Lektürekurs Hebräisch „Josef“

SS 2015

Dr. Walburga Zumbroich

Lehrveranstaltung für den Bachelor-Studiengang Ev. Theologie (Stufe II), den Master-Studiengang Ev. Theologie und das Zusatzstudium

(1-stündig; 2 Leistungspunkte)

Relevanz:

Gen 37-50 ist eigentlich die Geschichte der Kinder Jakobs, die literarisch das Verbindungsstück zwischen den Erzvätern und dem Volk Israel darstellt. Dabei ist Josef jene Gestalt eines paradigmatischen Frommen, die im Neuen Testament eine spezifische, auf Jesus bezogene Rezeption erfahren hat.

Innerhalb der Bibel hat die Josefsgeschichte einen besonderen Rang, da sie zu einem der großen Stoffe der Weltliteratur geworden ist.

Erzählte Lebensgeschichte wird hier zum Medium, religiöse Erfahrung zu vermitteln und zu verdichten.

Ziele:

In seiner weit ausladenden Erzählform bietet der Text eine gute Gelegenheit, sich mit dem Duktus der althebräischen Erzählung vertraut zu machen. Zugleich soll die Übung Hebräischkenntnisse vergegenwärtigen, einüben bzw. wieder ins Gedächtnis rufen.

Arbeitsweise:

Zu jeder Sitzung ist ein Text von etwa 10 Versen vorzubereiten, indem er übersetzt wird und Formen analysiert werden. In der Sitzung ist Gelegenheit, Fragen zur Übersetzung und den Formen zu klären.

Voraussetzungen:

In der Regel ist die bestandene Hebräisch-I-Klausur Voraussetzung des Kurses.

Zur vorbereitenden Lektüre wird empfohlen:

Der Text Gen 37 – 50 sollte in einer Übersetzung gründlich gelesen werden.

Glauben, Denken, Handeln