Lektürekurs Hebräisch "1./2. Samuel"

SS 2018

Dr. Walburga Zumbroich

Lehrveranstaltung für den Bachelor-Studiengang Ev. Theologie (Stufe II), den Master-Studiengang Ev. Theologie und das Zusatzstudium   
 (1-stündig; 2 Leistungspunkte)

Relevanz:
„Die ebräische Sprache ist fur andern wol einfältig, aber majestätisch und herrlich, schlicht und wenig von Worten, aber da viel hinter ist… . Wenn ich jünger wäre, so wollte ich diese Sprache lernen, denn ohne sie kann man die h. Schrift nimmermehr recht verstehen.“   Martin Luther
Die beiden Samuelbücher schildern die beiden ersten Könige des Israels, Saul und David. Sie beschreiben Sauls Aufstieg und Niedergang und Davids Aufstieg als Nachfolger Sauls.
Das Königtum als politische Verfassung für Israel setzt sich mit Saul und David zwar durch, doch steht der Richter und Prophet Samuel im AT für eine Tradition, die die Monarchie durchaus kritisch betrachtet.  

Ziele: 
Ziel der Veranstaltung ist es,  Texte althebräischer Erzählkunst vor Augen zu bekommen. Zugleich soll die Übung Hebräischkenntnisse vergegenwärtigen, einüben bzw. wieder ins Gedächtnis rufen.

Arbeitsweise:
Zu jeder Sitzung ist ein Text von etwa 10 Versen vorzubereiten, indem er übersetzt wird und Formen analysiert werden. In der Sitzung ist Gelegenheit, Fragen zur Übersetzung und den Formen zu klären.  

Voraussetzungen: 
In der Regel ist die bestandene Hebräisch-I-Klausur Voraussetzung des Kurses.
BA-Studierende haben den Textabschnitt für eine der Sitzungen in schriftlicher Übersetzung und mit Formanalysen vorzulegen.

Zur vorbereitenden Lektüre wird empfohlen:

Die beiden Bücher in einer deutschen Übersetzung ganz gelesen zu haben, wäre eine prima Vorbereitung.

Glauben, Denken, Handeln