AT-Vorlesung "Einführung in die Theologie des Alten Testaments"

WS 2021/22

Deborah Storek

Pflichtlehrveranstaltung im Modul 105 (Basismodul Altes Testament II)

(2-stündig)

Relevanz:

Eine Besonderheit alttestamentlicher Texte ist ihre Komplexität: In vielen Büchern werden inhaltliche Auseinandersetzungen und verschiedene historische Kontexte erkennbar – anscheinend wurde über Generationen hinweg daran gearbeitet. Welche Hinweise gibt es dazu in den Texten? Welche Einsichten hat die Forschungsdiskussion ergeben? Erst nach einer genauen Wahrnehmung der Komplexität der Texte können auch ihre theologischen Botschaften deutlich erfasst und eingeordnet werden.

Ziele:

  • Wichtige Forschungsdiskussionen zu alttestamentlichen Texten kennen lernen und reflektieren; die Fähigkeit erwerben, eigenständig mit der Fachliteratur zu arbeiten.
  • Profile und Theologien einzelner Bücher oder Strömungen im Alten Testament unterscheiden lernen (z.B. Priesterschrift, Deuteronomismus, Weisheit).

Inhalte:

  • Hermeneutische Fragen (z.B. Heilige Schrift von Juden und Christen)
  • Einleitungsfragen zu Büchern/Textbereichen der Hebräischen Bibel: Diskussionen zur Entstehungsgeschichte, Form und stilistische Eigenarten, theologische Profile.

Arbeitsweise:

Die Veranstaltung ist als Vorlesung mit Aussprache konzipiert. Dabei werden die Einführungen in die Forschungsdiskussion durch das Studium exemplarischer Bibeltexte konkretisiert. Daher ist i.d.R. zu jeder Sitzung ein biblischer Text gründlich vorzubereiten; zudem wird die begleitende Lektüre einer Einleitung (s.u.) empfohlen.

Voraussetzungen:

Kenntnisse in Bibelkunde des Alten Testaments und Geschichte Israels.

Zur Anschaffung empfohlen wird eins der folgenden Bücher:

  • Zenger, Erich u.a.: Einleitung in das Alte Testament, Stuttgart 92016.
  • Gertz, Jan Christian (Hg.): Grundinformation Altes Testament, Stuttgart 62019.
Glauben, Denken, Handeln