MuD-Vorlesung „Indische Religionen“

SS 2018

Prof. Dr. Michael Kißkalt

Lehrveranstaltung für den Bachelor-Studiengang Ev. Theologie (Stufe II), den Master-Studiengang Ev. Theologie, den Masterstudiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium
(2-stündig; 3 Leistungspunkte)

Relevanz:

Mehr oder weniger unbemerkt haben sich Grundformen hinduistischer und buddhistischer Religiosität in Europa ausgebreitet und unter dem Deckmantel postmoderner Spiritualität etabliert. So finden sich heute Vorstellungen hinduistischer und buddhistischer Provenienz in vielen Lebensphilosophien wieder. Wo sind wir als Christen in diesen Entwicklungen herausgefordert? Was können wir lernen? Wie akzentuieren wir neu angesichts dieser Entwicklungen eine lebensnahe christliche Spiritualität? Welche Wege kann ein interreligiöser Dialog gehen? Wo und wie setzen wir missionarische Impulse? Als MitarbeiterInnen in den Gemeinden müssen wir informiert sein und angemessen reagieren. Dazu soll die Vorlesung helfen.

Ziele:

·         Erlernen von Grundkenntnissen zu Hinduismus, Buddhismus und interreligiösem Dialog

·         Gewinnung interreligiöser und interkultureller Handlungskompetenz

Inhalte:

·         Geschichte, Lehren und Ausprägungen von Hinduismus und Buddhismus.

·         Politik und Spiritualität: Wege der indischen Religionen in der Moderne.

·         Dialog mit und Mission unter hinduistisch und buddhistisch geprägten Menschen.

·         Ein Besuch in einem buddhistischen Zentrum in Berlin ist vorgesehen.

Arbeitsweise:

Vorlesung mit Diskussionen

Zur vorbereitenden Lektüre wird empfohlen:

·         Michaels, Axel: Der Hinduismus: Geschichte und Gegenwart, 2.Aufl., München 2012.

·         Michaels, Axel: Buddha: Leben, Lehre, Legende, München 2011.

·         Dehn, Ulrich: Hinduismus und Buddhismus. Informationen und Anregungen zur Begegnung für Christen, Berlin 1998 (EZW).

Glauben, Denken, Handeln