NT-Seminar „Die Bergpredigt Jesu“

SS 2017

Prof. Dr. Carsten Claußen

Lehrveranstaltung für den Bachelor-Studiengang Ev. Theologie (Stufe II), den Master-Studiengang Ev. Theologie und das Zusatzstudium (2-stündig; 4 LP [B.A. ohne Hausarbeit und M.A.], 6 LP [B.A. mit Hausarbeit])

Relevanz:
Die Bergpredigt hat über die Jahrhunderte hinweg immer wieder Menschen – und keinesfalls nur Christen und Christinnen – dazu herausgefordert, moralische Vorstellungen ihrer je eigenen Zeit in Frage zu stellen und zum Teil radikal neu zu definieren. Die in Mt 5-7 versammelten Jesuslogien gehören damit zu den ethisch heraus-fordernsten Texten des Neuen Testaments.

Ziele:
Das Seminar will die Teilnehmenden zu einer eigenen Wahrnehmung und einem reflektierten Verständnis der Bergpredigt Jesu anleiten.

Inhalte:
Mit der Vorordnung der Bergpredigt (Mt 5-7) vor den Wunderzyklus (Mt 8-9) stellt das Matthäusevangelium Jesus als einen wortgewaltigen Lehrer dar. Die Ethik der Bergpredigt wird in der Lehrveranstaltung unter Berücksichtigung der Kontexte des Matthäusevangeliums, des Neuen Testaments und des antiken Judentums als zentraler Text der Lehre Jesu ausgelegt.

Arbeitsweise:
Erwartet werden die Bereitschaft zu intensiver Vorbereitung mit Hilfe entsprechender Lektüre sowie die Übernahme eines Referats! Dem Unterrichtsgespräch kommt besondere Bedeutung zu und es darf viel Zeit einnehmen.

Voraussetzungen:
Das Seminar kann sowohl zum Erwerb von Grundkenntnissen als auch sinnvoll zur Vertiefung im Hinblick auf Examina genutzt werden. Vorkenntnisse (NT-Bibelkunde und Griechischkenntnisse) sind dabei wünschenswert. Regelmäßige Teilnahme und Vorbereitung auf die Sitzungen werden vorausgesetzt.

Zur vorbereitenden Lektüre wird empfohlen:
• GERHARD BARTH: Art. Bergpredigt: TRE 5 (1980) 603-618.
• DIETRICH BONHOEFFER: Nachfolge (DBW 4), Gütersloh 21994.

Glauben, Denken, Handeln