Zusatzqualifikation Kinder- und JugendreferentIn

Aufgrund der starken Nachfrage nach hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die gemeindliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben die Theologische Hochschule Elstal und das Gemeindejugendwerk (GJW) des BEFG eine Kooperation zur Ausbildung von Kinder- und Jugendreferenten begonnen. Studierende der Theologischen Hochschule Elstal können seit Oktober 2017 parallel zum Bachelor-Studiengang Evangelische Theologie beim GJW eine Zusatzqualifikation zum Kinder- und Jugendreferent(in) erwerben. Dabei werden die im Studiengang vermittelten theologischen und pädagogischen Kompetenzen durch spezielle Angebote für die soziale und gemeindliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ergänzt.

Das dreijährige Studium an der Theologischen Hochschule Elstal hat gegenüber vergleichbaren Angeboten von Bibelschulen den Vorteil, dass die Absolventen einen staatlich anerkannten theologischen Studienabschluss erhalten, der im weiteren Lebenslauf die Qualifikation auch zum ordinierten pastoralen oder diakonischen Dienst ermöglicht. Wer nach einer Zeit als Kinder- oder Jugendreferentin später Pastor oder Pastorin in einer Gemeinde des BEFG werden möchte, braucht nur noch den zweijährigen Masterstudiengang Evangelische Theologie in Elstal zu absolvieren. Wer als Diakonin oder Diakon ordiniert werden möchte, kann dafür verschiedene soziale Masterstudiengänge anschließen.

Interessenten für die neue Ausbildung können sich bis zum 15. Juli bei der Theologischen Hochschule Elstal bewerben. Bei erfolgereicher Bewerbung genügt eine formlose Anmeldung bei Simon Werner, dem Leiter der GJW Akademie, um an der Zusatzqualifikation teilzunehmen.

Mehr Informationen zur Zusatzqualifikation findest du auf http://www.gjw.de/schulungen-kongresse/jugendreferentin-werden/.

Studium und Zusatzqualifikation

Wer sich für diesen Ausbildungsweg entscheidet studiert ganz normal an der Theologischen Hochschule Elstal. Am Ende wird ein staatlich akkreditierter Studiengang abgeschlossen. Im Studium wird der Fokus jedoch auf Vorlesungen und Seminare zum Thema Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gelegt, hinzu kommen Blockseminare beim GJW und Tutorien, um das angesammelte Wissen in Hinblick auf das zukünftige Arbeitsfeld zu reflektieren.

Die Abkürzung „LP“ meint die Leistungspunkte des European Credit Transfer System, nach dem alle hochschulische Lehre vergleichbar ist. Ein Leistungspunkt entspricht dem Arbeitsumfang von 30 Stunden. Da die Angebote des GJW nicht hochschulische Lehre sind, werden sie nicht in dieser Form dargestellt. Die 13 LP in zusätzlicher hochschulischer Lehre und die 510 Stunden der GJW-Veranstaltungen entsprechen summiert einem zusätzlichen Semester Arbeitszeit.

Verlauf

Die Zusatzqualifikation kann, mit etwas mehr Aufwand als üblich, in den üblichen drei Jahren für den Bachelorstudiengang abgeschlossen werden. Wem das zu viel wird kann auch ein Zusatzsemester dran hängen. Die Grafik zeigt, wie Studium und Zusatzqualifikation ineinandergreifen.

Modulübersicht Zusatzqualifikation Kinder- und Jugendreferent
Glauben, Denken, Handeln