Theologische Hochschule Elstal https://www.th-elstal.de Die Nachrichten der Theologische Hochschule Elstal de-de Theologische Hochschule Elstal Sun, 07 Aug 2022 14:57:59 +0200 Sun, 07 Aug 2022 14:57:59 +0200 TYPO3 EXT:news news-3239 Fri, 29 Jul 2022 14:09:33 +0200 Wenn du gehst, kann Gott dich führen! – Ermutigende Aussendungsfeier an der Theologischen Hochschule Elstal https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3239&cHash=9ce757c103e3776c8f196608673460b9 Am Samstag, dem 23. Juli, wurden bei der diesjährigen Aussendungsfeier 15 Studierende verabschiedet und für ihren weiteren Weg gesegnet. Darunter Studierende des Masters Evangelische Theologie, des Masters Diakonie und Sozialtheologie, Kontaktstudierende, Studierende aus dem Zusatzstudium sowie Studierende des Bachelors Evangelische Theologie. Die gesamte Veranstaltung konnte unter freiem Himmel mit 130 Gästen stattfinden, aber auch der Livestream wurde gut besucht. Zur Vergabe der Zeugnisse würdigte Rektor Prof. Dr. Michael Kißkalt die Studierenden und ihre großartige Leistung, trotz der Herausforderung einer Pandemie, dieses Studium abzuschließen und dankte ihnen für ihr Engagement in der Hochschule in den vergangenen Jahren. Der abgehende Jahrgang verabschiedete sich mit einer Rede der Absolventin Gesine Möller, die wunderbar bildhaft den Weg zum und durch das Theologiestudium mit den verschiedenen Stadien einer Schmetterlingslarve bis zum Werden eines Schmetterlings verglich.

In einem feierlichen Gottesdienst mit Mitarbeitenden aus der Hochschule und aus dem BEFG sowie mit den Angehörigen und Freunden wurden die Absolventen für ihren weiteren Weg gesegnet – unter ihnen auch einige musikalisch begabte, die den Lobpreis mitgestalteten. Ihrer Predigt legte Dr. Deborah Storek, Dozentin für Altes Testament, die biblischen Worte zur Einsetzung Josuas als neue Führungsfigur in Israel (Josua 1,1-9) zugrunde. Sie machte Mut, auf dem weiteren Weg und in den Gemeinden Dinge einfach auszuprobieren: „denn Gott kann nur führen, wenn du gehst“. Weil Gott in seinen Verheißungen so unendlich treu ist, kann man auch den Weg in das Ungewisse wagen. So motivierte sie alle Abgehenden dazu, die Möglichkeiten zu ergreifen, die Gott ihnen eröffnet und dabei, ohne unbedingt die großen Helden zu spielen, Vertrauen auf Gott zu lernen.

Wie immer zu diesem Anlass wurden auch die Jubilare der Theologischen Hochschule, die vor 25, 40 oder 50 Jahren von den Theologischen Seminaren in Buckow oder in Hamburg abgegangen sind, namentlich verlesen und gegrüßt. Michael Noss und Christoph Stiba, Präsident und Generalsekretär des BEFG, drückten in ihrem Grußwort in vielfacher Weise ihren Dank aus, für den Dienst der Jubilare, das Engagement der Mitarbeitenden an der Hochschule sowie für die Studierenden und insbesondere die Abgänger und Abgängerinnen der Hochschule, die den Dienst in den Gemeinden, in Mission und Diakonie auf ihrem Herzen haben.

Nach dem Gottesdienst lud die Theologische Hochschule Elstal zu einem Grillbuffet in der Mensa ein. Bei gutem Essen und fröhlicher Gemeinschaft konnte das Fest entspannt ausklingen.

Wir wünschen den Absolventinnen und Absolventen Gottes Segen für ihren weiteren Weg und einen segensreichen Start in ihren Diensten in den Gemeinden!

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news-3233 Tue, 19 Jul 2022 12:38:11 +0200 „Lust an der Erkenntnis“ – Verabschiedung von Prof. Dr. Uwe Swarat https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3233&cHash=c2c631ed2399d1a17feb5ce83e1153ec Mehrere hundert Studierende durften von ihm, seinem Wissen und seiner Liebe zur Theologie lernen: Nach 34 Jahren als Dozent und Professor für Systematische Theologie wurde Prof. Dr. Uwe Swarat aus seinem Dienst an der Theologischen Hochschule Elstal in den Ruhestand verabschiedet. Die Hochschulgemeinschaft, Kolleginnen und Kollegen aus dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) und Familienangehörige kamen zusammen, um dankbar auf die gemeinsame Zeit zurückzublicken und ihn und seinen Dienst zu würdigen. In einer internen Feier der Hochschule am 7. Juli und der offiziellen Verabschiedung im Rahmen der Campusandacht am 13. Juli wurde Uwe Swarat mit vielfältigen Beiträgen, lieben Grußworten und Segenswünschen aus seinem Dienst entlassen. In der hochschulinternen Verabschiedung drückten Dozierende und Studierende ihre Wertschätzung für ihren Professor und Kollegen kreativ aus, in Form von Liedern, Sketchen, Geschenken und Reden. In seiner Laudatio schaute Prof. Dr. Michael Kißkalt, Rektor der Theologischen Hochschule Elstal, dankbar auf das vielfältige engagierte Wirken von Uwe Swarat zurück und würdigte seine besondere diskursive Art, theologische Reflexionen anzuregen, sowohl in den Lehrveranstaltungen als auch in den theologischen Diskussionen im Kollegium. In der Ökumene habe er pointiert baptistische Positionen vertreten und gleichzeitig Brücken zu anderen Christen geschlagen. Seine sprachlich genaue Art war in den Jahren der staatlichen Akkreditierung der Hochschule, als viele Texte für die Behörden geschrieben werden mussten, ungemein hilfreich. So resümiert der Rektor: „Uwe Swarat hat sich auf vielfache Weise um die Hochschule und um den BEFG verdient gemacht.“

Uwe Swarat promovierte 1988 an der Universität Erlangen, im selben Jahr startete er seinen Dienst als Dozent für Systematische Theologie und Dogmengeschichte am Theologischen Seminar in Hamburg. Er erlebte während seiner Dienstzeit am Seminar viele Veränderungsphasen mit und hat diese mitgeprägt: den Umzug des Seminars von Hamburg nach Elstal, die Entwicklung vom Theologischen Seminar hin zu einer staatlich anerkannten Hochschule und vielfache Neuerungen des Studienprogramms. Mit den Akkreditierungsprozessen wurde Uwe Swarat 2008 zum Professor ernannt. Durch seine Tätigkeit als Studienleiter in den Jahren 2003 bis 2018 hat er das Lehren und Lernen am Theologischen Seminar bzw. an der Theologischen Hochschule Elstal maßgeblich mitgestaltet und geprägt.

In der Campusandacht am 13. Juli hielt Prof. Dr. Uwe Swarat seine Abschiedspredigt über Phil 1,9-10: „Für das christliche Leben braucht es nicht nur Liebe, sondern auch Erkenntnis und die Fähigkeit, gut und böse zu unterscheiden.“ Erkenntnis zu vertiefen, das war ihm in seinem Dienst ein wesentliches Anliegen. So wurde er von Präsident Michael Noss im Namen des BEFG verabschiedet und für seine nächste Lebensphase gesegnet. Noss würdigte Swarats Leidenschaft für die Ökumene und sein Engagement, das Wesentliche und Verbindende zu sehen und so dafür zu sorgen, dass „Generationen von Menschen Erkenntnis gewinnen“. Dass ein solches Engagement „Last und der Lust“ bedeutet, sei normal, aber die Lust am Dienst sei das Entscheidende und bei Uwe Swarat immer spürbar gewesen: Lust beflügelt, über so einen langen Zeitraum durchzuhalten und mit Leidenschaft dabei zu bleiben. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst waren die Mitarbeitenden des Bundes zu einem feierlichen Sektempfang eingeladen, um Uwe Swarat auch persönlich zu verabschieden.

Uwe Swarat bedankte sich bei allen für die gemeinsame Zeit und betonte, dass das theologische Denken, Lernen und Veröffentlichen auch im Ruhestand für ihn weitergehen wird. So kann man Uwe Swarat viele weitere gesunde Jahre wünschen, damit er auch in Zukunft gute theologische Impulse geben kann.

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news-3231 Tue, 12 Jul 2022 13:20:44 +0200 Von Elstal nach Jerusalem und zurück: Promotion von Deborah Storek an der Hebräischen Universität https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3231&cHash=b26354774ba3a82667123a8c8c59d352 Am 13. Juni 2022 nahm Deborah Storek, Dozentin an der Theologischen Hochschule Elstal, ihre Doktorurkunde in Jerusalem entgegen. An der Hebräischen Universität fand dazu eine Zeremonie unter freiem Himmel statt. Während im Publikum der Blick bis zum Toten Meer schweifen konnte, saßen auf der Bühne über 200 junge Menschen, die im vergangenen Jahr ihre Promotion abgeschlossen haben. Deborah Storek hat ihre Arbeit unter der Betreuung von Prof. Shimon Gesundheit verfasst. Ihr Thema: „Eine Moabiterin wird Teil des Gottesvolks. Intertextuelle und rechtliche Deutungen der Ehe im Buch Ruth.“

In ihren Reden drückten Universitätspräsident und Dekane der Fakultäten ihre Anerkennung für die Leistung der Absolventen aus, dankten auch deren Familien und Unterstützern immer wieder und betonten: Von den jungen Forschern seien noch viele akademische Errungenschaften und gesellschaftliche Impulse zu erwarten. (Dass sich unter den Alumni der Universität acht Nobelpreisträger finden, wurde mehr als einmal erwähnt.) Den größten Applaus bekamen aber der Popstar Harel Skaat, der die musikalische Untermalung übernahm, sowie Quentin Tarantino, der eine Ehrendoktorwürde empfing.

Deborahs Ehemann Daniel Storek, Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Hanau, saß bei der Feier unter den Zuschauern. Auch für ihn war es ein bewegender Abend: „Man spürte in den Reden eine große Wertschätzung für die Doktoranden und ihre Familien. Und auf der Bühne saßen Menschen aus vielen Fachrichtungen und Nationalitäten zusammen; Juden, Muslime und Christen – das war schön zu sehen.“

Für Deborah Storek war die Feier der Abschluss eines besonderen Weges. Nach ihrem Studium an der Theologischen Hochschule Elstal war sie zunächst für ein Studienjahr an die Hebräische Universität gegangen (im Programm „Studium in Israel“). Ende 2013 begann sie dort das Promotionsstudium. Von 2018-2021 arbeitete sie als Pastorin der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Hanau, seit 2021 lehrt sie Altes Testament in Elstal. Von Impulsen israelischer Forschung und Einblicken in die Geschichte jüdischer Bibelauslegung hat sie viel gelernt. Als Pastorin und Dozentin ist es ihr wichtig, diese Lernerfahrungen weiterzugeben.

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news-3224 Tue, 05 Jul 2022 16:56:23 +0200 So vielfältig ist das Studium an der Theologischen Hochschule Elstal https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3224&cHash=3152f70e155388f18caa791703b978ed Aufruf zum Theologie- und Diakoniestudium Jetzt ist die Zeit, sich an der Theologischen Hochschule Elstal für das Studium der Evangelischen Theologie (B.A. und M.A.) oder von „Diakonie und Sozialtheologie“ (M.A.) zu bewerben. Es gibt kaum Studiengänge, die so vielfältig und spannend sind wie das Theologiestudium: Zuerst lernt man den Umgang mit Texten, besonders natürlich mit der Bibel. Das Erlernen von Griechisch und Hebräisch ist mit unseren tollen Sprachlehrern und studentischen Tutorien gut zu schaffen. Und die biblischen Texte in ihrem historischen Kontext zu entdecken, ist wie eine spannende Reise. In der Kirchengeschichte erfährt man viel über das Auf und Ab von Kirche und Mission in der Geschichte und lernt daraus für heute; in der Systematischen Theologie wird man hineingenommen in philosophisches und logisches Denken, um in aktuellen Diskussionen seinen Glauben verantworten zu können. In der Praktischen Theologie erhält man eine gute Bildung in Fragen von Psychologie und Seelsorge, von Rhetorik und Predigt, vom Lehren und Lernen, von Gemeindeaufbau und Leitung. Ganz besonders ist in Elstal das Hauptfach Mission und Diakonie mit dem großen Thema der Sendung von Christen und Kirche in Welt und Gesellschaft, mit allen interkulturellen und interreligiösen Herausforderungen, im Umgang mit Armut und Not, mit vielen soziologischen Impulsen und Hinweisen darauf, wie Mission heute aussieht. Dass das Theologiestudium so bunt ist, hängt damit zusammen, dass man insbesondere auf die pastoralen und diakonischen Berufe hin ausbildet, in denen man so vielfältigen und spannenden Herausforderungen begegnet. Mehr dazu im neuen Flyer  der Hochschule „Theologie studieren. Persönlichkeit entfalten. Verantwortlich handeln“. Wir freuen uns auf Bewerbungen für das Studium in Elstal möglichst bis 31.Juli 2022 wenn man preiswert und schön auf dem Campus wohnen will (wenn man das nicht will, kann man sich bis Ende August bewerben).

Prof. Dr. Michael Kißkalt

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news-3217 Mon, 20 Jun 2022 22:18:01 +0200 Intensive Schnuppertage in Elstal https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3217&cHash=33e88061f5352e552dd2bbcab2371a53 Vom 13. bis zum 15. Juni fand das Schnupperstudium an der Theologischen Hochschule Elstal statt – nach zwei Jahren das erste Mal wieder präsentisch vor Ort. Manche „Schnuppis“ interessierten sich für die Studiengänge Evangelische Theologie sowie Diakonie und Sozialtheologie, andere für das das Orientierungsjahr nxtchapter. Drei Tage lang nahmen sie an Lehrveranstaltungen teil und beteiligten sich rege an den Diskussionen im Unterricht. Gemeinsam mit der Hochschulgemeinschaft feierten sie am Montagabend den jährlichen „Open-Air-Gottesdienst“, der dieses Jahr aufgrund des Wetters als „Indoor-Gottesdienst“ stattfand, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat, - mit toller Musik, schönen Anbetungsliedern und einer inspirierenden Predigt. Es gab vielfältige Möglichkeiten der Begegnung und des persönlichen Gesprächs: In den Unterrichtspausen, in der Studierendenkneipe, beim Volleyballspielen und beim gemeinsamen Ausklang des Tages an den Kommunikationsbänken lernten die Schnupperstudierenden das Campusleben und die Campusgemeinschaft kennen. Viele nahmen auch das Angebot der Beratungs- und Bewerbungsgespräche mit den Dozierenden der Hochschule wahr. In allem engagierten sich viele Studierende mit großer Begeisterung für ihre Hochschule. So sind wir für die intensiven Tage mit den „Schnuppis“ sehr dankbar und freuen uns über alle Bewerbungen für ein Studium in Elstal.

Studieninteressierte, die nicht am Schnupperstudium teilnehmen konnten, können einen individuellen Schnuppertag vereinbaren oder sich online beraten lassen – oder sich auch direkt hier für das Wintersemester 2022/23 bewerben: Bewerbung für ein Studium

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news-3221 Mon, 13 Jun 2022 15:00:00 +0200 Rückblick auf das Christival 2022 https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3221&cHash=6aadda9619cea5e505d95df724afa27a Vom 25. bis zum 29. Mai fand das Christival 2022 in Erfurt statt. Unter dem Motto „Ich glaube. Wir feiern. Das Leben.“ versammelten sich etwa 13.000 Teilnehmende und Mitarbeitende, um an verschiedenen Workshops und Seminaren und gemeinsamen Gottesdiensten und Konzerten teilzunehmen, sich inspirieren zu lassen und gemeinsam Glauben zu leben.

Die Theologische Hochschule Elstal war gemeinsam mit dem GJW (Gemeindejugendwerk), EBM International, Dienste in Israel und dem Orientierungsjahr nxtchapter mit einem Stand in der Ausstellerhalle des Christivals vertreten. An dem Stand konnten junge Menschen Popcorn in selbstgebastelten Popcorntüten bekommen und Gespräche mit den Vertretern und Vertreterinnen der verschiedenen Bereiche führen. Teenager und junge Erwachsene informierten sich so über die vielfältigen Angebote und Möglichkeiten, ihre Zukunft zu gestalten. Die Ausstellerhalle des Christivals war zu den Öffnungszeiten durchgängig gut besucht und viele junge Menschen nutzten an unserem Gemeinschaftsstand die Möglichkeit, persönlich ins Gespräch zu kommen. So konnten ehemalige Freiwillige von ihrem Auslandsjahr oder Freiwilligendienst berichten und Studierende aus der Hochschule von ihren Erfahrungen im Studium an der Theologischen Hochschule Elstal. Wir blicken dankbar auf diese intensiven Tage und die Möglichkeit zu vielen persönlichen Begegnungen zurück und freuen uns, dass wir dabei sein konnten. Das nächste Christival wird 2028 stattfinden, Ort und Datum werden noch bekanntgegeben.

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news-3189 Wed, 18 May 2022 10:41:05 +0200 Das Täufertum und die Freikirchen. Das täuferische Erbe und seine Bedeutung für die Gegenwart https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3189&cHash=ea67963460ee615ae715630436200dee Tagung des Vereins für Freikirchenforschung und der Theologischen Hochschule Elstal (6. und 7. Mai 2022) Im Jahr 2025 jährt sich zum 500. Mal die erste Gläubigentaufe, die als Beginn des reformatorischen Täufertums und der mit ihm verbundenen täuferischen Kirchen (u.a. Mennoniten, Baptisten) gilt. Seit dem Jahr 2020 nähern sich VertreterInnen aus verschiedenen freikirchlichen und landeskirchlichen Gemeinden unter dem Motto „gewagt!“ dem Täufergedenken in Themenjahren an. Eine Tagung des Vereins für Freikirchenforschung und der Theologischen Hochschule Elstal widmete sich nun der Frage nach der Bedeutung des täuferischen Erbes für die heutige Zeit.

Der baptistische Pastor Jens Stangenberg (Bremen) hob in seinem Eröffnungsvortrag hervor, dass die Täufer des 16. Jahrhunderts durch ihre kritische Haltung zum Bestehenden charakterisiert waren. Bei allem kritischem Hinterfragen stellten sie jedoch stets die Versöhnung in den Mittelpunkt. Die Täufer, so Stangenberg weiter, lebten eine „Wir-Gestalt“ des Glaubens: lebensfördernd, friedensstiftend und das Miteinander der Menschen in den täuferischen Gemeinden stärkend. Keine zentrale institutionelle Instanz machte Vorgaben. Dies förderte die Mündigkeit und war, so Stangenberg, im positiven Sinne „Anarchie“.

Dass auch die „blind spots“ einer Vergangenheit zur Sprache kommen müssen, darauf wies die Historikerin Astrid von Schlachta (Hamburg/Weierhof) hin. Die Mennoniten, heutzutage eine überzeugte Friedenskirche, standen in der Vergangenheit nicht immer zu ihrem Friedenszeugnis. Häusliche Gewalt, Unterstützung des Krieges beziehungsweise der Dienst an der Waffe gehörten immer wieder und spätestens seit dem 19. Jahrhundert überwiegend zum mennonitischen Leben.

Dazu zählte auch systemische Gewalt, wie einige Fälle sexuellen Missbrauchs in der neueren Zeit ans Tageslicht gebracht haben. Joel Driedger (Karlsruhe) verdeutlichte dies am Fall des mennonitischen Theologen John Howard Yoder.

Online zugeschaltet waren zwei weitere mennonitische Fachreferenten: John D. Roth (Institute for the Study of Global Anabaptism) zeigte auf, wie das Täufertum in der Geschichtsschreibung rezipiert wurde (z.B. als sozialradikales Phänomen oder unter stärker theologischen Gesichtspunkten). Karl Koop (Canadian Mennonite University) sprach über Impulse aus dem Täufertum in neueren theologischen Diskussionen und nannte dafür u.a. neue Perspektiven auf die Themen Rassismus, Sexismus, Ökologie und Kolonialisierung.

Ein Beitrag von Studierenden der Theologischen Hochschule Elstal stellte sich in kurzen Statements der Frage, inwiefern junge Baptisten heute noch aktiv mit den Wurzeln in der Täuferbewegung verbunden sind und welche Impulse sie für besonders relevant erachten. Dass das täuferische Erbe auch für die Pfingstbewegung wichtige Anknüpfungspunkte bietet, verdeutlichte Bernhard Olpen (Erzhausen): Mit manchen Vorwürfen, die Martin Luther den Täufern machte, sah sich z.B. später auch die Pfingstbewegung konfrontiert.

In vier Kurzvorträgen und einer anschließenden Podiumsdiskussion rückten aktuelle freikirchliche Bünde und Neugründungen in den Mittelpunkt, die sich an den historischen Täufern orientieren. In Österreich und in Schweden etwa sind unterschiedliche Freikirchen in Bünden vereint, wovon Dorothee Marks und Reinhard Kummer berichteten. Das „Anabaptist Mennonite Network“ in Großbritannien wiederum versteht sich nicht als Institution, sondern als Netzwerk, erläuterte Joshua Searle. Im aktuellen Verlust der gesellschaftlichen Position der Christen sehen seine VertreterInnen die Chance, Kirche neu zu denken und „Ballast“ abzuwerfen. In Italien wiederum führten nach Raffaele Volpe historische Forschungen zur Gründung neuer täuferischer Gemeinden.

Ein letzter Programmpunkt der Tagung widmete sich der Aufarbeitung der täuferischen Geschichte von Verfolgung und Martyrium im ökumenischen Kontext. Andrea Strübind (Oldenburg) und Lothar Triebel (Bensheim) zeigten an den Dialogen, die zwischen verschiedenen lutherischen, katholischen und mennonitischen Verbänden abgehalten wurden, dass trotz aller Bereitschaft zum Gespräch und zum gegenseitigen Verständnis die Täufer immer noch die „Sonderrolle“ einnehmen. Es ist in den Augen der "großen" Kirchen keineswegs eine Selbstverständlichkeit, sie zum pluralen Spektrum der Reformation zu zählen. Uwe Swarat (Elstal) sprach den Umgang mit den Verurteilungen der Täufer in der „Confessio Augustana“ von 1530 an. Es bleibt abzuwarten, welche Debatten darüber in den Jahren bis 2030 entstehen werden.

Die Tagung in Elstal hat deutlich gemacht, wie präsent das täuferische Erbe im Bewusstsein heutiger Kirchen und Gesellschaften ist. Allerdings hat die Tagung auch gezeigt, wie interessegeleitet Geschichtsschreibung ist und dass Geschichte deshalb immer wieder neu geschrieben wird.

 

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news-3187 Mon, 16 May 2022 17:18:53 +0200 Bericht der Hochschule für den Bundesrat 2022 https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3187&cHash=e7dff26865da94d3b5fa13850d7f7d1d Im Berichtsheft für den Bundesrat bietet die Theologische Hochschule Elstal in ihrem Bericht einen kleinen Überblick über die Ereignisse an der Theologischen Hochschule im vergangenen Jahr und interessante Informationen über die Vorgänge im Bereich Lehre und Forschung. 

Der gesamte Bericht steht allen Interessierten auch als Download zur Verfügung:

Berichtsheft Bundesrat 2022

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news-3183 Fri, 06 May 2022 14:57:08 +0200 Neu: "glauben, denken, handeln - der Podcast der Theologischen Hochschule Elstal" https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3183&cHash=6c16206966d9968453321d664d5a44be Der Podcast „glauben denken handeln“ ist ein neues Format an der Theologischen Hochschule Elstal, indem sich die Dozierenden und Studierenden gemeinsam auf theologische Suchbewegungen zu aktuellen Fragestellungen und relevanten Themen begeben. Am 25. April hat die Theologische Hochschule Elstal die erste Folge des neuen Podcast veröffentlicht. Prof. Dr. Ralf Dziewas und Prof. Dr. Oliver Pilnei unterhalten sich über das aktuelle Thema „Waffen oder Gebet – Krieg in der Ukraine“ und gehen dabei auf ihren persönlichen Umgang mit dem Thema Krieg und mögliche theologische Deutungen ein.

Mehr dazu und der Link zur Folge sind hier zu finden: glauben denken handeln – der Podcast der Theologischen Hochschule Elstal

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news-3178 Fri, 22 Apr 2022 15:35:50 +0200 Semestereröffnungsfeier und Studientag 2022 https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3178&cHash=0db72f54dc485cc53069f98eddf521f4 Am 20. April 2022 wurde mit einem feierlichen Gottesdienst und dem Studientag zum Thema „Auf dem Weg zur globalen Nächstenliebe “ das Sommersemester an der Theologischen Hochschule Elstal eröffnet. Zu Gast waren Tabea Gutmann und Valere Schramm von Micha Deutschland e.V., um über das Thema „Gerechtigkeit und Nächstenliebe“ in der globalen Welt zu sprechen. Am Abend zuvor startete die Hochschulgemeinschaft bereits mit der internen Semestereröffnung und einem feierlichen Abendprogramm in das Sommersemester 2022. Im Semestereröffnungsgottesdienst predigte Prof. Dr. Dirk Sager zum Thema „Gerechtigkeit“ im Spiegel von Jesaja 32,17. Dabei machte er deutlich, dass Recht und Gerechtigkeit Themen sind, die in Anbetracht der Lage in der Welt, nicht aus dem Blick geraten dürfen. Der Gott der Bibel ist ein Herr des Rechts; Recht und Gerechtigkeit stellt er als positive Kräfte in den Mittelpunkt. Sie schwingen als eine Art „Zwischenton“ immer mit, entfalten sich aber erst nach und nach. Aus dieser Perspektive sei es klar, dass man manchmal nur Hoffen und Warten könnte. Abschließend unterstrich der Prediger, dass auch im persönlichen Handeln Raum für eine Zukunft in Recht und Gerechtigkeit geöffnet wird und ein Teil der Verantwortung im individuellen Handeln des Menschen liegt.

Im Anschluss wurde der neue Kontaktstudent Daniel Knoll mit seiner Frau Salome vorgestellt. Daniel Knoll ist bereits seit einigen Jahren Gemeindereferent in der EFG Weinstadt und absolviert jetzt zum Abschluss des dreijährigen Kontaktstudiums sein dreimonatiges Präsenzsemester in Elstal. Seine Frau wird als Gasthörerin einige Vorlesungen und Seminare an der Hochschule besuchen.

Nach einer gemeinsamen Kaffeepause startete der inhaltliche Teil des Studientags mit Tabea Gutmann und Valere Schramm von Micha Deutschland e. V.. Valere Schramm stellte die Entstehung der Initiative vor und führte in den Leitvers „Es ist dir gesagt Mensch, was gut ist und was Gott von dir erwartet: Gerechtigkeit üben, Gemeinschaftssinn lieben und aufmerksam mitgehen mit deinem Gott“ (Micha 6,8) ein. Von einem ganzheitlichen Verständnis von Mission her müssen sich Christen und Kirche den aktuellen Herausforderungen stellen. Es braucht dringend eine Transformation der Verhältnisse auf der Welt, um einer Zukunft in Gerechtigkeit entgegenzuleben. Dabei müssen die christlichen Gemeinschaften ihre Stimme erheben und ihren Beitrag einbringen. Micha Deutschland sieht seinen Auftrag darin, Christen dazu zu mobilisieren, zu befähigen und zu vernetzen. Die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen spiegeln ein durchaus christliches Verständnis von globaler Gemeinschaft und Gerechtigkeit wider und sind rückhaltlos zu unterstützen.

Tabea Gutmann sprach über das Thema „Spiritualität und Klima“ und führte hier insbesondere aus, wie sich dieser Weg zur Klimagerechtigkeit hin spirituell ausdrücken könnte. Eine  ökologisch-spirituelle Umkehr ist überlebensnotwendig geworden.  Dabei müsse man jeglicher anthropozentrischen Haltung und Handlungsweise eine Spiritualität des gemeinsamen Lebens mit der Schöpfung entgegenstellen. Im Anschluss wurden die spannenden Denkanstöße engagiert diskutiert.

Wir danken Tabea Gutmann und Valere Schramm ganz herzlich für ihren Besuch und wünschen ihnen für ihre zukünftige Arbeit Gottes Segen!


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news-3162 Wed, 30 Mar 2022 11:09:01 +0200 Orte der Gegenwart Gottes https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3162&cHash=da608ce45c7428b3757e2f9a6299b546 Osterspenden für die Theologische Hochschule Elstal An der Theologischen Hochschule Elstal werden junge Menschen für den pastoralen und den diakonischen Dienst ausgebildet. Eine von ihnen ist Fiona Waddell. Sie berichtet von der besonderen Begleitung durch die Dozierenden an der Hochschule, das Miteinander auf dem Campus und von verschiedenen Begabungen. Zu Ostern bittet der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden traditionell um Spenden für die Hochschule. 

Das Studium in Elstal ist wissenschaftlich fundiert und auf die Gemeindearbeit zugeschnitten. „Es hat eine ganz neue Dimension in meinem Glauben eröffnet, weil ich jetzt die Bibel in einer neuen Tiefe verstehe“, berichtet Fiona Waddell. Dazu tragen die Dozierenden wesentlich bei. Sie sind „richtige Begleiter im Studium. Sie helfen bei Fragen, geben Tipps und fordern auch heraus.“

Dabei treffen die Dozierenden auf viele unterschiedliche Begabungen in der Studierendenschaft. „Es gibt eine große Vielfalt an Aufgaben in unseren Gemeinden, und dafür brauchen wir ganz unterschiedliche Menschen“ weiß auch Fiona – spätestens seit ihrem ehrenamtlichen Engagement als Jugendliche. Die 24-jährige Studentin kennt das Gemeindeleben von klein auf. Schon da hat sie gemerkt, wie viele Möglichkeiten es auch als Pastorin gibt, verschiedene Begabungen, Aktivitäten und Themen einzubringen. Einige hätten ihre Stärke in der Leitung und Gemeindeentwicklung, andere seien sehr kreativ unterwegs mit Kunst und Musik oder legten den Fokus auf Seelsorge und Beratung oder auf Interkulturalität. „Ich zum Beispiel bin sehr menschenorientiert, lebe von den Begegnungen und ich merke, wie Gott das verwendet.“

Diese Vielfalt prägt auch – trotz einiger Einschränkungen durch Corona in den letzten Monaten – das besondere Miteinander der über 60 Studierenden: „Das Gemeinschaftsleben auf dem Campus ist sehr stark, geht weit über das gemeinsame Lernen und Studieren hinaus – zum Beispiel durch gemeinsame Andachten und Gottesdienste.“

Alle Interessierten sind eingeladen, diese Gemeinschaft hautnah zu erleben: beim Schnupperstudium im Juni. Es bietet die Möglichkeit, sich persönlich ein Bild von der Theologischen Hochschule und dem Campus zu machen und sich umfangreich über die Studiengänge zu informieren. „Wir freuen uns über jede und jeden, die oder der sich dafür entscheidet, Gott und seinen Nächsten hauptamtlich in der Gemeinde zu dienen – so wie Fiona“, betont auch Generalsekretär Christoph Stiba.

Weiter lädt er dazu ein, die Arbeit der Theologischen Hochschule Elstal finanziell zu unterstützen: „Wie alle anderen Arbeiten des BEFG ist auch die Hochschule auf die Unterstützung durch Spenden und Kollekten angewiesen. Wir sind dankbar für jede Zuwendung zur Förderung dieser wichtigen Arbeit.“

 

Ein Artikel von Timo Neumann

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news-3161 Fri, 25 Mar 2022 18:20:25 +0100 Das Studium in Elstal kennenlernen https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3161&cHash=41a7f55a27da4fdf248df1e725734821 Herzliche Einladung zum Schnupperstudium 2022 Wir laden alle Interessierten herzlich zu unserem Schnupperstudium 2022 ein! Vom 13. bis 15. Juni bieten wir die Möglichkeit, den Campus, die Dozierenden und Studierenden und das Studium an der Theologischen Hochschule Elstal kennenzulernen. Auch Studienberatungs- und Bewerbungsgespräche für unseren Bachelor- und Master-Studiengang Evangelische Theologie und unseren Master-Studiengang Diakonie und Sozialtheologie können in dieser Zeit vereinbart werden.

Hier geht es zum Einladungsvideo auf YouTube: Einladung zum Schnupperstudium 2022

Mehr Informationen zum Schnupperstudium und zur Anmeldung gibt es hier: Schnupperstudium 2022

Auch Bewerbungen für das Wintersemester 2022/23 sind bereits möglich: Bewerbung für ein Studium

Für interessierte Personen, die nicht am Schnupperstudium im Juni teilnehmen können, bieten wir auch die Möglichkeit, individuelle Schnuppertage zu vereinbaren.

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news-3160 Fri, 25 Mar 2022 18:11:39 +0100 "nxtchapter - Dein nächstes Kapitel schreibst Du selbst" https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3160&cHash=21098b166c07086e810f7eb6ec2f302d Das Orientierungsjahr "nxtchapter" geht an den Start

„Stell Dir vor, Du liest ein Buch. Du blätterst um – und da ist nichts. Weißes Papier. Leerer Raum. Wie geht die Geschichte weiter?“

nxtchapter ist ein Jahr, in dem der persönliche Glauben vertieft, Gemeinschaft gelebt und die eigenen Gaben entdeckt werden können. Ein Jahr, in dem Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt werden, verschiedenste Praktika ausprobieren können und das Theologiestudium kennenlernen.

Als gemeinsames Projekt verschiedener Dienstbereiche des Bundes startet nxtchapter dieses Jahr ganz neu – die Anmeldungen sind ab sofort möglich!

Weitere Informationen zum Orientierungsjahr nxtchapter gibt es auf dieser Seite: www.nxtchapter.de/

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news-3124 Tue, 08 Feb 2022 13:15:25 +0100 Das Täufertum und die Freikirchen: Das täuferische Erbe und seine Bedeutung für die Gegenwart https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3124&cHash=81bd8f34424a8481925402946cd5d710 Herzliche Einladung zur Tagung vom 7.-8. Mai 2022 im Bildungszentrum Elstal oder per Zoom „Radikal und relevant“ seien die Täufer, davon ist Pastor Jens Stangenberg (Bremen) überzeugt. Mit seinem Vortrag beginnt die Tagung, die vom Verein für Freikirchenforschung und der Theologischen Hochschule Elstal gemeinsam veranstaltet wird. 

Fast fünfhundert Jahre nach der Entstehung der ersten Täufergemeinden in der Reformation (1525–2025) fragen wir nach der Relevanz der täuferischen Tradition für die Gegenwart. Die Täufer übten radikale Kritik an den etablierten Kirchen ihrer Zeit. Das täuferische Prinzip der Gewaltlosigkeit stellte die herrschenden Verhältnisse in Frage. Von katholischen wie protestantischen Obrigkeiten wurden die Täufer als Irrlehrer und Aufrührer verfolgt.

Welche Impulse gehen von der Theologie und der Geschichte der Täuferbewegungen bis heute aus? Was bedeutet die historische Last der Täuferverfolgungen, was bedeuten die gegenseitigen Polemiken heute für das ökumenische Miteinander täuferischer und nicht-täuferischer Kirchen? Welche Bedeutung hat die Erinnerung an die Täufer für die Identität und die Arbeit evangelischer Freikirchen heute?

Referentinnen und Referenten aus Deutschland, Österreich, Italien, Großbritannien, den Vereinigten Staaten und Kanada nehmen die Gegenwartsrelevanz der reformatorischen Täuferbewegung aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick.

Hier geht es zur Anmeldung:

Das Anmeldeformular kann hier heruntergeladen werden:
Anmeldung Tagung Freikirchen und ihr täuferisches Erbe
Die Anmeldung bitte per Mail an sekretariat(at)th-elstal.de senden.

Weitere Informationen zum Ablauf und Programm sind hier zu finden:
Flyer Tagung Freikirchen und ihr täuferisches Erbe

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news-3121 Thu, 03 Feb 2022 13:27:29 +0100 Delegation aus Elstal an Julius Köbners Grab in Berlin https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3121&cHash=12c52331768b7acfdd56e58143524a9f „Köbner war Evangelist und Gemeindegründer, gleichzeitig ein radikaler Kritiker der religiösen und politischen Verhältnisse seiner Zeit. Er forderte völlige Religionsfreiheit und eine konsequente Trennung von Staat und Kirche,“ sagt Rosa Djuric, Studentin im Masterstudium Evangelische Theologie. „Von Jugend an war Köbner mit der hebräischen Bibel gründlich vertraut, später lernte er Griechisch und vertiefte sich bis ins hohe Alter mit einer fast naiven Hingabe in die heiligen Texte. Andererseits vertrat er während der Revolution von 1848 mit forschem Ton ganz moderne demokratische Ideen,“ ergänzt ihre Kommilitonin Samja Nutzinger.

Julius Köbner starb am 2. Februar 1884 in Berlin, begraben wurde er auf dem Alten Luisenstädtischen Friedhof (AL 10a-10-27). In Dänemark als Sohn eines Rabbiners geboren, war der vielseitig begabte Autodidakt seit 1836 neben Johann Gerhard Oncken und Gottfried Wilhelm Lehmann eine der prägenden Persönlichkeiten der baptistischen Bewegung auf dem europäischen Kontinent. Sein Manifest des freien Urchristentums an das Frankfurter Paulskirchenparlament von 1848 ist ein bedeutendes Dokument zur Geschichte der Religionsfreiheit in Deutschland.

Der Ausflug zu Köbners Grab war der Abschluss eines Seminars zu Köbners Leben und Werk. Die Grabstätte ist bis heute erhalten, weil sie nach Ablauf der zwanzigjährigen Liegedauer immer wieder neu gekauft wurde. „Es wäre gut, wenn hier eine dauerhafte Lösung gefunden wird,“ meint Martin Rothkegel, der in Elstal Geschichte des Christentums unterrichtet. Die Gräber von Johann Gerhard Oncken in Hamburg und Gottfried Wilhelm Lehmann in Berlin (AL 09-09-07) sind seit vielen Jahrzenten Ehrengräber und dadurch auf Dauer geschützt.

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news-3110 Fri, 14 Jan 2022 10:20:34 +0100 Artikelserie zur „Rechenschaft vom Glauben“ https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3110&cHash=0d55168145be8dcf5e01f58d3fa1151a Im Gespräch über Glaubensfragen Die „Rechenschaft vom Glauben“ ist ein gemeinsames Glaubensbekenntnis der deutschsprachigen Baptisten. Der Theologische Ausschuss des BEFG-Präsidiums und das Kollegium der Theologischen Hochschule Elstal veröffentlichen 2022 in jeder Ausgabe der Zeitschrift „Die Gemeinde“ einen Artikel zu einem Abschnitt der „Rechenschaft vom Glauben“. Die Artikelserie erscheint auf der Internetseite des BEFG

Am Ende der Artikel stehen jeweils konkrete Fragen, die zum Gespräch oder zum eigenen Nachdenken anregen sollen. Deborah Storek, Dozentin für Altes Testament an der Theologischen Hochschule, ermutigt im Einleitungsartikel, „mit diesen Wegweisern und Appetithäppchen ausgerüstet“ ins Gespräch zu kommen und das baptistische Bekenntnis in Hauskreisen oder Bibelstunden zum Thema zu machen und „die mal steilen, mal sanften Berggipfel der Rechenschaft zu erkunden“. Da die Artikelreihe zur aktiven Auseinandersetzung führen soll, gibt es auch ein Online-Forum unter jedem Artikel.

Hier gibt es eine Übersicht zur Artikelserie mit Erscheinungsdatum der einzelnen Artikel. 

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news-3109 Mon, 10 Jan 2022 14:42:00 +0100 Einkehrtag 2022 https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3109&cHash=a2e016d53c59a756b4d1f220161119cd Die Vorlesungszeit im neuen Jahr startete am 5. Januar 2022 mit einem Einkehrtag – dieses Jahr in einem etwas anderen Format. An dem Jahresanfangsgottesdienst konnte die Campusgemeinschaft vor Ort und über den Live-Stream teilnehmen, die Predigt wurde gehalten von Daniel Mohr, Leiter der Akademie Elstal. Im Anschluss hatten die Studierenden und Dozierenden der Theologischen Hochschule Elstal vielfältige Möglichkeiten, bewusst und kreativ in das neue Jahr zu starten. Die Angebote des Einkehrtages wurden von Studierenden aus der Übung Katechetik und der Übung Spiritualität und Prof. Dr. Andrea Klimt gestaltet. Ein Gebetsspaziergang, in dem alle fünf Sinne aktiviert wurden, eine angeleitete Kontemplationsübung und Gedanken zur Jahreslosung – der Einkehrtag 2022 konnte sehr individuell gestaltet werden.Ein besonderes Dankeschön geht an die Studierenden, die die Angebote ausgearbeitet haben.

Wir wünschen allen ein gesegnetes neues Jahr!

Hier geht es zur Andacht zur Jahreslosung 2022 von Prof. Dr. Michael Kißkalt: Jahreslosung 2022

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news-3097 Fri, 26 Nov 2021 10:00:00 +0100 Übergabe der Bachelor-Zeugnisse https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3097&cHash=177b8f286e7f962abf1cab5ef8190f4c Am vergangenen Mittwoch, dem 24.11.2021, wurden vier Studierenden der Theologischen Hochschule Elstal ihre Bachelor-Zeugnisse überreicht. Die Übergabe fand im Rahmen der Campusandacht statt und konnte, durch das Hybrid-Format, auch aus der Ferne verfolgt werden.

Nach der Verkündigung von Prof. Dr. Ralf Dziewas wurden die Studierenden von Prof. Dr. Carsten Claußen einzeln nach vorne gebeten und bekamen, unter großem Applaus, ihre Zeugnisse überreicht. Die Studierenden besuchen bereits Kurse des Masterstudienganges an der Theologischen Hochschule Elstal.

Wir freuen uns mit den Absolvierenden des Bachelorstudiengangs und wünschen Ihnen für ihr weiteres Studium alles Gute, Kraft, Mut und ganz viel Segen!

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news-3096 Wed, 03 Nov 2021 11:58:00 +0100 Wechsel in der Studienleitung https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3096&cHash=49cc2dace28cd9297b73359b049232bf In der Studienleitung der Theologischen Hochschule Elstal gab es einen Studienleiterwechsel. Seit Anfang Oktober 2021 ist Prof. Dr. Carsten Claußen nun als Studienleiter tätig. Eingeführt in sein neues Amt wurde er im Rahmen der Campusandacht vom 20.10.2021. Zudem wurde Prof. Dr. Dirk Sager für seine Arbeit und sein Engagement in seiner Zeit als Studienleiter gedankt. Seit Oktober 2018 gehörte es zu Sagers Aufgaben als Studienleiter, Beratungsgespräche mit Studierenden zu führen und Planungen und Organisation für diverse Abläufe in der Hochschule zu übernehmen. Prof. Dr. Dirk Sager wird auch weiterhin einzelne Bereiche der Studienleitung übernehmen. Die individuelle Studienberatung mit den Studierenden der Hochschule liegt von nun an im Verantwortungsbereich von Prof. Dr. Carsten Claußen. Die Theologische Hochschule wünscht ihm Gottes Segen, Freude, Kraft und Gelassenheit beim Ausfüllen dieses Amtes.

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news-3074 Thu, 28 Oct 2021 09:00:00 +0200 Prof. Dr. Oliver Pilnei ist neuer Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Elstal https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3074&cHash=450cb837b3093ef5b8a247410eefa3f7 Seit dem 1. August 2021 ist Prof. Dr. Oliver Pilnei als neuer Dozent für das Fach Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Elstal. Nun wurde er zu Beginn des Wintersemesters nochmals offiziell von Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule und dem Präsidenten des BEFGs begrüßt und mit einem akademischen Festakt am 18.10.2021 in seinen Dienst an der Hochschule eingeführt.

Oliver Pilnei, der nach pastoralem Dienst in Braunschweig und Promotion in Tübingen zuletzt Leiter der Akademie Elstal war, wurde im Rahmen des Festaktes von  Prof. Dr. Michael Kißkalt, dem Rektor der Theologischen Hochschule Elstal, der anwesenden Hochschulgemeinschaft vorgestellt und die Urkunde zur Ernennung zum Professor überreicht. Oliver Pilnei wird im Fach Praktische Theologie zukünftig den Schwerpunkt seiner Forschung und Lehre auf den Bereich der Predigtlehre und auf das Feld der Kirchentheorie, der Gemeindeleitung und Gemeindeentwicklung legen. Gemeinsam mit seiner Kollegin, Andrea Klimt, widmet er sich auch dem Thema „Spiritualität und Worship“ und der Pastoraltheologie.

Im Anschluss an die offizielle Ernennung sprach Prof. Dr. Andrea Klimt im Namen des Kollegiums über das wechselseitige Vertrauen, dass in diesem Dienstbeginn zum Ausdruck komme, und auch die  Studierendensprecherin Johanna Panter hieß den neuen Dozenten im Namen der Studierendenschaft herzlich an der Hochschule willkommen. Michael Noss, der Präsident des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden brachte anschließend als Vertreter des Hochschulträgers seine Freude über die Berufung von Oliver Pilnei zum Ausdruck. Er ermutigte ihn, neue Ideen und Ansätze in die Lehre an der Hochschule einfließen zu lassen. Dann wurde Oliver Pilnei vom Rektor, dem Präsidenten und der Studierendensprecherin für seinen zukünftigen Dienst gesegnet.

Auch beim abschließenden Sektempfang und in den weiteren Feiern des Tages wurde deutlich, dass sich Kollegium wie Studierendenschaft an der Theologischen Hochschule Elstal darauf freuen, gemeinsam mit Prof. Dr. Oliver Pilnei das Lehren und Lernen an der Hochschule zu gestalten, und dass alle dankbar sind, ihn als neuen Professor begrüßen zu können.

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news-3073 Wed, 27 Oct 2021 17:15:06 +0200 Symposion 2021: „Für alles offen? – Gemeinschaft auf dem Prüfstand. Gegenwartstauglichkeit und Zukunftsfähigkeit des freikirchlichen Gemeindemodells“ https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3073&cHash=db976dc89af15374542897410ab7d882 Das diesjährige Symposion der Theologischen Hochschule Elstal und der Gesellschaft für Freikirchliche Theologie und Publizistik stand unter dem Titel „Für alles offen? – Gemeinschaft auf dem Prüfstand. Gegenwartstauglichkeit und Zukunftsfähigkeit des freikirchlichen Gemeindemodells“. Es fand vom 22. bis zum 24. Oktober präsentisch in den Räumlichkeiten der Hochschule statt. Die Vorträge und Diskussionen konnten aber auch online von Teilnehmenden miterlebt werden. So konnten trotz der Coronasituation mehr als 70 Personen an der Tagung teilnehmen.

Am Freitagsabend startete das Symposion mit einem Vortrag von Prof. Dr. Dr. Günter Thomas zum Thema „Kirche und Corona – Gemeinde als Gemeinschaft der Anwesenden“. Thomas bestimmte Kirche nicht als „Projekt der Kirche“, sondern als „Projekt Gottes“. Er führte eine Gegenwartsanalyse vor, die auch die „Verletzlichkeiten“ durch Corona behandelte, und warb für eine Gemeinde, die den „geistlich Bummelnden und den geistlich Rasenden gleichermaßen einen Raum zur Entfaltung gibt“.

Die Beiträge am Samstag wurden von Prof. Dr. Ralf Dziewas eröffnet, der bei seinem Vortrag „Horch, was kommt von draußen rein“ die Irritation gemeindlicher Kommunikation durch übergemeindliche Bewegungen darstellte. Dziewas erläuterte, wie sich das frühere Hauptcharakteristikum freikirchlicher Identität, die Unterscheidung von „Drinnen und Draußen“, im Laufe der Freikirchengeschichte zunächst relativierte und warum es in der Gegenwart nicht mehr zur Identitätswahrung funktioniert.

Prof. Dr. Dr. Martin Rothkegel referierte zum Thema „Strukturen einer unsichtbaren Kirche“ und schilderte am Beispiel der Schweizer Brüder eine Strömung des Täufertums des 16. und 17. Jahrhunderts, die sich als Untergrundkirche über ganz Europa vernetzte.

Prof. Dr. Andrea Strübind, die als baptistische Kirchenhistorikerin an der Carl von Ossietzky-Universität in Oldenburg lehrt, referierte anschließend zum Thema der Ruferbewegung als spirituelle und innovative Erneuerungsbewegung im freikirchlichen Kontext. Dabei wurde deutlich, wie herausfordernd und bereichernd diese Bewegung für den Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) war.

Am Nachmittag ging es mit Prof. Dr. Thorsten Dietz dann um die Frage der „Geistlichen Gemeindeaufbrüche als Weichenstellung für die Zukunft“, wobei auf pointierte Weise die Vielfalt der aktuellen postevangelikalen Theologie und ihrer Diskurse deutlich wurde.  Außerdem wurden Studierende der Theologischen Hochschule Elstal zu ihren Wünschen und Vorstellungen von Gemeindeleben und Gemeindearbeit interviewt – ein Gespräch, das dann im Kreis aller Beteiligten fortgesetzt wurde.

Unter dem Titel „Zwei Marken unter einem Dach“ erläuterte Christoph Stiba als Generalsekretär des BEFG das Verhältnis zwischen Baptistengemeinden und Christusforum im BEFG und Diethard Dahms das rechtliche Verhältnis von Bund und Ortsgemeinden. Der Samstagabend wurde abgeschlossen mit einer Podiumsdiskussion aller Referierenden über die Zukunftsfähigkeit des freikirchlichen Gemeindemodells.

Der in Oxford lehrende Professor Paul Fiddes bereicherte das Symposion am Sonntagmorgen online und entfaltete eine zugleich baptistische als auch ökumenische Vision der Gemeinschaft, in der er sowohl die Abendmahlsgemeinschaft der Ortsgemeinden als auch die übergemeindlichen Strukturen eines Gemeindebundes in der Trinität Gottes begründet sah. Das Symposium endete mit einem Vortrag von Prof. Dr. Sandra Bils, die über „liquid church“ referierte und darstellte, wie die Kirche auch in den Stürmen der heutigen Zeit bestehen könne. Sie forderte die Hörenden auf, ihr Vertrauen nicht nur auf „Stabilität und Starrheit“ zu setzen, sondern ermutigte sie zu einem „Vertrauen auf Gott im Sturm“ und zum Einsatz moderner Methoden der Gemeindeentwicklung.

Die Tagungstage starteten und endeten jeweils mit kurzen Andachten. Während der Mahlzeiten und Kaffeepausen gab es zudem Zeiten für den persönlichen Austausch. Studierende der Theologischen Hochschule Elstal konnten durch eine Förderung der Gerhard-Claas-Stiftung kostenfrei an dem Symposion teilnehmen. Ein Student berichtet: „Ich nehme innovative Ideen für die Gestaltung des Gemeindelebens mit. Das Symposion hat mich motiviert, Gemeinde heute neu zu denken.“

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news-3071 Thu, 21 Oct 2021 09:09:55 +0200 Semestereröffnungsfeier und Begrüßung der neuen Studierenden und Mitarbeiter https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3071&cHash=63968dc599c5254814f9c85e16e093c4 Das Wintersemester 2021/2022 wurde am Montag, den 18.10.2021 mit einem feierlichen Programm eröffnet. Im Rahmen des Eröffnungsgottesdienstes wurden die neuen Studierenden und Jörg Hartlieb, der neue Lehrbeauftragte für Griechisch, begrüßt und gesegnet. Mit einem akademischen Festakt und anschließendem Sektempfang wurde Prof. Dr. Oliver Pilnei in sein Amt als neuer Professor für Praktische Theologie eingeführt und an der Hochschule willkommen geheißen.

Christoph Stiba, Generalsekretär des BEFGs, predigte im Eröffnungsgottesdienst über die Verse aus 1. Timotheus 1, 12-17. Er ermutigte insbesondere die neuen Studierenden, die Zeit des Studiums zu nutzen, um Fragen zu stellen und neue Standpunkte zu entdecken. Dabei solle das Fundament jeglicher Gemeindearbeit nicht vergessen werden: Gottes unergründliche Liebe zu allen Menschen. Mit dieser Liebe könne Gemeinde ein Ort der Hoffnung in dieser Welt sein. Stiba legte den Studierenden nahe, das Studium als Vorbereitung für die Aufgaben der persönlichen Berufung zu sehen und in die eigenen Gaben und Fähigkeiten zu investieren und diese auszubilden. Er erinnerte die Zuhörenden an die Größe und Barmherzigkeit Gottes und ermunterte dazu, mit und durch die eigene Menschlichkeit ein Vorbild zu sein – wie es auch an Paulus gesehen werden könne.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein akademischer Festakt zur Einführung von Prof. Dr. Oliver Pilnei als Professor für Praktische Theologie statt. Nach der Überreichung der Ernennungsurkunde durch Prof. Dr. Michael Kißkalt, Rektor der Theologischen Hochschule Elstal, wurde Oliver Pilnei mit Grußworten aus dem Kollegium, der Studierendenschaft und vom Präsidenten des Bundes Evangelisch- Freikirchlicher Gemeinden Michael Noss herzlich in seinem neuen Dienst willkommen geheißen.

Die Semestereröffnungsfeier setze sich bei einem gemeinsamen Abendessen in der Mensa fort. Die Theologische Hochschule Elstal ist dankbar, nach langer Zeit auch wieder Gemeinschaft mit persönlichen Begegnungen vor Ort gestalten und leben zu können - natürlich unter Beachtung der aktuellen Hygienemaßnahmen. So starteten bereits auch erste Vorlesungen in Präsenz. Wir wünschen allen neuen Studierenden und neuen Mitarbeitenden einen guten Start und freuen uns auf das Lehren und Lernen und Glauben leben im Wintersemester 2021/2022.


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news-3022 Thu, 12 Aug 2021 16:59:16 +0200 Theologische Hochschule Elstal will Fairtrade-University werden https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3022&cHash=be6bf9805c50160bc2018878d6bece6d Am 19. Juli 2021 unterzeichneten Prof. Dr. Michael Kißkalt, Rektor der Theologischen Hochschule Elstal und Johanna Panter, Vorsitzende des Studierendenrates, den Hochschulbeschluss, Fairtrade-University zu werden, wie es zuvor im Hochschulsenat entschieden worden war.

Mit der Teilnahme an der Kampagne Fairtrade-University verbindet die Hochschule das Ziel, den Fairen Handel aktiv und bewusst in den verschiedenen Bereichen des Campus zu integrieren und zu fördern. Zu den fünf Kriterien der Kampagne gehört auch die Bildung einer entsprechenden Steuergruppe, um weitere Fairtrade-Aktivitäten zu inspirieren und zu koordinieren. Bei Sitzungen und offiziellen Hochschulveranstaltungen werden Fairtrade-Produkte angeboten, und es finden regelmäßige Veranstaltungen rund um das Thema Fairtrade auf dem Campus statt.

Die Theologische Hochschule Elstal sieht diese Entscheidung als einen wichtigen Schritt, sich gemeinsam für fairere Arbeitsbedingungen weltweit einzusetzen und für Themen der Gerechtigkeit und der Ökologie zu sensibilisieren.

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news-3002 Wed, 21 Jul 2021 10:42:16 +0200 Als Lehrer ein Vierteljahrhundert Studierende geprägt – Dienstende und Entpflichtung von Prof. Dr. Volker Spangenberg https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3002&cHash=fe9e54af6e0651bc365f1072af249e6e Nach fast 25 Jahren als Professor und davon acht Jahren als Rektor an der Theologischen Hochschule Elstal wurde Prof. Dr. Volker Spangenberg als Ordinierter Mitarbeiter des BEFG entpflichtet. „Du hast dich um unsere Hochschule, die freikirchliche Theologie und den BEFG über die Maße verdient gemacht“, würdigte Prof. Dr. Michael Kißkalt, der Rektor der Theologischen Hochschule Elstal, seinen ehemaligen Kollegen Prof. Dr. Volker Spangenberg. Er war seit 1997 Dozent und Professor für Praktische Theologie und von 2006 bis 2014 auch Rektor der Ausbildungsstätte. Volker Spangenberg habe mit seiner Ruhe und Gründlichkeit wesentlich zum Akkreditierungs- und Anerkennungsprozess des Theologischen Seminars beigetragen, welches seit 2014 als Hochschule unbefristet staatlich anerkannt ist. Ihm gebühre dafür höchster Respekt und Dank, hob Michael Kißkalt bei der Verabschiedung hervor. Verabschiedung und Entpflichtung von Volker Spangenberg fanden am 10. Juli im Rahmen der Aussendungsfeier der Theologischen Hochschule Elstal statt.

Volker Spangenberg war fast ein Vierteljahrhundert für viele ein Lehrer, wie in der Laudatio von Michael Kißkalt deutlich wurde: „Ich glaube, dass die meisten Pastorinnen und Pastoren, die jetzt im Dienst sind, irgendwo in Deutschland in irgendeiner Gemeinde“, sagte er an Volker Spangenberg gewandt, „bei Dir das Predigen gelernt haben, und auch ihre Einweisung erhalten haben über das Sein und Tun des pastoralen Dienstes.“ Homiletik und Pastoraltheologie, später auch vermehrt Liturgik und Spiritualität waren seine Schwerpunkte. Volker Spangenberg habe dabei charakterisiert – sowohl im gesprochenen Wort als auch im geschriebenen Stil – „seine präzise Formulierungskunst, die oft mit einer Prise Humor gewürzt ist, und stets unprätentiös und nüchtern bleibt.“

Das Besondere an Volker Spangenergs Lehre – und seinen Veröffentlichungen – sei, so Kißkalt, dass er darin die Praxis in der Gemeindearbeit und das gründliche theologische Nachdenken über diese Praxis mit großem Nachdruck verbinde. Dabei sei er „immer loyal, aber nie unkritisch gegenüber seinem Evangelisch-Freikirchlichen, baptistischen Standpunkt und gleichzeitig ökumenisch offen und engagiert“.

In ökumenischen Gremien vertritt Volker Spangenberg den BEFG bis heute. Diese ökumenischen Kontakte und die Verbindung von akademischer Theologie und Gemeindepraxis spiegeln sich auch in der Festschrift für Volker Spangenberg wieder. Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter Spangenbergs haben zu dieser würdigenden Sammlung von Aufsätzen, Essays und Predigten beigetragen. „Pastor Bonus. Theologie für die pastorale Praxis“ lautet der Titel der Veröffentlichung, die von den Professoren Michael Kißkalt, Andrea Klimt und Martin Rothkegel herausgegeben wurde und beim Oncken Verlag erworben werden kann.

Volker Spangenberg war nach seinem Studium evangelischer Theologie in Tübingen und Hamburg-Horn von 1982 bis 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter von Professor Eberhard Jüngel in Tübingen. Nach seiner Promotion war er von 1991 bis 1997 Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Heidelberg und anschließend Dozent, Professor und Rektor.

Nach seinem Gemeindedienst und fast 25 Jahren an der theologischen Ausbildungsstätte wurde Prof. Dr. Volker Spangenberg von BEFG-Präsident Michael Noss und Generalsekretär Christoph Stiba aus seinem Dienst als Ordinierter Mitarbeiter des Bundes entpflichtet. Nun könne er die Pflicht, die der Dienst ihm auferlegt hat, hinter sich lassen, sich auf Neues ausrichten und loslassen, so BEFG-Präsident Michael Noss. „Gott gebe dir, dass du diese Zeit des Dienstendes als seine Zeit dankbar annehmen, erleben und gestalten darfst“. „Du warst Lehrer und hast den Leuten etwas weitergegeben und das immer in einer ruhigen, bedachten und unprätentiösen Art“, stellte Generalsekretär Christoph Stiba als bemerkenswert heraus. Denn in dieser Zeit, in der sich Menschen schnell über Themen, Perspektiven und Erkenntnisse ereiferten, habe Spangenberg sich in aller Ruhe alles angehört, sortiert und dann darauf reagiert. Michael Noss und Christoph Stiba dankten Volker Spangenberg insbesondere für seine Zeit als Rektor an der Theologischen Hochschule. Mit seinem Ordinationsversprechen sei er gleichzeitig ein Treueverhältnis zum Bund eingegangen. Dies habe er gelebt und stets die Aufgaben des Bundes unterstützt.

Volker Spangenberg selbst werde dem Bund und der Hochschule mit Interesse verbunden bleiben. „24 Jahre sind in der 140-jährigen Geschichte unseres Seminars, unserer Hochschule keine sehr lange Zeit“, so Spangenberg. „In einer Lebensgeschichte aber, in meiner Lebensgeschichte, ist es eine lange Zeit. Und es ist eine erfüllte Zeit.“ Es sei für ihn ein Privileg, dass er „so lange den Glauben an das Evangelium nach-denken“ konnte.

Volker Spangenberg bedankte sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf dem Campus und allen Studierenden für die gemeinsame Zeit. Er freue sich, dass er mit vielen Studierenden bis heute verbunden ist. Auch die derzeit Studierenden drückten ihre Wertschätzung ihrem Lehrer gegenüber durch ein humorvolles Theaterstück aus. Volker Spangenberg bedankte sich und verabschiedete sich mit den Worten: „Ich gebe etwas, was ich nicht habe, sondern was allein Gott hat und geben kann: Der Herr segne euch und behüte euch. Er wird’s auch tun!“

Ein Artikel von Jasmin Jäger

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news-2996 Thu, 15 Jul 2021 15:49:20 +0200 Verabschiedungen von Matthias Linke und Prof. Dr. Martin Friedrich https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2996&cHash=175303e68338506a88e2b60120d11f46 Aus dem Dienst als Lehrbeauftragte an der Theologischen Hochschule Elstal wurden in diesem Sommersemester 2021 Matthias Linke, Lehrbeauftragter für Griechisch, und Prof. Dr. Martin Friedrich, Lehrbeauftragter für Neuere Kirchengeschichte und Ökumenik, verabschiedet.

Prof. Dr. Martin Friedrich, Studiensekretär der Gemeinschaft Europäischer Kirchen in Europa (GEKE), unterrichtete seit 2009 als Lehrbeauftragter für Neuere Kirchengeschichte und Ökumenik an der Theologischen Hochschule Elstal. Nach seiner letzten Prüfungsabnahme am 8. Juli verabschiedete das Kollegium Martin Friedrich bei einem gemeinsamen Glas Sekt und bedankte sich für sein Engagement an der Hochschule, das bei vielen Studierenden zu wertvollen ökumenischen Horizonterweiterungen geführt hat.

Die Verabschiedung von Matthias Linke fand im Rahmen der Aussendungsfeier am 10.07.2021 statt. Matthias Linke unterrichtete seit 1998 als Lehrbeauftragter für Griechisch, zwischendurch auch für Hebräisch. In seiner Zeit an der Theologischen Hochschule Elstal prägte er die Studierenden nicht nur beim Erlernen der griechischen Sprache, sondern auch durch seine bibeltextnahe Didaktik und durch sein Anliegen, die griechischen Erkenntnisse mit Glauben und Theologie und auch mit praktischer Gemeindearbeit zu verbinden. Auch nach seinem offiziellen Ruhestand übernahm Matthias Linke freundlicherweise noch für zwei Semester den Griechischunterricht. In seiner Laudatio würdigte Prof. Dr. Michael Kißkalt, Rektor der Theologischen Hochschule Elstal, sein Wirken an der Theologischen Hochschule und insbesondere seine Fähigkeit, die Studierenden für die griechische Sprache zu begeistern und für das Theologiestudium vorzubereiten.

Die Theologische Hochschule Elstal ist dankbar für die guten Jahre der Zusammenarbeit und wünscht Matthias Linke und Martin Friedrich Gottes Segen für die weiteren Wege.

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news-2994 Tue, 13 Jul 2021 12:47:18 +0200 Feierliche Zeugnisübergabe und Aussendungsgottesdienst https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2994&cHash=db57ebe2743b6b260e00d44062be88b8 Am 10. Juli wurden bei der diesjährigen Aussendungsfeier 15 Absolvierende aus den Masterstudiengängen der Theologie oder Diakonie sowie aus dem Kontaktstudium verabschiedet. Im festlichen Rahmen wurde auch Volker Spangenberg, Professor für Praktische Theologie, verabschiedet und entpflichtet. Auch von Matthias Linke, Lehrbeauftragter für Griechisch, nahm die Hochschule Abschied.

Dank des guten Wetters konnten die Feierlichkeiten unter freiem Himmel stattfinden. Vor Ort waren um die 120 Personen anwesend, selbstverständlich geimpft, genesen oder getestet, und auch der Livestream über YouTube wurde gut besucht. Studierende, Mitarbeitende der Hochschule und des Bundes sowie Familienangehörige feierten gemeinsam Gottesdienst, würdigten die Absolvierenden und verabschiedeten die langjährigen Mitarbeiter. Die musikalische Begleitung und Lobpreiszeit wurde zum größten Teil vom Abgangssemester gestaltet. Pastorin Maximiliane Kedaj predigte über die Berufung des Petrus in Lukas 5, 1-11. Sie ermutigte die Abgänger und Abgängerinnen in ihrer Nachfolge und Berufung und ermunterte sie, in die Tiefe zu gehen – an den Orten und Situationen, wo man gerade ist: „Lasst uns das, was wir tun, mit Jesus tun – im Vertrauen darauf, dass sich die Netze füllen werden.“ Jesus begleite jeden einzelnen auf seinem individuellen Weg, so wie auch Jesus den Weg mit Petrus ging.

Nach der Zeugnisübergabe wurden Prof. Dr. Spangenberg und Matthias Linke verabschiedet und Volker Spangenberg durch Christoph Stiba und Michael Noss aus seinem Dienst entpflichtet. Michael Kißkalt hielt jeweils eine Laudatio für Volker Spangenberg und Matthias Linke, es wurden Geschenke aus dem Bund, der Hochschule und der Studierendenschaft überreicht. Besonders zu erwähnen ist hier die Festschrift für Volker Spangenberg: PASTOR BONUS. Theologie für die pastorale Praxis, herausgegeben von Michael Kißkalt, Andrea Klimt und Martin Rothkegel. Die Studierenden würdigten die beiden mit einstudierten Sketchen, die die Zeiten des Unterrichts noch einmal mit Humor Revue passieren ließen. Die Hochschule ist dankbar für die vielen Jahre, in denen Volker Spangenberg und Matthias Linke an der Theologischen Hochschule gelehrt haben und das Leben und Lernen maßgeblich mitgeprägt haben. Im Rahmen des Gottesdienstes wurde außerdem an die gut 50 Jubilare gedacht, die vor 25, vor 40 oder sogar vor 50 Jahren von Hamburg, Buckow oder Elstal aus in den Dienst ausgesandt wurden. Mit Abstand und Achtsamkeit durfte das fröhliche Zusammensein beim gemeinsamen Grillfest danach im Hof der Mensa natürlich nicht fehlen.

Die Theologische Hochschule Elstal wünscht allen Absolventinnen und Absolventen sowie Volker Spangenberg und Matthias Linke Gottes Segen für alle weiteren Wege.

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news-2989 Thu, 01 Jul 2021 10:46:09 +0200 Übergabe der Bachelor-Zeugnisse https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2989&cHash=1302355dbf1fa5db57959bd8164d934f Im Rahmen der Campusandacht vom 30.06.2021 wurden fünf Studierenden der Theologischen Hochschule Elstal ihre Bachelor-Zeugnisse überreicht. Die sinkenden Corona-Inzidenzen ermöglichten es, die Campusandachten der letzten Wochen im Hybrid-Format durchzuführen. Auf diese Weise konnten einige Campusangehörige vor Ort teilnehmen, während andere die Andachten nach wie vor über den YouTube-Kanal der Hochschule verfolgten. So war eine präsentische Zeugnisübergabe für die Bachelor-Absolvierenden möglich. Nach der Predigt, gehalten von Prof. Dr. Michael Kißkalt, bat Prof. Dr. Carsten Claußen die fünf Studierenden einzeln nach vorn und überreichte ihnen feierlich ihre Bachelor-Zeugnisse.

Wir freuen uns mit unseren Studierenden über den erfolgreich abgeschlossenen Bachelorstudiengang und wünschen ihnen Gottes Segen und ein frohes Weiterstudieren. Einige von ihnen besuchen bereits Kurse im Master an der Theologischen Hochschule, andere planen ein Auslandssemester.

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news-2984 Mon, 21 Jun 2021 10:38:31 +0200 Online-Schnupperwoche an der Theologischen Hochschule Elstal https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2984&cHash=e8a883b503160eb47e34073493967f8f In der letzten Woche fand von Montag bis Freitag das diesjährige Schnupperstudium an der Theologischen Hochschule in Elstal statt. Wie im vergangenen Jahr konnten Schnupperstudierende wieder online am Hochschulleben teilhaben und in das Hochschul- und Campusleben eintauchen. Im Angebot waren Lehrveranstaltungen sowie Gesprächsrunden mit den Studierenden, Mitarbeitenden und Dozierenden der Hochschule.

In einer Inforunde konnten die Schnupperstudierenden Grundlegendes über das Theologie- und Diakoniestudium an der Theologischen Hochschule in Elstal erfahren. In den Pausen zwischen den Lehrveranstaltungen hatte man die Möglichkeit, sich in digitalen Pausenräumen mit Studierenden auszutauschen und seine Fragen loszuwerden. In einer Gesprächsrunde konnten die „Schnuppis“ die Dozierenden kennenlernen und etwas über ihre Motivationen hören. In einem besonderen Treffen lernten sie den Studierendenrat kennen, und auch die digitale Führung über den Campus durfte natürlich nicht fehlen.

Der Open-Air-Gottesdienst konnte in diesem Jahr in hybrider Form stattfinden. Studierende und Schnupperstudierende, die aus der Nähe kamen, konnten vor Ort mit dabei sein, während die anderen den Gottesdienst über den YouTube-Kanal der Hochschule mitverfolgten. Thematisch ging es anhand von Apostelgeschichte 1,4-8 im Gottesdienst darum, von Gott gesendet zu sein, um die gute Nachricht zu bezeugen und dabei einen Teil von Gottes Reich widerzuspiegeln. Ein Highlight des Gottesdienstes war das inzwischen wieder offiziell erlaubte gemeinsame Singen draußen während der Lobpreiszeit.

Wir freuen uns sehr über die positiven Rückmeldungen, die uns von den Schnupperstudierenden erreicht haben: Sie haben die Möglichkeiten sehr wertgeschätzt, online an vielen unterschiedlichen Veranstaltungen teilnehmen bzw. in verschiedenen digitalen Räumen persönliche Gespräche führen zu können.

Wir sind dankbar, für diese eindrucksvolle Woche und das große Engagement unserer Studierenden und sind gespannt, wen wir zum nächsten Semesterbeginn hier an der Hochschule begrüßen dürfen!

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news-2971 Tue, 15 Jun 2021 12:20:39 +0200 Vom Himmel geschickt – für Gott und für Menschen aktiv Ausbildung für den pastoralen und diakonischen Dienst https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2971&cHash=100f371bd00f927d77d1ec5959e7ad7d Evangelische Theologie sowie Diakonie und Sozialtheologie – diese Studiengänge kann man an der Theologischen Hochschule Elstal studieren. Udo Hermann von der Bundesgeschäftsführung des Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) ruft junge Menschen auf, in den pastoralen oder diakonischen Dienst zu gehen und sich dafür an der Theologischen Hochschule Elstal ausbilden zu lassen. „Die sind vom Himmel geschickt!“ Das sagte jemand, nachdem er die Predigt von Pastorin Katrin Laug und Pastor Andreas Malessa im Bundesgottesdienst gehört hatte. Das sind nur zwei von gut 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserem Gemeindebund, die eine Berufung Gottes zu ihrer Lebens- und Berufsperspektive gemacht haben. So setzen sie sich ein für Gott und für Menschen.

Wir suchen junge Menschen, die sich dafür ausbilden und senden lassen. Wir suchen nach innovativen Menschen, die Teil des Handelns Gottes in dieser Welt sein wollen. Wir suchen Dich, wenn Du Menschen liebst und Gemeinden entwickeln willst, dass sie zukunftsfähig sind. Oder wenn Du neue Gemeinden gründen willst. Dafür bieten wir in unserem Bund für den pastoralen oder diakonischen Dienst eine hervorragende Ausbildung an. Dabei soll Dein persönlicher Glaube vertieft werden und er soll sich weiterentwickeln. Das kann in einem staatlich anerkannten Bachelor- und Masterstudium der Evangelischen Theologie oder dem Masterstudiengang für Diakonie und Sozialtheologie geschehen.

Gern beantworte ich Dir alle Fragen zu unseren Ausbildungen und den Zukunftschancen im pastoralen oder diakonischen Dienst unserer Freikirche. Bewerbungen zum Studium in Elstal sind bis Mitte Juli einzureichen, wenn man auf dem Campus wohnen will, ansonsten bis Mitte August.

 

Udo Hermann,

Dienstbereichsleiter Mitarbeiter und Gemeinde

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news-2961 Mon, 07 Jun 2021 16:34:00 +0200 Symposion der Theologischen Hochschule Elstal und der Gesellschaft für Freikirchliche Theologie und Publizistik https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2961&cHash=1d37f314bb125c742882187e117bc944 Vom 22. bis 24. Oktober 2021 findet das Symposion zu dem Thema: „Für alles offen? – Gemeinschaft auf dem Prüfstand Gegenwartstauglichkeit und Zukunftsfähigkeit des freikirchlichen Gemeindemodells“ an der Theologischen Hochschule Elstal statt. Das freikirchliche, kongregationalistische Gemeindemodell der „believers church“ ist von konstitutiven theologischen Überzeugungen und typischen Sozialformen geprägt. Zu den theologischen Überzeugungen gehört z. B. das Priestertum aller Gläubigen als „die der Gemeinde gegebene Grundstruktur“ (Rechenschaft von Glauben); zu den Sozialformen die leibliche Versammlung der Gläubigen in Ortsgemeinden verbunden mit einer nach Peergroups ausdifferenzierten Gruppenstruktur. Dieses Modell hat Stärken, aber auch Schwächen. Und es generiert anhaltende, wohl nicht abzuschließende Diskurse, z.B. über das Verhältnis der als geistlich selbständige Einheit eingestuften Ortsgemeinde zu überregionalen Bundesstrukturen, aber auch über Hierarchie und Machtstrukturen in einer Sozialform, in der die Gemeindeversammlung die höchste Autorität hat. Dieses Modell prägt in Variation Freikirchen der westlichen Welt. Es ist für sie insofern alternativlos, weil es von nur schwer aufzugebenden Leitüberzeugungen geprägt ist und weil Freikirchen in der Regel kein Alternativmodell haben.

Die Corona-Pandemie stellt das kongregationalistische Gemeindemodell vor große Herausforderungen: die leibliche Sammlung der Gemeinde um Wort und Sakrament ist nur eingeschränkt möglich, ebenso die beschlussfassende Versammlung der Gemeindeglieder. Etablierte Sozialformen funktionieren nicht mehr und digitale Formen der Kommunikation und Vergemeinschaftung treten an ihre Stelle.

Auf dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen sollen das freikirchliche Gemeindemodell sowie das Phänomen der in seinem Kontext auftretenden Bewegungen aus historischer, systematischer und praktisch-soziologischer Perspektive befragt werden.

Das Programm kann hier heruntergeladen werden: Programm Symposion 2021

Das Symposion findet in Präsenz unter Anwendung der 2G-Regel statt. Es können daher nur Geimpfte und Genesene an der Tagung vor Ort teilnehmen. Teilnehmer/innen müssen zu Beginn der Veranstaltung einen entsprechenden Nachweis vorzeigen. Geeignete Hygienemaßnahmen kommen zur Anwendung. Der Tagungsbeitrag für die Teilnahme vor Ort inkl. Mittag- und Abendessen sowie Pausenverpflegung beträgt 80,00 EUR. Für Theologiestudierende der Theologischen Hochschule Elstal und anderer Hochschulen gelten die separat kommunizierten Bedingungen.

Für ungeimpfte Personen und solche, die nicht nach Elstal anreisen möchten, besteht die Möglichkeit, die Tagung online über einen verdeckten YouTube-Link zu verfolgen, der Angemeldeten vorab mitgeteilt wird. Die Online-Teilnahme ist kostenlos, um Spende wird gebeten. 

Reservierungen für Übernachtung inkl. Frühstück können im Gästebüro des Bildungszentrums Elstal vorgenommen werden: reservierung(at)servicedienste-elstal.de. Preisinformationen finden Sie hier: https://www.servicedienste-elstal.de/schlafen-und-wohnen/preisliste.

Der Anmeldeschluss ist Montag, 11. Oktober 2021.

Zum Anmeldeformular.

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