Theologische Hochschule Elstal https://www.th-elstal.de Die Nachrichten der Theologische Hochschule Elstal de-de Theologische Hochschule Elstal Sun, 26 Sep 2021 11:28:54 +0200 Sun, 26 Sep 2021 11:28:54 +0200 TYPO3 EXT:news news-3022 Thu, 12 Aug 2021 16:59:16 +0200 Theologische Hochschule Elstal will Fairtrade-University werden https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3022&cHash=be6bf9805c50160bc2018878d6bece6d Am 19. Juli 2021 unterzeichneten Prof. Dr. Michael Kißkalt, Rektor der Theologischen Hochschule Elstal und Johanna Panter, Vorsitzende des Studierendenrates, den Hochschulbeschluss, Fairtrade-University zu werden, wie es zuvor im Hochschulsenat entschieden worden war.

Mit der Teilnahme an der Kampagne Fairtrade-University verbindet die Hochschule das Ziel, den Fairen Handel aktiv und bewusst in den verschiedenen Bereichen des Campus zu integrieren und zu fördern. Zu den fünf Kriterien der Kampagne gehört auch die Bildung einer entsprechenden Steuergruppe, um weitere Fairtrade-Aktivitäten zu inspirieren und zu koordinieren. Bei Sitzungen und offiziellen Hochschulveranstaltungen werden Fairtrade-Produkte angeboten, und es finden regelmäßige Veranstaltungen rund um das Thema Fairtrade auf dem Campus statt.

Die Theologische Hochschule Elstal sieht diese Entscheidung als einen wichtigen Schritt, sich gemeinsam für fairere Arbeitsbedingungen weltweit einzusetzen und für Themen der Gerechtigkeit und der Ökologie zu sensibilisieren.

]]>
news-3002 Wed, 21 Jul 2021 10:42:16 +0200 Als Lehrer ein Vierteljahrhundert Studierende geprägt – Dienstende und Entpflichtung von Prof. Dr. Volker Spangenberg https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3002&cHash=fe9e54af6e0651bc365f1072af249e6e Nach fast 25 Jahren als Professor und davon acht Jahren als Rektor an der Theologischen Hochschule Elstal wurde Prof. Dr. Volker Spangenberg als Ordinierter Mitarbeiter des BEFG entpflichtet. „Du hast dich um unsere Hochschule, die freikirchliche Theologie und den BEFG über die Maße verdient gemacht“, würdigte Prof. Dr. Michael Kißkalt, der Rektor der Theologischen Hochschule Elstal, seinen ehemaligen Kollegen Prof. Dr. Volker Spangenberg. Er war seit 1997 Dozent und Professor für Praktische Theologie und von 2006 bis 2014 auch Rektor der Ausbildungsstätte. Volker Spangenberg habe mit seiner Ruhe und Gründlichkeit wesentlich zum Akkreditierungs- und Anerkennungsprozess des Theologischen Seminars beigetragen, welches seit 2014 als Hochschule unbefristet staatlich anerkannt ist. Ihm gebühre dafür höchster Respekt und Dank, hob Michael Kißkalt bei der Verabschiedung hervor. Verabschiedung und Entpflichtung von Volker Spangenberg fanden am 10. Juli im Rahmen der Aussendungsfeier der Theologischen Hochschule Elstal statt.

Volker Spangenberg war fast ein Vierteljahrhundert für viele ein Lehrer, wie in der Laudatio von Michael Kißkalt deutlich wurde: „Ich glaube, dass die meisten Pastorinnen und Pastoren, die jetzt im Dienst sind, irgendwo in Deutschland in irgendeiner Gemeinde“, sagte er an Volker Spangenberg gewandt, „bei Dir das Predigen gelernt haben, und auch ihre Einweisung erhalten haben über das Sein und Tun des pastoralen Dienstes.“ Homiletik und Pastoraltheologie, später auch vermehrt Liturgik und Spiritualität waren seine Schwerpunkte. Volker Spangenberg habe dabei charakterisiert – sowohl im gesprochenen Wort als auch im geschriebenen Stil – „seine präzise Formulierungskunst, die oft mit einer Prise Humor gewürzt ist, und stets unprätentiös und nüchtern bleibt.“

Das Besondere an Volker Spangenergs Lehre – und seinen Veröffentlichungen – sei, so Kißkalt, dass er darin die Praxis in der Gemeindearbeit und das gründliche theologische Nachdenken über diese Praxis mit großem Nachdruck verbinde. Dabei sei er „immer loyal, aber nie unkritisch gegenüber seinem Evangelisch-Freikirchlichen, baptistischen Standpunkt und gleichzeitig ökumenisch offen und engagiert“.

In ökumenischen Gremien vertritt Volker Spangenberg den BEFG bis heute. Diese ökumenischen Kontakte und die Verbindung von akademischer Theologie und Gemeindepraxis spiegeln sich auch in der Festschrift für Volker Spangenberg wieder. Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter Spangenbergs haben zu dieser würdigenden Sammlung von Aufsätzen, Essays und Predigten beigetragen. „Pastor Bonus. Theologie für die pastorale Praxis“ lautet der Titel der Veröffentlichung, die von den Professoren Michael Kißkalt, Andrea Klimt und Martin Rothkegel herausgegeben wurde und beim Oncken Verlag erworben werden kann.

Volker Spangenberg war nach seinem Studium evangelischer Theologie in Tübingen und Hamburg-Horn von 1982 bis 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter von Professor Eberhard Jüngel in Tübingen. Nach seiner Promotion war er von 1991 bis 1997 Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Heidelberg und anschließend Dozent, Professor und Rektor.

Nach seinem Gemeindedienst und fast 25 Jahren an der theologischen Ausbildungsstätte wurde Prof. Dr. Volker Spangenberg von BEFG-Präsident Michael Noss und Generalsekretär Christoph Stiba aus seinem Dienst als Ordinierter Mitarbeiter des Bundes entpflichtet. Nun könne er die Pflicht, die der Dienst ihm auferlegt hat, hinter sich lassen, sich auf Neues ausrichten und loslassen, so BEFG-Präsident Michael Noss. „Gott gebe dir, dass du diese Zeit des Dienstendes als seine Zeit dankbar annehmen, erleben und gestalten darfst“. „Du warst Lehrer und hast den Leuten etwas weitergegeben und das immer in einer ruhigen, bedachten und unprätentiösen Art“, stellte Generalsekretär Christoph Stiba als bemerkenswert heraus. Denn in dieser Zeit, in der sich Menschen schnell über Themen, Perspektiven und Erkenntnisse ereiferten, habe Spangenberg sich in aller Ruhe alles angehört, sortiert und dann darauf reagiert. Michael Noss und Christoph Stiba dankten Volker Spangenberg insbesondere für seine Zeit als Rektor an der Theologischen Hochschule. Mit seinem Ordinationsversprechen sei er gleichzeitig ein Treueverhältnis zum Bund eingegangen. Dies habe er gelebt und stets die Aufgaben des Bundes unterstützt.

Volker Spangenberg selbst werde dem Bund und der Hochschule mit Interesse verbunden bleiben. „24 Jahre sind in der 140-jährigen Geschichte unseres Seminars, unserer Hochschule keine sehr lange Zeit“, so Spangenberg. „In einer Lebensgeschichte aber, in meiner Lebensgeschichte, ist es eine lange Zeit. Und es ist eine erfüllte Zeit.“ Es sei für ihn ein Privileg, dass er „so lange den Glauben an das Evangelium nach-denken“ konnte.

Volker Spangenberg bedankte sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf dem Campus und allen Studierenden für die gemeinsame Zeit. Er freue sich, dass er mit vielen Studierenden bis heute verbunden ist. Auch die derzeit Studierenden drückten ihre Wertschätzung ihrem Lehrer gegenüber durch ein humorvolles Theaterstück aus. Volker Spangenberg bedankte sich und verabschiedete sich mit den Worten: „Ich gebe etwas, was ich nicht habe, sondern was allein Gott hat und geben kann: Der Herr segne euch und behüte euch. Er wird’s auch tun!“

Ein Artikel von Jasmin Jäger

]]>
news-2996 Thu, 15 Jul 2021 15:49:20 +0200 Verabschiedungen von Matthias Linke und Prof. Dr. Martin Friedrich https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2996&cHash=175303e68338506a88e2b60120d11f46 Aus dem Dienst als Lehrbeauftragte an der Theologischen Hochschule Elstal wurden in diesem Sommersemester 2021 Matthias Linke, Lehrbeauftragter für Griechisch, und Prof. Dr. Martin Friedrich, Lehrbeauftragter für Neuere Kirchengeschichte und Ökumenik, verabschiedet.

Prof. Dr. Martin Friedrich, Studiensekretär der Gemeinschaft Europäischer Kirchen in Europa (GEKE), unterrichtete seit 2009 als Lehrbeauftragter für Neuere Kirchengeschichte und Ökumenik an der Theologischen Hochschule Elstal. Nach seiner letzten Prüfungsabnahme am 8. Juli verabschiedete das Kollegium Martin Friedrich bei einem gemeinsamen Glas Sekt und bedankte sich für sein Engagement an der Hochschule, das bei vielen Studierenden zu wertvollen ökumenischen Horizonterweiterungen geführt hat.

Die Verabschiedung von Matthias Linke fand im Rahmen der Aussendungsfeier am 10.07.2021 statt. Matthias Linke unterrichtete seit 1998 als Lehrbeauftragter für Griechisch, zwischendurch auch für Hebräisch. In seiner Zeit an der Theologischen Hochschule Elstal prägte er die Studierenden nicht nur beim Erlernen der griechischen Sprache, sondern auch durch seine bibeltextnahe Didaktik und durch sein Anliegen, die griechischen Erkenntnisse mit Glauben und Theologie und auch mit praktischer Gemeindearbeit zu verbinden. Auch nach seinem offiziellen Ruhestand übernahm Matthias Linke freundlicherweise noch für zwei Semester den Griechischunterricht. In seiner Laudatio würdigte Prof. Dr. Michael Kißkalt, Rektor der Theologischen Hochschule Elstal, sein Wirken an der Theologischen Hochschule und insbesondere seine Fähigkeit, die Studierenden für die griechische Sprache zu begeistern und für das Theologiestudium vorzubereiten.

Die Theologische Hochschule Elstal ist dankbar für die guten Jahre der Zusammenarbeit und wünscht Matthias Linke und Martin Friedrich Gottes Segen für die weiteren Wege.

]]>
news-2994 Tue, 13 Jul 2021 12:47:18 +0200 Feierliche Zeugnisübergabe und Aussendungsgottesdienst https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2994&cHash=db57ebe2743b6b260e00d44062be88b8 Am 10. Juli wurden bei der diesjährigen Aussendungsfeier 15 Absolvierende aus den Masterstudiengängen der Theologie oder Diakonie sowie aus dem Kontaktstudium verabschiedet. Im festlichen Rahmen wurde auch Volker Spangenberg, Professor für Praktische Theologie, verabschiedet und entpflichtet. Auch von Matthias Linke, Lehrbeauftragter für Griechisch, nahm die Hochschule Abschied.

Dank des guten Wetters konnten die Feierlichkeiten unter freiem Himmel stattfinden. Vor Ort waren um die 120 Personen anwesend, selbstverständlich geimpft, genesen oder getestet, und auch der Livestream über YouTube wurde gut besucht. Studierende, Mitarbeitende der Hochschule und des Bundes sowie Familienangehörige feierten gemeinsam Gottesdienst, würdigten die Absolvierenden und verabschiedeten die langjährigen Mitarbeiter. Die musikalische Begleitung und Lobpreiszeit wurde zum größten Teil vom Abgangssemester gestaltet. Pastorin Maximiliane Kedaj predigte über die Berufung des Petrus in Lukas 5, 1-11. Sie ermutigte die Abgänger und Abgängerinnen in ihrer Nachfolge und Berufung und ermunterte sie, in die Tiefe zu gehen – an den Orten und Situationen, wo man gerade ist: „Lasst uns das, was wir tun, mit Jesus tun – im Vertrauen darauf, dass sich die Netze füllen werden.“ Jesus begleite jeden einzelnen auf seinem individuellen Weg, so wie auch Jesus den Weg mit Petrus ging.

Nach der Zeugnisübergabe wurden Prof. Dr. Spangenberg und Matthias Linke verabschiedet und Volker Spangenberg durch Christoph Stiba und Michael Noss aus seinem Dienst entpflichtet. Michael Kißkalt hielt jeweils eine Laudatio für Volker Spangenberg und Matthias Linke, es wurden Geschenke aus dem Bund, der Hochschule und der Studierendenschaft überreicht. Besonders zu erwähnen ist hier die Festschrift für Volker Spangenberg: PASTOR BONUS. Theologie für die pastorale Praxis, herausgegeben von Michael Kißkalt, Andrea Klimt und Martin Rothkegel. Die Studierenden würdigten die beiden mit einstudierten Sketchen, die die Zeiten des Unterrichts noch einmal mit Humor Revue passieren ließen. Die Hochschule ist dankbar für die vielen Jahre, in denen Volker Spangenberg und Matthias Linke an der Theologischen Hochschule gelehrt haben und das Leben und Lernen maßgeblich mitgeprägt haben. Im Rahmen des Gottesdienstes wurde außerdem an die gut 50 Jubilare gedacht, die vor 25, vor 40 oder sogar vor 50 Jahren von Hamburg, Buckow oder Elstal aus in den Dienst ausgesandt wurden. Mit Abstand und Achtsamkeit durfte das fröhliche Zusammensein beim gemeinsamen Grillfest danach im Hof der Mensa natürlich nicht fehlen.

Die Theologische Hochschule Elstal wünscht allen Absolventinnen und Absolventen sowie Volker Spangenberg und Matthias Linke Gottes Segen für alle weiteren Wege.

]]>
news-2989 Thu, 01 Jul 2021 10:46:09 +0200 Übergabe der Bachelor-Zeugnisse https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2989&cHash=1302355dbf1fa5db57959bd8164d934f Im Rahmen der Campusandacht vom 30.06.2021 wurden fünf Studierenden der Theologischen Hochschule Elstal ihre Bachelor-Zeugnisse überreicht. Die sinkenden Corona-Inzidenzen ermöglichten es, die Campusandachten der letzten Wochen im Hybrid-Format durchzuführen. Auf diese Weise konnten einige Campusangehörige vor Ort teilnehmen, während andere die Andachten nach wie vor über den YouTube-Kanal der Hochschule verfolgten. So war eine präsentische Zeugnisübergabe für die Bachelor-Absolvierenden möglich. Nach der Predigt, gehalten von Prof. Dr. Michael Kißkalt, bat Prof. Dr. Carsten Claußen die fünf Studierenden einzeln nach vorn und überreichte ihnen feierlich ihre Bachelor-Zeugnisse.

Wir freuen uns mit unseren Studierenden über den erfolgreich abgeschlossenen Bachelorstudiengang und wünschen ihnen Gottes Segen und ein frohes Weiterstudieren. Einige von ihnen besuchen bereits Kurse im Master an der Theologischen Hochschule, andere planen ein Auslandssemester.

]]>
news-2984 Mon, 21 Jun 2021 10:38:31 +0200 Online-Schnupperwoche an der Theologischen Hochschule Elstal https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2984&cHash=e8a883b503160eb47e34073493967f8f In der letzten Woche fand von Montag bis Freitag das diesjährige Schnupperstudium an der Theologischen Hochschule in Elstal statt. Wie im vergangenen Jahr konnten Schnupperstudierende wieder online am Hochschulleben teilhaben und in das Hochschul- und Campusleben eintauchen. Im Angebot waren Lehrveranstaltungen sowie Gesprächsrunden mit den Studierenden, Mitarbeitenden und Dozierenden der Hochschule.

In einer Inforunde konnten die Schnupperstudierenden Grundlegendes über das Theologie- und Diakoniestudium an der Theologischen Hochschule in Elstal erfahren. In den Pausen zwischen den Lehrveranstaltungen hatte man die Möglichkeit, sich in digitalen Pausenräumen mit Studierenden auszutauschen und seine Fragen loszuwerden. In einer Gesprächsrunde konnten die „Schnuppis“ die Dozierenden kennenlernen und etwas über ihre Motivationen hören. In einem besonderen Treffen lernten sie den Studierendenrat kennen, und auch die digitale Führung über den Campus durfte natürlich nicht fehlen.

Der Open-Air-Gottesdienst konnte in diesem Jahr in hybrider Form stattfinden. Studierende und Schnupperstudierende, die aus der Nähe kamen, konnten vor Ort mit dabei sein, während die anderen den Gottesdienst über den YouTube-Kanal der Hochschule mitverfolgten. Thematisch ging es anhand von Apostelgeschichte 1,4-8 im Gottesdienst darum, von Gott gesendet zu sein, um die gute Nachricht zu bezeugen und dabei einen Teil von Gottes Reich widerzuspiegeln. Ein Highlight des Gottesdienstes war das inzwischen wieder offiziell erlaubte gemeinsame Singen draußen während der Lobpreiszeit.

Wir freuen uns sehr über die positiven Rückmeldungen, die uns von den Schnupperstudierenden erreicht haben: Sie haben die Möglichkeiten sehr wertgeschätzt, online an vielen unterschiedlichen Veranstaltungen teilnehmen bzw. in verschiedenen digitalen Räumen persönliche Gespräche führen zu können.

Wir sind dankbar, für diese eindrucksvolle Woche und das große Engagement unserer Studierenden und sind gespannt, wen wir zum nächsten Semesterbeginn hier an der Hochschule begrüßen dürfen!

]]>
news-2971 Tue, 15 Jun 2021 12:20:39 +0200 Vom Himmel geschickt – für Gott und für Menschen aktiv Ausbildung für den pastoralen und diakonischen Dienst https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2971&cHash=100f371bd00f927d77d1ec5959e7ad7d Evangelische Theologie sowie Diakonie und Sozialtheologie – diese Studiengänge kann man an der Theologischen Hochschule Elstal studieren. Udo Hermann von der Bundesgeschäftsführung des Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) ruft junge Menschen auf, in den pastoralen oder diakonischen Dienst zu gehen und sich dafür an der Theologischen Hochschule Elstal ausbilden zu lassen. „Die sind vom Himmel geschickt!“ Das sagte jemand, nachdem er die Predigt von Pastorin Katrin Laug und Pastor Andreas Malessa im Bundesgottesdienst gehört hatte. Das sind nur zwei von gut 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserem Gemeindebund, die eine Berufung Gottes zu ihrer Lebens- und Berufsperspektive gemacht haben. So setzen sie sich ein für Gott und für Menschen.

Wir suchen junge Menschen, die sich dafür ausbilden und senden lassen. Wir suchen nach innovativen Menschen, die Teil des Handelns Gottes in dieser Welt sein wollen. Wir suchen Dich, wenn Du Menschen liebst und Gemeinden entwickeln willst, dass sie zukunftsfähig sind. Oder wenn Du neue Gemeinden gründen willst. Dafür bieten wir in unserem Bund für den pastoralen oder diakonischen Dienst eine hervorragende Ausbildung an. Dabei soll Dein persönlicher Glaube vertieft werden und er soll sich weiterentwickeln. Das kann in einem staatlich anerkannten Bachelor- und Masterstudium der Evangelischen Theologie oder dem Masterstudiengang für Diakonie und Sozialtheologie geschehen.

Gern beantworte ich Dir alle Fragen zu unseren Ausbildungen und den Zukunftschancen im pastoralen oder diakonischen Dienst unserer Freikirche. Bewerbungen zum Studium in Elstal sind bis Mitte Juli einzureichen, wenn man auf dem Campus wohnen will, ansonsten bis Mitte August.

 

Udo Hermann,

Dienstbereichsleiter Mitarbeiter und Gemeinde

]]>
news-2961 Mon, 07 Jun 2021 16:34:00 +0200 Symposion der Theologischen Hochschule Elstal und der Gesellschaft für Freikirchliche Theologie und Publizistik https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2961&cHash=1d37f314bb125c742882187e117bc944 Vom 22. bis 24. Oktober 2021 findet das Symposion zu dem Thema: „Für alles offen? – Gemeinschaft auf dem Prüfstand Gegenwartstauglichkeit und Zukunftsfähigkeit des freikirchlichen Gemeindemodells“ an der Theologischen Hochschule Elstal statt. Das freikirchliche, kongregationalistische Gemeindemodell der „believers church“ ist von konstitutiven theologischen Überzeugungen und typischen Sozialformen geprägt. Zu den theologischen Überzeugungen gehört z. B. das Priestertum aller Gläubigen als „die der Gemeinde gegebene Grundstruktur“ (Rechenschaft von Glauben); zu den Sozialformen die leibliche Versammlung der Gläubigen in Ortsgemeinden verbunden mit einer nach Peergroups ausdifferenzierten Gruppenstruktur. Dieses Modell hat Stärken, aber auch Schwächen. Und es generiert anhaltende, wohl nicht abzuschließende Diskurse, z.B. über das Verhältnis der als geistlich selbständige Einheit eingestuften Ortsgemeinde zu überregionalen Bundesstrukturen, aber auch über Hierarchie und Machtstrukturen in einer Sozialform, in der die Gemeindeversammlung die höchste Autorität hat. Dieses Modell prägt in Variation Freikirchen der westlichen Welt. Es ist für sie insofern alternativlos, weil es von nur schwer aufzugebenden Leitüberzeugungen geprägt ist und weil Freikirchen in der Regel kein Alternativmodell haben.

Die Corona-Pandemie stellt das kongregationalistische Gemeindemodell vor große Herausforderungen: die leibliche Sammlung der Gemeinde um Wort und Sakrament ist nur eingeschränkt möglich, ebenso die beschlussfassende Versammlung der Gemeindeglieder. Etablierte Sozialformen funktionieren nicht mehr und digitale Formen der Kommunikation und Vergemeinschaftung treten an ihre Stelle.

Auf dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen sollen das freikirchliche Gemeindemodell sowie das Phänomen der in seinem Kontext auftretenden Bewegungen aus historischer, systematischer und praktisch-soziologischer Perspektive befragt werden.

Das Programm kann hier heruntergeladen werden: Programm Symposion 2021

Vorläufige Anmeldungen zur Tagung sind ab sofort unter sekretariat@th-elstal.de möglich. Ob die Tagung präsentisch, rein online oder in hybrider Form stattfinden wird, entscheidet sich im Verlauf der kommenden Monate. Wir informieren alle vorläufig angemeldeten Personen dann rechtzeitig. Eine Verpflichtung zu einer präsentischen Teilnahme entsteht durch die Voranmeldung nicht.

]]>
news-2948 Wed, 12 May 2021 16:00:35 +0200 Martin Rothkegel hält die Jacob D. Maendel-Vorlesungen 2021 https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2948&cHash=14e056de5dda549cb5d3c7bc13a6f27c Auf Einladung der Hutterischen Brüder in Kanada spricht der Elstaler Professor für Geschichte des Christentums am 29.5., 4.6. und 5.6.2021 per Zoom über Lesen, Schreiben und Bücher im Täufertum

Mehr Informationen sind hier zu finden: Jacob D. Maendel Lectures.

]]>
news-2945 Mon, 10 May 2021 10:00:24 +0200 Glaube und Politik: Peter Jörgensen zu Gast per Zoom am 3. Mai 2021 https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2945&cHash=f7751a1578df3a14c7d2e1348e3d097f Zum Theologiestudium gehört die Begegnung mit Menschen, die sich in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft engagieren. Wie funktioniert das unter den Bedingungen der Pandemie? Die Studierenden des vierten Studienjahrs Evangelische Theologie und des ersten Studienjahrs des Masterstudiengangs Diakonie und Sozialtheologie laden zu einer Veranstaltungsreihe Gäste per Zoom ein. Zum Auftakt berichtete Peter Jörgensen (Berlin) von seiner Zeit als Vertreter der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) am Sitz der Bundesregierung. Von informellen Kontakten mit Politikern über die Mitwirkung an politischen Meinungsbildungsprozessen bis zur Teilnahme offiziellen Staatsanlässen: es ist wichtig, dass auch die „kleinen“ Kirchen von Parteien, Parlament und Regierung wahrgenommen werden.  Für die Studierenden war die Verbindung von Informativem und Erlebtem, Bericht und Diskussion ein Gewinn. Seit 2020 ist Jörgensen wieder „nur“ Gemeindepastor in Berlin-Wedding. Das heißt aber nicht, dass es vorbei ist mit politischem und gesellschaftlichem Engagement: Die Gemeinde bringt sich aktiv in das Leben in dem Berliner „Problemkiez“ ein und hat offene Türen für die vielen verschiedenen Menschen, die ihre Nachbarn sind.

 

Ein Bericht von Carl Buschmann, Student an der Theologischen Hochschule Elstal, und Prof. Dr. Martin Rothkegel.

]]>
news-2927 Thu, 08 Apr 2021 13:51:50 +0200 Semestereröffnungsgottesdienst und Studientag https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2927&cHash=6596aa44edeffaa033adb4601e1f93d6 Diakonische Präsenz in öffentlichen Räumen Das Sommersemester der Theologischen Hochschule Elstal startete am Mittwoch, den 08.04.2021, mit einem digitalen Semestereröffnungsgottesdienst und Studientag. So konnten Gäste weit über Elstal hinaus teilnehmen.

Prof. Dr. Ralf Dziewas predigte über das Gottvertrauen in den Unsicherheiten des Lebens und darüber, wie uns Psalm 146 Mut machen kann, auf Gottes Macht und Möglichkeiten zu vertrauen – gerade in Zeiten der Herausforderungen und Krisen, wie wir sie zur Zeit in der Pandemie erleben. Der Sozialtheologe und Diakoniewissenschaftler ging dabei auf die Situation der Schwachen ein, die in Psalm 146 genannt werden und die in der damaligen Gesellschaft nicht ohne Unterstützung überleben konnten. Wie sich der Gott Israels eben diesen Schwachen und Entrechteten zuwandte, so hält Gott auch uns heute in allen Herausforderungen in seinen Händen.

In einem interaktiven Teil des Zoom-Gottesdienstes wurde Deborah Storek als neue Dozentin für Altes Testament willkommen geheißen und die drei neuen Kontaktstudierenden Manfred Stedtler, Ruben Moser und Manuel Schienke begrüßt.

Anschließend referierte Dr. Christoph Sigrist, Professor für Diakoniewissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Bern/Schweiz, zum Thema „Freikirchen – Kirchenfrei. Beten und Arbeiten als ökumenische Diakonie“. Dabei ging der Diakoniewissenschaftler auf den Auftrag der Kirchen in der aktuellen, von der Pandemie geprägten Situation ein, Hoffnung zu teilen und Begegnungen zu ermöglichen.

Verstehe man diakonische Praxis als Resonanzraum, so seien mit diesem Raum sorgender Gemeinschaft die drei folgenden Aspekte verknüpft: Zunächst sorge Gott für den Menschen, befähige und ermächtige ihn, sodass dieser sich durch die göttliche Ermächtigung um andere Menschen sorgen könne. Indem er dies tue, sorge er wiederum für sich selbst. Sigrist betonte dabei, dass er besonders einen Fokus auf die Auswirkungen kirchlichen Handelns im Sozialraum lege. In der „urbanen Diakonie“ seien das Quartier und die Nachbarschaft der Gemeinden oder Kirchen konstitutiv für das kirchlich-diakonische Handeln. Kirche kann als sorgende Gemeinschaft tätig werden, Gastfreundschaft üben und ein Ort menschlicher Nähe und Begegnung sein. Solche Diakonie müsse von unten, von den Menschen bzw. von der Basis her wachsen, so dass sich dabei Bewegungen oder Projekte entwickeln, die durch Wachstum verschiedene Generationen zusammenbringen.

Als Ressourcen können Kirchen und Gemeinden ihre Räume in ihrer vielfältigen Lagen nutzen, um die Menschen im direkten Umfeld zu erreichen und so diakonisch „draußen“, außerhalb der Kirche, bei den Menschen zu sein. In den Begegnungen mit den Menschen spiele dabei nicht nur eine gute ökumenische Vernetzung der Freiwilligen, sondern auch das christliche Menschenbild eine Rolle.

Ökumene versteht Sigrist hierbei nicht nur im politischen Sinne auf die Konfessionen begrenzt, sondern – vom griechischen Begriff „oikuménē“ ausgehend – in Bezug auf die Menschen, die bewohnte Erde. Daraus ergibt sich für den Theologen, dass Kirche an öffentlichen Orten präsent ist. Hinsichtlich der Freikirchen hob Sigrist die Aspekte der Gemeinschaft, der Verpflichtung und der „Clubmentalität“ (gemeinsame Sprache) positiv hervor, da man sich darin weg von institutionell tradierten Formen und hin zum Menschen bewege.

Auch in der anschließenden Diskussionsrunde, die zunächst über Zoom-Breakout-Räume stattfand, drehten sich die Gespräche um das Öffnen der (frei)kirchlichen Räume für Menschen, um die Konkretisierung der Liebe Gottes und um diakonisches Christentum.

Wir danken dem Referenten Dr. Christoph Sigrist für die inspirierenden Impulse und freuen uns über die technischen Möglichkeiten und Beteiligten, die diesen digitalen Studientag ermöglicht haben. So starten wir als Hochschule mit starken Impulsen in das Sommersemester, das bis auf Weiteres digital stattfinden wird.

]]>
news-2926 Tue, 06 Apr 2021 11:03:37 +0200 Bericht der Hochschule für den Bundesrat 2021 https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2926&cHash=a13c3c2d8d1fb139160e39f5a5579b24 Im Berichtsheft für den Bundesrat bietet die Theologische Hochschule Elstal in ihrem Bericht einen kleinen Überblick über die Ereignisse an der Theologischen Hochschule im vergangenen Jahr und interessante Informationen über die Vorgänge im Bereich Lehre und Forschung. 

Der gesamte Bericht steht allen Interessierten jetzt auch als Download zur Verfügung:
Berichtsheft Bundesrat 2021

]]>
news-2916 Mon, 22 Mar 2021 12:02:35 +0100 Fit für den Gemeindedienst – im Glauben wachsen! https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2916&cHash=6f27eea9599f8f0c871a1313549a62e7 Osterspenden für die Theologische Hochschule Elstal Wie sieht der Studienalltag an der Theologischen Hochschule Elstal während des Lockdowns aus? Und was bewegt junge Menschen dazu, Theologie oder Diakonie an der Theologischen Hochschule Elstal zu studieren? Die Studierenden Anna, Carl und Anja berichten von ihren Erfahrungen, wie sie das Leben auf dem Campus in den letzten Monaten gestaltet haben und ihrer persönlichen Motivation zum Studium. Ihren Erfahrungsbericht findet ihr in diesem Video: Fit für den Gemeindedienst

Wir sind dankbar dafür, dass auch während dieser herausfordernden Zeit Gemeinschaft auf dem Campus gelebt werden kann: Innerhalb der Wohngemeinschaften der Studierenden, bei Spaziergängen in der Heide oder auch online in digitalen Räumen.

Hier geht es zum Artikel des BEFGs:  Fit für den Gemeindedienst - im Glauben wachsen
Wir sind dankbar für alle Spenden für die Bildungsarbeit des Bundes. So können wir auch weiterhin Menschen auf ihren Weg in den Gemeindedienst begleiten und ausbilden.

]]>
news-2901 Mon, 08 Mar 2021 11:34:14 +0100 Theologie oder Diakonie studieren? https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2901&cHash=a654a45da8b39d3a0f3d43672e8115b9 Das Studium an der Theologischen Hochschule Elstal kennenlernen Wir von der Theologischen Hochschule Elstal freuen uns über Menschen, die von Gott begeistert sind und ihre Leidenschaft zum Beruf machen wollen: Unser Studium soll Menschen auf den Gemeindedienst in all seiner Vielfalt vorbereiten. Deshalb legen wir großen Wert auf theologisch-wissenschaftliche Qualität und eine starke Dialogkultur sowie auf das geistliche Leben und die Gemeinschaft auf dem Campus. Durch unsere neuen Bachelor-Spezialmodule haben Studierende nochmals verstärkt die Möglichkeit, ihre persönlichen Interessensschwerpunkte und Begabungen in das Studium einzubringen.

Wenn ihr Menschen kennt, die eine Begabung und Leidenschaft für die Gemeindearbeit haben und für die ein Theologie- oder Diakoniestudium interessant sein könnte, dann sprecht die Personen an! Der Weg zum Theologiestudium führt sehr oft über Personen, die das das Potential in jemandem erkennen und dazu ermutigen, diesen Weg einzuschlagen.

Informationen zu unserem Studienangebot und den B.A.-Spezialmodulen findet ihr hier:
Studiengänge an der Theologischen Hochschule Elstal

Wer sich bereits für ein Studium an der Theologischen Hochschule Elstal entschieden hat, kann sich direkt hier bewerben: Bewerbung für ein Studium
Für eine Wohnmöglichkeit auf dem Campus sollte die Bewerbung bis spätestens Ende Juli eingegangen sein.

]]>
news-2894 Tue, 23 Feb 2021 16:15:00 +0100 Ausschreibung Lehrbeauftragte/r für Griechisch https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2894&cHash=696e2962570c124c26fff824dc6822c5

Die Theologische Hochschule Elstal des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. (BEFG) sucht zum Wintersemester 2021/22 eine/n Lehrbeauftragte/n für Griechisch. 

Informationen zum Bewerbungsverfahren und Anforderungen an den oder die Stelleninhaber/in können aus der vollständigen Stellenausschreibung entnommen werden:
Ausschreibung Lehrbeauftragte/r Griechisch

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 20. März 2021 per E-Mail (an: sekretariat@th-elstal.de) oder postalisch an den Rektor der Theologischen Hochschule Elstal:

Prof. Dr. Michael Kißkalt, Johann-Gerhard-Oncken- Str. 7, 14641 Wustermark. 

 

]]>
news-2892 Wed, 17 Feb 2021 13:51:38 +0100 Begrüßung Deborah Storek als neues Kollegiums-Mitglied an der THE https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2892&cHash=a984deae564a31d5502dbea6ab340833 Das Kollegium der Theologischen Hochschule Elstal freut sich, Deborah Storek als neues Kollegiums-Mitglied begrüßen zu dürfen. Seit dem 1. Februar 2021 ist Deborah Storek mit einer Teilzeitstelle als Dozentin für das Fach Altes Testament angestellt.

Deborah Storek hat 2011 ihren Abschluss im Masterstudiengang Evangelische Theologie an der Theologischen Hochschule Elstal gemacht. Danach studierte sie an der Hebräischen Universität in Jerusalem, wo sie auch ihren jetzigen Doktorvater kennenlernte, unter dessen Begleitung sie eine Dissertation zum Buch Ruth schreibt. Von 2018 bis Ende Januar 2021 absolvierte Deborah Storek ihren Anfangsdienst als Pastorin in Hanau. Mit ihrer Anstellung an der Hochschule hat sie diese Tätigkeit beendet. In ihrem Dienst an der Theologischen Hochschule Elstal als Dozentin kann Deborah Storek neben fundiertem Wissen auch persönliche Erfahrungen in Israel und im Gemeindedienst und auch ihre Leidenschaft für Theologie und für Menschen einfließen lassen.

Wir sind alle sehr dankbar, Deborah Storek als neue Kollegin begrüßen zu dürfen und freuen uns auf das gemeinsame Lehren und Lernen.

]]>
news-2845 Mon, 09 Nov 2020 15:41:40 +0100 Übergabe der Bachelor-Zeugnisse https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2845&cHash=74694665f807b0cb1c09bdd67f98e70b Am vergangenen Mittwoch wurden unseren diesjährigen Bachelor-Absolventen und Absolventinnen ihre Bachelor-Zeugnisse im Rahmen der Campusandacht überreicht. Wir haben uns gefreut, dass wir die Übergabe live und vor Ort durchführen konnten. Und da die ganze Veranstaltung für die Campusgemeinschaft auch per Livestream übertragen wurde, konnten auf diese Weise auch viele an ihren Bildschirmen die Übergabe verfolgen und so Anteil haben. Die Theologische Hochschule Elstal gratuliert den neun Studierenden, die in diesem Jahr den Bachelor Evangelische Theologie erfolgreich abschließen konnten und nun bereits im Master Evangelische Theologie weiterstudieren. Wir wünschen ihnen dafür weiterhin viel Freude und Leidenschaft und Kraft für herausfordernde Phasen.

]]>
news-2839 Thu, 05 Nov 2020 14:15:55 +0100 Überreichung der Festschrift für Uwe Swarat zum 65. Geburtstag https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2839&cHash=c07679b83e48636d5838c5b41c783812 Im Rahmen der Campusandacht am 4. November 2020 wurde Prof. Dr. Uwe Swarat eine Festschrift zu seinem 65. Geburtstag von Prof. Dr. Carsten Claußen überreicht. Die Festschrift ist ein Geschenk des Kollegiums der Theologischen Hochschule Elstal und beinhaltet insgesamt 27 Beiträge von Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Konfessionen. Mit dem Titel „Dogmatik im Dialog“ wird Uwe Swarat als Systematischer Theologe und Ökumeniker besonders gewürdigt. Prof. Dr. Uwe Swarat bedankte sich herzlich und gab seiner Freude in einer Ansprache Ausdruck.

Mehr zu dem Werk „Dogmatik im Dialog. Festschrift für Uwe Swarat zum 65. Geburtstag“ kann hier gefunden werden: Dogmatik im Dialog

]]>
news-2832 Thu, 29 Oct 2020 11:29:54 +0100 Semestereröffnung und Begrüßung der neuen Studierenden https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2832&cHash=9248e8ed32a113c5e8531cbee728fbdd Beginn des Wintersemesters 2020/2021 Der Beginn der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2020/2021 wurde am Montagabend, den 26. Oktober 2020, mit einer Semestereröffnung der anderen Art eingeläutet. Noch vor einigen Monaten wurde an der Theologischen Hochschule Elstal hoffnungsvoll geplant, die traditionelle Semestereröffnung in den Räumen der Mensa unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen durchzuführen. Dies war aufgrund der aktuell verschärften Situation der Corona-Pandemie nicht mehr möglich. Gemeinsam mit dem Studierendenrat wurde aber ein Konzept erarbeitet, das trotz allem ein Zusammentreffen der Hochschulgemeinschaft ermöglichte. Mit insgesamt 50 anwesenden Studierenden, Mitarbeitenden und Dozierenden wurden die neuen Studierenden unter freiem Himmel auf dem Hof vor der Mensa willkommen geheißen. Zudem gab es eine Online-Live-Übertragung, damit alle Hochschulangehörigen die Möglichkeit hatten, an der Eröffnung teilzunehmen. Johanna Panter ermutigte die Anwesenden und insbesondere die Neuanfänger und Neuanfängerinnen, indem sie die Gemeinschaft mit in eine Geschichte zu ihrem Start ins Studium hineinnahm. Den Ängstlichen, Fragenden und Zweifelnden sprach sie Worte aus dem Matthäusevangelium zu: „Sei guten Mutes! Steh auf, Er ruft dich!“ (Mk 10,49) Anschließend stellten sich die Studierenden in Hausgemeinschaften zusammen, um sich gegenseitig zu segnen und für das neue Semester zu beten.

Auch das eher ungemütliche Wetter hat der guten Stimmung nicht geschadet. Nach dem kurzen Programmteil und einer Zeit des Lobpreises leitete Michael Kißkalt das gemeinsame Essen ein. Unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen gab es auch Glühwein, der aus eigenen mitgebrachten Tassen getrunken wurde. Obwohl diese Semestereröffnung so anders war, bleibt doch die Dankbarkeit, dass ein Zusammentreffen in dieser Art möglich war. Auf diese Weise konnten die fünf neuen Studierenden aus dem Bachelor Evangelische Theologie und die sechs Studierenden im Master Diakonie und Sozialtheologie von der Hochschulgemeinschaft begrüßt und an der Theologischen Hochschule Elstal offiziell willkommen geheißen werden.

]]>
news-2825 Fri, 23 Oct 2020 15:41:56 +0200 Ausschreibung Professur für Systematische Theologie https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2825&cHash=be7ea60fd4abc234e314d5b718aef889 An der Theologischen Hochschule Elstal des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. (BEFG) ist eine Professur für Systematische Theologie zum 01. Juli 2022 zu besetzen. Informationen zum Bewerbungsverfahren und Anforderungen an den oder die Stelleninhaber/in können aus der vollständigen Stellenausschreibung entnommen werden:

Stellenausschreibung Professur Systematische Theologie

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 15. Dezember 2020 per E-Mail (an: sekretariat@th-elstal.de) oder postalisch an den Rektor der Theologischen Hochschule Elstal:

Prof. Dr. Michael Kißkalt, Johann-Gerhard-Oncken- Str. 7, 14641 Wustermark. 

]]>
news-2807 Thu, 01 Oct 2020 10:31:30 +0200 Neuerungen an der TH Elstal: Masterstudiengang Diakonie und Sozialtheologie https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2807&cHash=2d4896a22e048d235cf2d441b8323b66 Umbenennung des Masterstudiengangs Freikirchliche Diakonie Der Masterstudiengang Freikirchliche Diakonie hat offiziell eine neue Bezeichnung: Mit dem Wintersemester 2020/21 starten die neuen Diakonie-Studierenden in den Masterstudiengang Diakonie und Sozialtheologie.

Die Umbenennung des Masterstudiengangs möchte die bereits vorhandenen Inhalte des Masterstudiums treffend wiedergeben und so die Anschlussfähigkeit für Studierende aus diesem Bereich gewährleisten. Die Qualifikation, Zielrichtung und der Inhalt des bisherigen Masterstudiengangs Freikirchliche Diakonie bleibt jedoch bestehen.

Der Masterstudiengang Diakonie und Sozialtheologie qualifiziert in einem viersemestrigen Präsenzstudium für die Berufstätigkeit als ordinierte Diakonin oder ordinierter Diakon. Die Bewerbung für diesen anwendungsorientierten Studiengang setzt den Abschluss eines sozialwissenschaftlichen Studiums mit mindestens einem Bachelorabschluss voraus. Der Master-Studiengang Diakonie und Sozialtheologie baut auf den vorhandenen Kenntnissen aus dem sozialwissenschaftlichen Bereich auf und vermittelt die für eine diakonische Tätigkeit notwendigen theologischen Kompetenzen. Eine den Vorkenntnissen angepasste Schwerpunktsetzung ist vor allem im Bereich der Diakoniewissenschaften durch die Auswahl von Lehrveranstaltungen und die Themenwahl der Masterarbeit möglich.

In Kombination mit einer sozialwissenschaftlichen Berufsqualifikation ist dieser Masterstudiengang die Regelvoraussetzung für die Ordination als Diakonin oder Diakon im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. Er qualifiziert zudem für verschiedene Berufstätigkeiten in Missionswerken und diakonischen Einrichtungen sowie zur Aufnahme eines fachlich entsprechenden Promotionsstudiums.

Für mehr Informationen und individuelle Beratungsgespräche auch außerhalb der Bewerbungszeit stehen wir gerne zur Verfügung. Weitere Informationen können hier erfragt werden: sekretariat@th-elstal.de

]]>
news-2800 Mon, 28 Sep 2020 12:08:14 +0200 Der Stura während der Corona-Pandemie – Der Studierendenrat funktioniert weiter https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2800&cHash=e385b751d34722e0ec4fb301492b746d Jedes Jahr werden Vertreterinnen und Vertreter aus der Studierendenschaft der Theologischen Hochschule Elstal in den Studierendenrat, kurz „Stura“, gewählt. Die diesjährigen Stura-Mitglieder sind im Rahmen ihres Dienstes vor bisher unbekannte, neue Herausforderungen gestellt.

Allgemein arbeitet der Stura in verschiedenen Bereichen der Hochschulorganisation mit und vertritt im Senat die Studierendenschaft. Die Stura-Mitglieder haben jeweils einen Schwerpunktbereich. Dazu zählen: Die Studierendenversammlungsleitung, das Amt der Repräsentation, Organisation und Inneres, Andachten, Studienfragen und das Amt des Studierendensprechers bzw. der Studierendensprecherin. Zudem gibt es seit dem Jahr 2017 für den Master Diakonie eine gesonderte Vertretung.

Durch die Corona-Pandemie konnten Versammlungen nur noch online stattfinden. Die gesamte Stura-Organisation lief deshalb digital ab. Die regelmäßigen Treffen, der Austausch und Planungen fanden dennoch in vollem Umfang statt. Es wurden neue kreative Wege gefunden, Gemeinschaft in den digitalen Alltag zu integrieren, die Anliegen der Studierendenschaft aufzunehmen und sich für die Hochschule einzusetzen.

Der Studierendensprecher Jonathan Kedaj reflektiert diese besondere Zeit: „Wie auch die Gemeinden mussten wir als Studierendenschaft lernen, wie Studieren und Gemeinschaft auf Distanz aussehen kann. Es ist eine spannende Zeit, zusammen Neues auszuprobieren und mit der Hochschulleitung Lösungen für den Studienalltag zu finden."

Die Hochschule ist sehr dankbar für all das Engagement und die Ideen, die durch den Stura eingebracht werden.

]]>
news-2797 Thu, 24 Sep 2020 13:52:35 +0200 Prof. Dr. Ralf Dziewas: Videos für die Online-Werkstatt „Gemeindearbeit mit Älteren – weiter denken“ https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2797&cHash=c60e64b83ee552523d5b479c967881a2 Mit gerontologischem Basiswissen Schwerpunkte für die Gemeindearbeit der Zukunft setzen Für die Online-Werkstatt „Gemeindearbeit mit Älteren – weiter denken“ hat Prof. Dr. Ralf Dziewas zwei Videos zur Verfügung gestellt, die eine Einführung in das Thema geben und die Grundlage des Austauschs der Online-Werkstatt des Forums Älterwerdens der Akademie Elstal am 2. Oktober von 17.30 bis 19.30 Uhr darstellen.Die Videos können aber auch so für am Thema Interessierte hilfreich sein.

Gemeindearbeit der Zukunft kann die reichhaltigen Ressourcen der vielen Älteren nutzen und hat zugleich die Aufgabe, die Älteren teilhaben zu lassen und sie bei nachlassenden Kräften zu unterstützen. Dafür ist es notwendig, Veränderungsprozesse wahrzunehmen und Kenntnisse zu erwerben über das, was sich körperlich, psychisch und sozial mit dem Älterwerden verändert. Darauf eingestellt zu sein, hilft für die Gestaltung der Gemeindearbeit mit Älteren – für heute und für morgen.

Der Werkstatttag lädt ein, mit dem erworbenen Wissen und eigenen Erfahrungen aus der Gemeindearbeit Ideen für den Umsetzungsprozess unter professioneller Beratung zusammenzustellen und zu fokussieren.

Informationen zur Anmeldung können hier gefunden werden: Online-Werkstatt „Gemeindearbeit mit Älteren – weiter denken.“

 


]]>
news-2796 Thu, 24 Sep 2020 11:56:54 +0200 Fortbildung im Anfangsdienst – Gemeinde mit Kindern und Jugendlichen gestalten https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2796&cHash=77a77118cb96762370c9c34445a2d3ea Die Fortbildung im Anfangsdienst (FiA) in der vergangenen Woche beschäftigte sich mit der Frage, wie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde gestaltet und verändert werden kann. Vom 14. bis zum 18. September führte die Akademie Elstal wieder eine Fortbildung im Anfangsdienst durch, an der elf Pastorinnen und Pastoren und eine Diakonin teilnahmen. Sie stand unter der Überschrift  „Gemeinde mit Kindern und Jugendlichen gestalten“ und hat sich unter anderem um die Themen „Entwicklung und Leitung von ansprechender Jugendarbeit“ und  „Veränderungen von Gemeinde in Richtung (sozialer) online Medien“ gedreht.

Dank des guten Wetters konnten die morgendlichen Andachten draußen stattfinden. So konnten alle mit gemeinsamem Lobpreis in den Tag starten, was zu Zeiten von COVID-19 nicht selbstverständlich ist.

Jonas Schilke, Jugendpastor in Hannover, präsentierte seine Erfahrungen und Erkenntnisse: Was bedeutet es, eine Jugendarbeit von Null auf zu starten? Wie können ehrenamtliche Mitarbeitende der Generationen Y und Z gewonnen und gefördert werden? Außerdem wurden praktische Wege und Tipps zur Leitung von Jugendarbeit und -events vorgestellt und potenzielle Spannungsfelder behandelt.

Dr. Karsten Kopjar, Social Media-Koordinator der Evangelischen Kirche aus Erfurt, hat über den Umgang der Kirche mit sozialen Medien referiert. Es wurde die gegenwärtige mediale Realität von Kirche im Allgemeinen und auch die von Jugendlichen im Speziellen beleuchtet. Kopjar hat durch mehrere Umfragen unter den Teilnehmenden die Erfahrungen der Gruppe erschlossen und hinterfragt sowie dazu ermutigt, dasselbe auch mit dem Umgang von sozialen Medien in der eigenen Gemeinde zu tun. Besonders bei denen durch COVID-19 größtenteils schlagartig erzwungenen Veränderungen gab es hier konstruktive Tipps zur Etablierung eines hybriden Formates zwischen Online- und Offline-Kirche.

Dr. Anika Loose, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Bochum, hat Theorien und Methoden der Kindertheologie vorgestellt und Beispiele gegeben, wie mit Kindern zusammen theologisiert werden kann. Zusammen mit den Teilnehmenden wurden verschiede Arten der Erzählung von Bibelgeschichten in Verbindung mit der adressierten Altersgruppe ausprobiert. Von Erzählkarten mit Einzelsymbolen, über Plakate mit einzelnen Szenen von Bibelgeschichten, bis hin zu Kinderbibeln mit verschiedenen Schwerpunkten auf Bildern, Erzählungen oder Darstellungen gab es eine Vielzahl von verschiedenen Methoden, bei denen alle Teilnehmenden ihren persönlichen Zugang finden konnten.

Am Freitag wurde die Gruppe von Jason Querner, GJW-Referent für die Arbeit mit Kindern, in die „Kirche kunterbunt“ „entführt“: Der Ablauf dieses kreativen Angebots für Familien wurde beim Basteln, Malen und Miteinanderreden ganz handfest erlebbar. „Die Kirche kunterbunt will ich möglichst bald ausprobieren, damit Familien gerade in dieser Zeit wieder in die Gemeinde kommen können“, sagte ein Teilnehmer.

Abgeschlossen wurde diese Fortbildung im Anfangsdienst mit einem gemeinsamen Gottesdienst, bei dem Oliver Pilnei die Kolleginnen und Kollegen in seiner Predigt ermutigte, an die Grenzen zu gehen und den Menschen Gottes heilsame Liebe nahe zu bringen.

Ein Artikel nach einem Bericht von Lisa-Marie Lilja, Studentin an der Theologischen Hochschule Elstal.

]]>
news-2780 Thu, 10 Sep 2020 12:00:07 +0200 Dogmatik im Dialog. Festschrift für Uwe Swarat zum 65. Geburtstag https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2779&cHash=4cd1965e722726df37b96340b0c576dd Christlicher Glaube ist von seinem Wesen her dialogisch strukturiert. Um diese Einsicht, ihre Voraussetzungen und Konsequenzen für die unterschiedlichen Disziplinen der Theologie sowie für ökumenische Verständigungsprozesse kreisen die in diesem Band versammelten Beiträge. Dabei spannt sich ein weiter Bogen, angefangen bei dialogischen Grundformen theologischer Rede in der Bibel bis hin zum strukturierten Dialog über fundamental-theologische Fragen auf ökumenischer Ebene. Die Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Konfessionen ehren damit zugleich, anlässlich seines 65. Geburtstags, den baptistischen Theologen und Ökumeniker Uwe Swarat. news-2773 Fri, 04 Sep 2020 11:23:00 +0200 Das Verhältnis von Christentum und Judentum https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2773&cHash=841d68b80f9d1ec141ae06f7bcd2c0d7 Die Überarbeitung der „Rechenschaft vom Glauben“, dem grundlegenden baptistischen Bekenntnistext, ist das Resultat einer Entwicklung, die sich im Schuldbekenntnis 1984 erstmals zeigte. Wie sich für den BEFG das Verhältnis von Juden und Christen geschichtlich entwickelt hat und was das theologisch bedeutet, beschreibt ein Fachbeitrag.

Welche Haltung nimmt der deutschsprachige Baptismus zum Judentum ein? Dieser Frage widmen sich Dr. Carsten Claußen und Dr. Dirk Sager, beide Professoren an der Theologischen Hochschule Elstal des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. (BEFG), in einem gemeinsamen Beitrag. Er beleuchtet die jüngsten kirchlichen Entscheidungen im Licht der Entwicklungen seit 1945. Nach dem zweiten Weltkrieg, so die Autoren, gab es keine „Theologie nach Auschwitz“ im Deutschen Baptismus. „Eine Aufarbeitung und kritische Infragestellung der Lehre von der Verwerfung Israels … hat in den ersten Jahrzehnten nach 1945 nicht stattgefunden“. Geändert hat sich das erst im Laufe der 70er und 80er Jahre. „Wie baptistische Prediger und Predigerinnen über das Judentum dachten und predigten und was Gemeindeglieder dazu glaubten ist bis heute praktisch unerforscht“, unmissverständlich haben sich erst das Schuldbekenntnis von 1984 und die Handreichung zur Verhältnisbestimmung von Christen und Juden von 1997 gegen traditionelle Spielarten gewendet und jede Ersatztheologie abgelehnt. Die Revision der „Rechenschaft vom Glauben“, beschlossen auf dem Bundesrat des BEFG 2019, hat diese Entwicklung konsequent weiterverfolgt. Der Text wurde im „Fachkreis Christen und Juden“ des BEFG in Zusammenarbeit mit dem Kollegium der Hochschule erarbeitet. Der betreffende Abschnitt in der „RvG“ befasst sich mit der Beziehung zwischen Christen und Israel beziehungsweise zum Judentum. Insbesondere wird jedes Auftreten einer Substitutionstheologie nun deutlich abgelehnt. Die gemeinsamen Wurzeln und die Teilhabe der christlichen Kirche an den zuerst an das Volk Israel ergangenen Verheißungen werden ebenso wie die Bedeutung des Christusgeschehens differenziert gewürdigt. Schließlich machen die Autoren deutlich, dass die theologischen Überlegungen zu diesem Thema nicht abgeschlossen sind, sondern weiter bedacht werden müssen.

Carsten Claußen/Dirk Sager: Das Verhältnis von Christentum und Judentum – Eine Änderung in der „Rechenschaft vom Glauben“ erläutert. Der Aufsatz ist im Theologischen Gespräch 3/2020 erschienen und kann hier erworben werden.

]]>
news-2747 Thu, 30 Jul 2020 11:09:59 +0200 Nachruf für Klaus Fuhrmann https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2747&cHash=6c16df9e3e16c9614625eaf2786e6b01 Wir trauern um unseren ehemaligen Kollegen Pastor Klaus Fuhrmann, der am 21. Juli verstorben ist. Von 1965 bis 1995 wirkte er als Direktor am Theologischen Seminar in Buckow und als Dozent für Praktische Theologie in Buckow und Hamburg. Dankbar blicken wir auf sein großes und kompetentes Engagement in jenen bewegten Zeiten zurück. 

Sein Nachruf kann hier als PDF heruntergeladen werden:
Nachruf für Klaus Fuhrmann

 

 

]]>
news-2745 Fri, 24 Jul 2020 10:35:09 +0200 Aussendungsfeier der Absolvierenden 2020 https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2745&cHash=0e09495d56e80cbdbfd3401c294ff4da Die diesjährige Aussendungsfeier der Absolvierenden der Theologischen Hochschule Elstal fand am Samstag, den 18.07.2020, in einem anderen Setting als gewohnt statt: Mit Abstand, viel frischer Luft und bei herrlichem Wetter feierten wir den Aussendungsgottesdienst auf der Wiese neben der Hochschule. Trotz der Corona-Einschränkungen konnten so die insgesamt 13 Absolvierenden in einem feierlichen Rahmen von der Hochschulgemeinschaft gesegnet und in ihre zukünftigen Dienstbereiche ausgesendet werden.

Die Aussendungsfeier bestand aus einer bunten Mischung aus Vortragsliedern, Reden, Grußworten und Segensgebeten. Prof. Dr. Michael Kißkalt leitete durch die Feier und überreichte den einzelnen Absolvierenden ein Buchgeschenk des Fördervereins sowie das frisch erschiene Themenheft „Gewagt! 500 Jahre Täuferbewegung“. Pastor Michael Noss, Präsident des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, richtete persönliche Worte an die Absolvierenden und ermutigte sie, offen für Gottes Weg und Wirken zu sein und sich stets als zu den Menschen Gesandte zu verstehen. Die Predigt hielt Prof. Dr. Volker Spangenberg über die Bibelstelle 1. Petrus 3, 9: Er erinnerte daran, wie wichtig die Einheit untereinander sei und es darum den Willen brauche, sich in andere hineinzuversetzen und sie zu verstehen. Wir alle haben Gottes Segen als Erbe empfangen – der Segen Gottes ist die Kraft zum Wachstum nach innen und nach außen, er ist eine Zusage an uns und eine Zusage, die wir anderen zusprechen dürfen: Dazu sind wir berufen.

Genau das wurde in dem festlichen Gottesdienst dann auch reichlich getan. Nicht nur die Absolventinnen und Absolventen wurden gesegnet; die Studierenden sprachen den Dozierenden und Mitarbeitenden der Theologischen Hochschule ein großes Dankeschön für die vergangenen Jahre aus und segneten sie ebenfalls mit einem Gebet. Neben vielen berührenden Momenten sorgten die Reden des Abschlussjahrganges und der Studierendenschaft auch für manche Heiterkeit. Der Absolvent Benjamin Nutzinger berichtete in seiner Rede, wie Gott ihn durch das Studium getragen habe und wie unter den Studierenden Leben geteilt und Glaube gelebt würden. Der Studierendensprecher Jonathan Kedaj erzählte von seiner ersten Begegnung mit dem jetzigen Abschlusssemester und blickte dankbar auf die gemeinsamen Jahre zurück. Das alles wurde gerahmt von einer kleinen Musik- und Gesangsgruppe von Studierenden, die mit ihren Liedern und Musikstücken schöne Akzente setzten.

Dank der guten Arbeit der Techniker konnte die Feier live übertragen werden, so dass Familienangehörige und Freunde sowie die Studierenden, denen es nicht möglich war, vor Ort zu sein, dabei sein konnten. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde weiter gefeiert: Dank des guten Wetters konnte draußen gemeinsam gegessen werden und das erste Mal seit langer Zeit haben wir nicht nur digital Gemeinschaft gelebt, sondern „richtig echt“. In der Hochschulgemeinschaft wurde spürbar, was Prof. Dr. Spangenberg in seiner Predigt mit einem Zitat von Theophil Askani ausdrückte: „Jeder von uns ist ein besonderer Gedanke Gottes, wir sollten das einander spüren lassen.“

]]>
news-2738 Mon, 06 Jul 2020 12:15:33 +0200 Spiritualität und Worship / Kinder und Jugend / Theologie Flex https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2738&cHash=0ee631e1e4b128c2cb5cf5ce1d2e93d7 Neue Spezialmodule im Bachelorstudiengang Evangelische Theologie Seit dem Wintersemester 2020/21 gibt es wichtige Neuerungen im Bachelor-Studiengang der TH Elstal:

Wir wünschen uns, dass unsere Theologie-Studierenden ihre individuellen Talente, Interessen und Leidenschaften noch mehr in ihr Studium integrieren können und wollen sie darin fördern. Dies wird jetzt durch die Wahlmöglichkeit von drei verschiedenen Spezialmodulen ermöglicht. Bereits ab dem zweiten Semester kann so ein eigener Schwerpunkt im Studium gesetzt werden – ganz gleich ob Lobpreis, Musik und Spiritualität, die Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen oder eine Leidenschaft für bestimmte theologische Fächer: Unseren Studierenden wird so ein größerer Raum an individuellen Wahlmöglichkeiten geboten!

In den Spezialmodulen „Spiritualität und Worship“ liegt der Fokus auf praktischen und theoretischen Inhalten, wie der Geschichte von Anbetung und Spiritualität und deren theologische Bezüge, das Mitwirken in einer Lobpreisband und die theologische Reflexion verschiedener Erfahrungen. Du bist interessiert an Lobpreis, Anbetung und den verschiedenen Formen von Spiritualität? Dann erfahr mehr hier: BA-Spezialmodule „Spiritualität und Worship“.

Die Spezialmodule „Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ bieten Studierenden, die sich für die gemeindliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen interessieren, eine besondere Option: In Zusammenarbeit mit dem Gemeindejugendwerk (GJW) des BEFG haben wir eine Kooperation zur Ausbildung von Kinder- und Jugendreferenten eingerichtet. Studierende der Theologischen Hochschule Elstal können im Rahmen des Bachelor-Studiengangs Evangelische Theologie eine Zusatzqualifikation zur Kinder- und Jugendreferent(in) erwerben. Du arbeitest gern mit Kindern und Jugendlichen und möchtest während deines Theologie-Bachelors diese Zusatzqualifikation erwerben? Dann erfahr mehr hier: BA-Spezialmodule „Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“.

Die Spezialmodule „Theologie Flex“ geben Studierenden eine große Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen theologischen Fächern: Ob Neues oder Altes Testament, Kirchengeschichte, Systematische Theologie oder Veranstaltungen aus dem Bereich Mission und Diakonie oder Praktische Theologie – die Auswahl ist groß. Die Spezialmodule bieten zudem Raum für den vertieften Erwerb der biblischen Sprachen bis zum Hebraicum oder Graecum. Du liebst es, in theologischen Büchern zu stöbern und komplexen theologischen Fragestellungen nachzugehen und möchtest dabei Deine eigenen Schwerpunkte setzen können? Dann erfahre mehr hier: BA-Spezialmodul „Theologie Flex“.

In allen unseren Spezialmodulen gibt es zudem spezielle Studienbegleitungen. Die behandelten Inhalte können so individuell abgestimmt und intensiv ausgewertet werden.

Du bist interessiert? Dann kannst Du Dich hier bewerben: Bewerbung für ein Studium

]]>
news-2723 Mon, 22 Jun 2020 11:30:44 +0200 Online-Schnupperwoche an der Theologischen Hochschule Elstal https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2723&cHash=54ee99e01b68e4bf023866e12c6a560a Vom 15. bis 19. Juni fand das Schnupperstudium an der Theologischen Hochschule Elstal statt. Dieses Jahr konnten Studieninteressierte eine ganze Woche lang am Hochschulgeschehen teilhaben. Doch wie genau können Schnupperstudierende in der aktuellen Situation mit in das Hochschulleben hineingenommen werden - auch wenn sie nicht vor Ort sind? Die Antwort lautet: Online.

So konnten sich Interessierte in der letzten Woche aus ganz Deutschland bequem von zuhause aus einen Eindruck vom Hochschul- und Campusleben machen, indem sie an Online-Lehrveranstaltungen teilnahmen und in digitalen Gesprächsrunden mit den Dozierenden und Mitarbeitenden wie auch den Studierenden ihre Fragen loswerden konnten. Für einen persönlichen Austausch wurden digitale Pausenräume geschaffen, in denen Studierende und am Studium Interessierte die Zeit nutzten, sich gegenseitig ein wenig kennenzulernen. In einer speziell für das Schnupperstudium erstellten Campusführung nahmen Studierende des ersten Jahrgangs die Schnupperstudierenden mit in das Campusleben hinein.

Auch dieses Jahr durfte der Open-Air-Gottesdienst als Teil des Schnupperstudiums nicht fehlen und so wurde der Gottesdienst, der unter dem Thema „Called to be courageous“ stand, live über den YouTube-Kanal der TH Elstal gestreamt.

Im Hinblick auf die außergewöhnliche Situation, das Hochschul- und Campusleben online vorzustellen, freuen wir uns als Hochschule über die positiven Rückmeldungen, die uns zur Online-Schnupperwoche erreicht haben: Schnupperstudierende erzählten, wie dankbar sie über die Möglichkeit waren, online an Vorlesungen und Seminaren teilzunehmen und auch digital die lebendige Atmosphäre mitzuerleben, die auf dem Campus herrscht. Vor allem die Möglichkeit der persönlichen Gespräche in den Pausenräumen, die digitale Campusführung und die Betreuung während der Schnupperwoche begeisterten die Teilnehmenden, sodass sie dankbar auf die Woche zurückschauen.

Wir sind gespannt, wen wir zum nächsten Semesterbeginn an der Hochschule begrüßen können!

]]>