Theologische Hochschule Elstal https://www.th-elstal.de Die Nachrichten der Theologische Hochschule Elstal de-de Theologische Hochschule Elstal Sun, 18 Apr 2021 17:50:23 +0200 Sun, 18 Apr 2021 17:50:23 +0200 TYPO3 EXT:news news-2927 Thu, 08 Apr 2021 13:51:50 +0200 Semestereröffnungsgottesdienst und Studientag https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2927&cHash=6596aa44edeffaa033adb4601e1f93d6 Diakonische Präsenz in öffentlichen Räumen Das Sommersemester der Theologischen Hochschule Elstal startete am Mittwoch, den 08.04.2021, mit einem digitalen Semestereröffnungsgottesdienst und Studientag. So konnten Gäste weit über Elstal hinaus teilnehmen.

Prof. Dr. Ralf Dziewas predigte über das Gottvertrauen in den Unsicherheiten des Lebens und darüber, wie uns Psalm 146 Mut machen kann, auf Gottes Macht und Möglichkeiten zu vertrauen – gerade in Zeiten der Herausforderungen und Krisen, wie wir sie zur Zeit in der Pandemie erleben. Der Sozialtheologe und Diakoniewissenschaftler ging dabei auf die Situation der Schwachen ein, die in Psalm 146 genannt werden und die in der damaligen Gesellschaft nicht ohne Unterstützung überleben konnten. Wie sich der Gott Israels eben diesen Schwachen und Entrechteten zuwandte, so hält Gott auch uns heute in allen Herausforderungen in seinen Händen.

In einem interaktiven Teil des Zoom-Gottesdienstes wurde Deborah Storek als neue Dozentin für Altes Testament willkommen geheißen und die drei neuen Kontaktstudierenden Manfred Stedtler, Ruben Moser und Manuel Schienke begrüßt.

Anschließend referierte Dr. Christoph Sigrist, Professor für Diakoniewissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Bern/Schweiz, zum Thema „Freikirchen – Kirchenfrei. Beten und Arbeiten als ökumenische Diakonie“. Dabei ging der Diakoniewissenschaftler auf den Auftrag der Kirchen in der aktuellen, von der Pandemie geprägten Situation ein, Hoffnung zu teilen und Begegnungen zu ermöglichen.

Verstehe man diakonische Praxis als Resonanzraum, so seien mit diesem Raum sorgender Gemeinschaft die drei folgenden Aspekte verknüpft: Zunächst sorge Gott für den Menschen, befähige und ermächtige ihn, sodass dieser sich durch die göttliche Ermächtigung um andere Menschen sorgen könne. Indem er dies tue, sorge er wiederum für sich selbst. Sigrist betonte dabei, dass er besonders einen Fokus auf die Auswirkungen kirchlichen Handelns im Sozialraum lege. In der „urbanen Diakonie“ seien das Quartier und die Nachbarschaft der Gemeinden oder Kirchen konstitutiv für das kirchlich-diakonische Handeln. Kirche kann als sorgende Gemeinschaft tätig werden, Gastfreundschaft üben und ein Ort menschlicher Nähe und Begegnung sein. Solche Diakonie müsse von unten, von den Menschen bzw. von der Basis her wachsen, so dass sich dabei Bewegungen oder Projekte entwickeln, die durch Wachstum verschiedene Generationen zusammenbringen.

Als Ressourcen können Kirchen und Gemeinden ihre Räume in ihrer vielfältigen Lagen nutzen, um die Menschen im direkten Umfeld zu erreichen und so diakonisch „draußen“, außerhalb der Kirche, bei den Menschen zu sein. In den Begegnungen mit den Menschen spiele dabei nicht nur eine gute ökumenische Vernetzung der Freiwilligen, sondern auch das christliche Menschenbild eine Rolle.

Ökumene versteht Sigrist hierbei nicht nur im politischen Sinne auf die Konfessionen begrenzt, sondern – vom griechischen Begriff „oikuménē“ ausgehend – in Bezug auf die Menschen, die bewohnte Erde. Daraus ergibt sich für den Theologen, dass Kirche an öffentlichen Orten präsent ist. Hinsichtlich der Freikirchen hob Sigrist die Aspekte der Gemeinschaft, der Verpflichtung und der „Clubmentalität“ (gemeinsame Sprache) positiv hervor, da man sich darin weg von institutionell tradierten Formen und hin zum Menschen bewege.

Auch in der anschließenden Diskussionsrunde, die zunächst über Zoom-Breakout-Räume stattfand, drehten sich die Gespräche um das Öffnen der (frei)kirchlichen Räume für Menschen, um die Konkretisierung der Liebe Gottes und um diakonisches Christentum.

Wir danken dem Referenten Dr. Christoph Sigrist für die inspirierenden Impulse und freuen uns über die technischen Möglichkeiten und Beteiligten, die diesen digitalen Studientag ermöglicht haben. So starten wir als Hochschule mit starken Impulsen in das Sommersemester, das bis auf Weiteres digital stattfinden wird.

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news-2926 Tue, 06 Apr 2021 11:03:37 +0200 Bericht der Hochschule für den Bundesrat 2021 https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2926&cHash=a13c3c2d8d1fb139160e39f5a5579b24 Im Berichtsheft für den Bundesrat bietet die Theologische Hochschule Elstal in ihrem Bericht einen kleinen Überblick über die Ereignisse an der Theologischen Hochschule im vergangenen Jahr und interessante Informationen über die Vorgänge im Bereich Lehre und Forschung. 

Der gesamte Bericht steht allen Interessierten jetzt auch als Download zur Verfügung:
Berichtsheft Bundesrat 2021

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news-2916 Mon, 22 Mar 2021 12:02:35 +0100 Fit für den Gemeindedienst – im Glauben wachsen! https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2916&cHash=6f27eea9599f8f0c871a1313549a62e7 Osterspenden für die Theologische Hochschule Elstal Wie sieht der Studienalltag an der Theologischen Hochschule Elstal während des Lockdowns aus? Und was bewegt junge Menschen dazu, Theologie oder Diakonie an der Theologischen Hochschule Elstal zu studieren? Die Studierenden Anna, Carl und Anja berichten von ihren Erfahrungen, wie sie das Leben auf dem Campus in den letzten Monaten gestaltet haben und ihrer persönlichen Motivation zum Studium. Ihren Erfahrungsbericht findet ihr in diesem Video: Fit für den Gemeindedienst

Wir sind dankbar dafür, dass auch während dieser herausfordernden Zeit Gemeinschaft auf dem Campus gelebt werden kann: Innerhalb der Wohngemeinschaften der Studierenden, bei Spaziergängen in der Heide oder auch online in digitalen Räumen.

Hier geht es zum Artikel des BEFGs:  Fit für den Gemeindedienst - im Glauben wachsen
Wir sind dankbar für alle Spenden für die Bildungsarbeit des Bundes. So können wir auch weiterhin Menschen auf ihren Weg in den Gemeindedienst begleiten und ausbilden.

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news-2901 Mon, 08 Mar 2021 11:34:14 +0100 Theologie oder Diakonie studieren? https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2901&cHash=a654a45da8b39d3a0f3d43672e8115b9 Das Studium an der Theologischen Hochschule Elstal kennenlernen Wir von der Theologischen Hochschule Elstal freuen uns über Menschen, die von Gott begeistert sind und ihre Leidenschaft zum Beruf machen wollen: Unser Studium soll Menschen auf den Gemeindedienst in all seiner Vielfalt vorbereiten. Deshalb legen wir großen Wert auf theologisch-wissenschaftliche Qualität und eine starke Dialogkultur sowie auf das geistliche Leben und die Gemeinschaft auf dem Campus. Durch unsere neuen Bachelor-Spezialmodule haben Studierende nochmals verstärkt die Möglichkeit, ihre persönlichen Interessensschwerpunkte und Begabungen in das Studium einzubringen.

Wenn ihr Menschen kennt, die eine Begabung und Leidenschaft für die Gemeindearbeit haben und für die ein Theologie- oder Diakoniestudium interessant sein könnte, dann sprecht die Personen an! Der Weg zum Theologiestudium führt sehr oft über Personen, die das das Potential in jemandem erkennen und dazu ermutigen, diesen Weg einzuschlagen.

Für alle, die Interesse an einem Studium an der Theologischen Hochschule Elstal haben, bieten wir vom 15. bis 18. Juni 2021 unser Online-Schnupperstudium an.
Weitere Informationen dazu gibt es hier: Online-Schnupperwoche

Informationen zu unserem Studienangebot und den B.A.-Spezialmodulen findet ihr hier:
Studiengänge an der Theologischen Hochschule Elstal

Wer sich bereits für ein Studium an der Theologischen Hochschule Elstal entschieden hat, kann sich direkt hier bewerben: Bewerbung für ein Studium
Für eine Wohnmöglichkeit auf dem Campus sollte die Bewerbung spätestens bis zum 31. Juli 2021 eingegangen sein.

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news-2894 Tue, 23 Feb 2021 16:15:00 +0100 Ausschreibung Lehrbeauftragte/r für Griechisch https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2894&cHash=696e2962570c124c26fff824dc6822c5

Die Theologische Hochschule Elstal des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. (BEFG) sucht zum Wintersemester 2021/22 eine/n Lehrbeauftragte/n für Griechisch. 

Informationen zum Bewerbungsverfahren und Anforderungen an den oder die Stelleninhaber/in können aus der vollständigen Stellenausschreibung entnommen werden:
Ausschreibung Lehrbeauftragte/r Griechisch

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 20. März 2021 per E-Mail (an: sekretariat@th-elstal.de) oder postalisch an den Rektor der Theologischen Hochschule Elstal:

Prof. Dr. Michael Kißkalt, Johann-Gerhard-Oncken- Str. 7, 14641 Wustermark. 

 

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news-2892 Wed, 17 Feb 2021 13:51:38 +0100 Begrüßung Deborah Storek als neues Kollegiums-Mitglied an der THE https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2892&cHash=a984deae564a31d5502dbea6ab340833 Das Kollegium der Theologischen Hochschule Elstal freut sich, Deborah Storek als neues Kollegiums-Mitglied begrüßen zu dürfen. Seit dem 1. Februar 2021 ist Deborah Storek mit einer Teilzeitstelle als Dozentin für das Fach Altes Testament angestellt.

Deborah Storek hat 2011 ihren Abschluss im Masterstudiengang Evangelische Theologie an der Theologischen Hochschule Elstal gemacht. Danach studierte sie an der Hebräischen Universität in Jerusalem, wo sie auch ihren jetzigen Doktorvater kennenlernte, unter dessen Begleitung sie eine Dissertation zum Buch Ruth schreibt. Von 2018 bis Ende Januar 2021 absolvierte Deborah Storek ihren Anfangsdienst als Pastorin in Hanau. Mit ihrer Anstellung an der Hochschule hat sie diese Tätigkeit beendet. In ihrem Dienst an der Theologischen Hochschule Elstal als Dozentin kann Deborah Storek neben fundiertem Wissen auch persönliche Erfahrungen in Israel und im Gemeindedienst und auch ihre Leidenschaft für Theologie und für Menschen einfließen lassen.

Wir sind alle sehr dankbar, Deborah Storek als neue Kollegin begrüßen zu dürfen und freuen uns auf das gemeinsame Lehren und Lernen.

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news-2845 Mon, 09 Nov 2020 15:41:40 +0100 Übergabe der Bachelor-Zeugnisse https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2845&cHash=74694665f807b0cb1c09bdd67f98e70b Am vergangenen Mittwoch wurden unseren diesjährigen Bachelor-Absolventen und Absolventinnen ihre Bachelor-Zeugnisse im Rahmen der Campusandacht überreicht. Wir haben uns gefreut, dass wir die Übergabe live und vor Ort durchführen konnten. Und da die ganze Veranstaltung für die Campusgemeinschaft auch per Livestream übertragen wurde, konnten auf diese Weise auch viele an ihren Bildschirmen die Übergabe verfolgen und so Anteil haben. Die Theologische Hochschule Elstal gratuliert den neun Studierenden, die in diesem Jahr den Bachelor Evangelische Theologie erfolgreich abschließen konnten und nun bereits im Master Evangelische Theologie weiterstudieren. Wir wünschen ihnen dafür weiterhin viel Freude und Leidenschaft und Kraft für herausfordernde Phasen.

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news-2839 Thu, 05 Nov 2020 14:15:55 +0100 Überreichung der Festschrift für Uwe Swarat zum 65. Geburtstag https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2839&cHash=c07679b83e48636d5838c5b41c783812 Im Rahmen der Campusandacht am 4. November 2020 wurde Prof. Dr. Uwe Swarat eine Festschrift zu seinem 65. Geburtstag von Prof. Dr. Carsten Claußen überreicht. Die Festschrift ist ein Geschenk des Kollegiums der Theologischen Hochschule Elstal und beinhaltet insgesamt 27 Beiträge von Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Konfessionen. Mit dem Titel „Dogmatik im Dialog“ wird Uwe Swarat als Systematischer Theologe und Ökumeniker besonders gewürdigt. Prof. Dr. Uwe Swarat bedankte sich herzlich und gab seiner Freude in einer Ansprache Ausdruck.

Mehr zu dem Werk „Dogmatik im Dialog. Festschrift für Uwe Swarat zum 65. Geburtstag“ kann hier gefunden werden: Dogmatik im Dialog

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news-2832 Thu, 29 Oct 2020 11:29:54 +0100 Semestereröffnung und Begrüßung der neuen Studierenden https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2832&cHash=9248e8ed32a113c5e8531cbee728fbdd Beginn des Wintersemesters 2020/2021 Der Beginn der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2020/2021 wurde am Montagabend, den 26. Oktober 2020, mit einer Semestereröffnung der anderen Art eingeläutet. Noch vor einigen Monaten wurde an der Theologischen Hochschule Elstal hoffnungsvoll geplant, die traditionelle Semestereröffnung in den Räumen der Mensa unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen durchzuführen. Dies war aufgrund der aktuell verschärften Situation der Corona-Pandemie nicht mehr möglich. Gemeinsam mit dem Studierendenrat wurde aber ein Konzept erarbeitet, das trotz allem ein Zusammentreffen der Hochschulgemeinschaft ermöglichte. Mit insgesamt 50 anwesenden Studierenden, Mitarbeitenden und Dozierenden wurden die neuen Studierenden unter freiem Himmel auf dem Hof vor der Mensa willkommen geheißen. Zudem gab es eine Online-Live-Übertragung, damit alle Hochschulangehörigen die Möglichkeit hatten, an der Eröffnung teilzunehmen. Johanna Panter ermutigte die Anwesenden und insbesondere die Neuanfänger und Neuanfängerinnen, indem sie die Gemeinschaft mit in eine Geschichte zu ihrem Start ins Studium hineinnahm. Den Ängstlichen, Fragenden und Zweifelnden sprach sie Worte aus dem Matthäusevangelium zu: „Sei guten Mutes! Steh auf, Er ruft dich!“ (Mk 10,49) Anschließend stellten sich die Studierenden in Hausgemeinschaften zusammen, um sich gegenseitig zu segnen und für das neue Semester zu beten.

Auch das eher ungemütliche Wetter hat der guten Stimmung nicht geschadet. Nach dem kurzen Programmteil und einer Zeit des Lobpreises leitete Michael Kißkalt das gemeinsame Essen ein. Unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen gab es auch Glühwein, der aus eigenen mitgebrachten Tassen getrunken wurde. Obwohl diese Semestereröffnung so anders war, bleibt doch die Dankbarkeit, dass ein Zusammentreffen in dieser Art möglich war. Auf diese Weise konnten die fünf neuen Studierenden aus dem Bachelor Evangelische Theologie und die sechs Studierenden im Master Diakonie und Sozialtheologie von der Hochschulgemeinschaft begrüßt und an der Theologischen Hochschule Elstal offiziell willkommen geheißen werden.

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news-2825 Fri, 23 Oct 2020 15:41:56 +0200 Ausschreibung Professur für Systematische Theologie https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2825&cHash=be7ea60fd4abc234e314d5b718aef889 An der Theologischen Hochschule Elstal des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. (BEFG) ist eine Professur für Systematische Theologie zum 01. Juli 2022 zu besetzen. Informationen zum Bewerbungsverfahren und Anforderungen an den oder die Stelleninhaber/in können aus der vollständigen Stellenausschreibung entnommen werden:

Stellenausschreibung Professur Systematische Theologie

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 15. Dezember 2020 per E-Mail (an: sekretariat@th-elstal.de) oder postalisch an den Rektor der Theologischen Hochschule Elstal:

Prof. Dr. Michael Kißkalt, Johann-Gerhard-Oncken- Str. 7, 14641 Wustermark. 

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news-2807 Thu, 01 Oct 2020 10:31:30 +0200 Neuerungen an der TH Elstal: Masterstudiengang Diakonie und Sozialtheologie https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2807&cHash=2d4896a22e048d235cf2d441b8323b66 Umbenennung des Masterstudiengangs Freikirchliche Diakonie Der Masterstudiengang Freikirchliche Diakonie hat offiziell eine neue Bezeichnung: Mit dem Wintersemester 2020/21 starten die neuen Diakonie-Studierenden in den Masterstudiengang Diakonie und Sozialtheologie.

Die Umbenennung des Masterstudiengangs möchte die bereits vorhandenen Inhalte des Masterstudiums treffend wiedergeben und so die Anschlussfähigkeit für Studierende aus diesem Bereich gewährleisten. Die Qualifikation, Zielrichtung und der Inhalt des bisherigen Masterstudiengangs Freikirchliche Diakonie bleibt jedoch bestehen.

Der Masterstudiengang Diakonie und Sozialtheologie qualifiziert in einem viersemestrigen Präsenzstudium für die Berufstätigkeit als ordinierte Diakonin oder ordinierter Diakon. Die Bewerbung für diesen anwendungsorientierten Studiengang setzt den Abschluss eines sozialwissenschaftlichen Studiums mit mindestens einem Bachelorabschluss voraus. Der Master-Studiengang Diakonie und Sozialtheologie baut auf den vorhandenen Kenntnissen aus dem sozialwissenschaftlichen Bereich auf und vermittelt die für eine diakonische Tätigkeit notwendigen theologischen Kompetenzen. Eine den Vorkenntnissen angepasste Schwerpunktsetzung ist vor allem im Bereich der Diakoniewissenschaften durch die Auswahl von Lehrveranstaltungen und die Themenwahl der Masterarbeit möglich.

In Kombination mit einer sozialwissenschaftlichen Berufsqualifikation ist dieser Masterstudiengang die Regelvoraussetzung für die Ordination als Diakonin oder Diakon im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. Er qualifiziert zudem für verschiedene Berufstätigkeiten in Missionswerken und diakonischen Einrichtungen sowie zur Aufnahme eines fachlich entsprechenden Promotionsstudiums.

Für mehr Informationen und individuelle Beratungsgespräche auch außerhalb der Bewerbungszeit stehen wir gerne zur Verfügung. Weitere Informationen können hier erfragt werden: sekretariat@th-elstal.de

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news-2800 Mon, 28 Sep 2020 12:08:14 +0200 Der Stura während der Corona-Pandemie – Der Studierendenrat funktioniert weiter https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2800&cHash=e385b751d34722e0ec4fb301492b746d Jedes Jahr werden Vertreterinnen und Vertreter aus der Studierendenschaft der Theologischen Hochschule Elstal in den Studierendenrat, kurz „Stura“, gewählt. Die diesjährigen Stura-Mitglieder sind im Rahmen ihres Dienstes vor bisher unbekannte, neue Herausforderungen gestellt.

Allgemein arbeitet der Stura in verschiedenen Bereichen der Hochschulorganisation mit und vertritt im Senat die Studierendenschaft. Die Stura-Mitglieder haben jeweils einen Schwerpunktbereich. Dazu zählen: Die Studierendenversammlungsleitung, das Amt der Repräsentation, Organisation und Inneres, Andachten, Studienfragen und das Amt des Studierendensprechers bzw. der Studierendensprecherin. Zudem gibt es seit dem Jahr 2017 für den Master Diakonie eine gesonderte Vertretung.

Durch die Corona-Pandemie konnten Versammlungen nur noch online stattfinden. Die gesamte Stura-Organisation lief deshalb digital ab. Die regelmäßigen Treffen, der Austausch und Planungen fanden dennoch in vollem Umfang statt. Es wurden neue kreative Wege gefunden, Gemeinschaft in den digitalen Alltag zu integrieren, die Anliegen der Studierendenschaft aufzunehmen und sich für die Hochschule einzusetzen.

Der Studierendensprecher Jonathan Kedaj reflektiert diese besondere Zeit: „Wie auch die Gemeinden mussten wir als Studierendenschaft lernen, wie Studieren und Gemeinschaft auf Distanz aussehen kann. Es ist eine spannende Zeit, zusammen Neues auszuprobieren und mit der Hochschulleitung Lösungen für den Studienalltag zu finden."

Die Hochschule ist sehr dankbar für all das Engagement und die Ideen, die durch den Stura eingebracht werden.

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news-2797 Thu, 24 Sep 2020 13:52:35 +0200 Prof. Dr. Ralf Dziewas: Videos für die Online-Werkstatt „Gemeindearbeit mit Älteren – weiter denken“ https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2797&cHash=c60e64b83ee552523d5b479c967881a2 Mit gerontologischem Basiswissen Schwerpunkte für die Gemeindearbeit der Zukunft setzen Für die Online-Werkstatt „Gemeindearbeit mit Älteren – weiter denken“ hat Prof. Dr. Ralf Dziewas zwei Videos zur Verfügung gestellt, die eine Einführung in das Thema geben und die Grundlage des Austauschs der Online-Werkstatt des Forums Älterwerdens der Akademie Elstal am 2. Oktober von 17.30 bis 19.30 Uhr darstellen.Die Videos können aber auch so für am Thema Interessierte hilfreich sein.

Gemeindearbeit der Zukunft kann die reichhaltigen Ressourcen der vielen Älteren nutzen und hat zugleich die Aufgabe, die Älteren teilhaben zu lassen und sie bei nachlassenden Kräften zu unterstützen. Dafür ist es notwendig, Veränderungsprozesse wahrzunehmen und Kenntnisse zu erwerben über das, was sich körperlich, psychisch und sozial mit dem Älterwerden verändert. Darauf eingestellt zu sein, hilft für die Gestaltung der Gemeindearbeit mit Älteren – für heute und für morgen.

Der Werkstatttag lädt ein, mit dem erworbenen Wissen und eigenen Erfahrungen aus der Gemeindearbeit Ideen für den Umsetzungsprozess unter professioneller Beratung zusammenzustellen und zu fokussieren.

Informationen zur Anmeldung können hier gefunden werden: Online-Werkstatt „Gemeindearbeit mit Älteren – weiter denken.“

 


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news-2796 Thu, 24 Sep 2020 11:56:54 +0200 Fortbildung im Anfangsdienst – Gemeinde mit Kindern und Jugendlichen gestalten https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2796&cHash=77a77118cb96762370c9c34445a2d3ea Die Fortbildung im Anfangsdienst (FiA) in der vergangenen Woche beschäftigte sich mit der Frage, wie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde gestaltet und verändert werden kann. Vom 14. bis zum 18. September führte die Akademie Elstal wieder eine Fortbildung im Anfangsdienst durch, an der elf Pastorinnen und Pastoren und eine Diakonin teilnahmen. Sie stand unter der Überschrift  „Gemeinde mit Kindern und Jugendlichen gestalten“ und hat sich unter anderem um die Themen „Entwicklung und Leitung von ansprechender Jugendarbeit“ und  „Veränderungen von Gemeinde in Richtung (sozialer) online Medien“ gedreht.

Dank des guten Wetters konnten die morgendlichen Andachten draußen stattfinden. So konnten alle mit gemeinsamem Lobpreis in den Tag starten, was zu Zeiten von COVID-19 nicht selbstverständlich ist.

Jonas Schilke, Jugendpastor in Hannover, präsentierte seine Erfahrungen und Erkenntnisse: Was bedeutet es, eine Jugendarbeit von Null auf zu starten? Wie können ehrenamtliche Mitarbeitende der Generationen Y und Z gewonnen und gefördert werden? Außerdem wurden praktische Wege und Tipps zur Leitung von Jugendarbeit und -events vorgestellt und potenzielle Spannungsfelder behandelt.

Dr. Karsten Kopjar, Social Media-Koordinator der Evangelischen Kirche aus Erfurt, hat über den Umgang der Kirche mit sozialen Medien referiert. Es wurde die gegenwärtige mediale Realität von Kirche im Allgemeinen und auch die von Jugendlichen im Speziellen beleuchtet. Kopjar hat durch mehrere Umfragen unter den Teilnehmenden die Erfahrungen der Gruppe erschlossen und hinterfragt sowie dazu ermutigt, dasselbe auch mit dem Umgang von sozialen Medien in der eigenen Gemeinde zu tun. Besonders bei denen durch COVID-19 größtenteils schlagartig erzwungenen Veränderungen gab es hier konstruktive Tipps zur Etablierung eines hybriden Formates zwischen Online- und Offline-Kirche.

Dr. Anika Loose, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Bochum, hat Theorien und Methoden der Kindertheologie vorgestellt und Beispiele gegeben, wie mit Kindern zusammen theologisiert werden kann. Zusammen mit den Teilnehmenden wurden verschiede Arten der Erzählung von Bibelgeschichten in Verbindung mit der adressierten Altersgruppe ausprobiert. Von Erzählkarten mit Einzelsymbolen, über Plakate mit einzelnen Szenen von Bibelgeschichten, bis hin zu Kinderbibeln mit verschiedenen Schwerpunkten auf Bildern, Erzählungen oder Darstellungen gab es eine Vielzahl von verschiedenen Methoden, bei denen alle Teilnehmenden ihren persönlichen Zugang finden konnten.

Am Freitag wurde die Gruppe von Jason Querner, GJW-Referent für die Arbeit mit Kindern, in die „Kirche kunterbunt“ „entführt“: Der Ablauf dieses kreativen Angebots für Familien wurde beim Basteln, Malen und Miteinanderreden ganz handfest erlebbar. „Die Kirche kunterbunt will ich möglichst bald ausprobieren, damit Familien gerade in dieser Zeit wieder in die Gemeinde kommen können“, sagte ein Teilnehmer.

Abgeschlossen wurde diese Fortbildung im Anfangsdienst mit einem gemeinsamen Gottesdienst, bei dem Oliver Pilnei die Kolleginnen und Kollegen in seiner Predigt ermutigte, an die Grenzen zu gehen und den Menschen Gottes heilsame Liebe nahe zu bringen.

Ein Artikel nach einem Bericht von Lisa-Marie Lilja, Studentin an der Theologischen Hochschule Elstal.

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news-2780 Thu, 10 Sep 2020 12:00:07 +0200 Dogmatik im Dialog. Festschrift für Uwe Swarat zum 65. Geburtstag https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2779&cHash=4cd1965e722726df37b96340b0c576dd Christlicher Glaube ist von seinem Wesen her dialogisch strukturiert. Um diese Einsicht, ihre Voraussetzungen und Konsequenzen für die unterschiedlichen Disziplinen der Theologie sowie für ökumenische Verständigungsprozesse kreisen die in diesem Band versammelten Beiträge. Dabei spannt sich ein weiter Bogen, angefangen bei dialogischen Grundformen theologischer Rede in der Bibel bis hin zum strukturierten Dialog über fundamental-theologische Fragen auf ökumenischer Ebene. Die Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Konfessionen ehren damit zugleich, anlässlich seines 65. Geburtstags, den baptistischen Theologen und Ökumeniker Uwe Swarat. news-2773 Fri, 04 Sep 2020 11:23:00 +0200 Das Verhältnis von Christentum und Judentum https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2773&cHash=841d68b80f9d1ec141ae06f7bcd2c0d7 Die Überarbeitung der „Rechenschaft vom Glauben“, dem grundlegenden baptistischen Bekenntnistext, ist das Resultat einer Entwicklung, die sich im Schuldbekenntnis 1984 erstmals zeigte. Wie sich für den BEFG das Verhältnis von Juden und Christen geschichtlich entwickelt hat und was das theologisch bedeutet, beschreibt ein Fachbeitrag.

Welche Haltung nimmt der deutschsprachige Baptismus zum Judentum ein? Dieser Frage widmen sich Dr. Carsten Claußen und Dr. Dirk Sager, beide Professoren an der Theologischen Hochschule Elstal des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. (BEFG), in einem gemeinsamen Beitrag. Er beleuchtet die jüngsten kirchlichen Entscheidungen im Licht der Entwicklungen seit 1945. Nach dem zweiten Weltkrieg, so die Autoren, gab es keine „Theologie nach Auschwitz“ im Deutschen Baptismus. „Eine Aufarbeitung und kritische Infragestellung der Lehre von der Verwerfung Israels … hat in den ersten Jahrzehnten nach 1945 nicht stattgefunden“. Geändert hat sich das erst im Laufe der 70er und 80er Jahre. „Wie baptistische Prediger und Predigerinnen über das Judentum dachten und predigten und was Gemeindeglieder dazu glaubten ist bis heute praktisch unerforscht“, unmissverständlich haben sich erst das Schuldbekenntnis von 1984 und die Handreichung zur Verhältnisbestimmung von Christen und Juden von 1997 gegen traditionelle Spielarten gewendet und jede Ersatztheologie abgelehnt. Die Revision der „Rechenschaft vom Glauben“, beschlossen auf dem Bundesrat des BEFG 2019, hat diese Entwicklung konsequent weiterverfolgt. Der Text wurde im „Fachkreis Christen und Juden“ des BEFG in Zusammenarbeit mit dem Kollegium der Hochschule erarbeitet. Der betreffende Abschnitt in der „RvG“ befasst sich mit der Beziehung zwischen Christen und Israel beziehungsweise zum Judentum. Insbesondere wird jedes Auftreten einer Substitutionstheologie nun deutlich abgelehnt. Die gemeinsamen Wurzeln und die Teilhabe der christlichen Kirche an den zuerst an das Volk Israel ergangenen Verheißungen werden ebenso wie die Bedeutung des Christusgeschehens differenziert gewürdigt. Schließlich machen die Autoren deutlich, dass die theologischen Überlegungen zu diesem Thema nicht abgeschlossen sind, sondern weiter bedacht werden müssen.

Carsten Claußen/Dirk Sager: Das Verhältnis von Christentum und Judentum – Eine Änderung in der „Rechenschaft vom Glauben“ erläutert. Der Aufsatz ist im Theologischen Gespräch 3/2020 erschienen und kann hier erworben werden.

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news-2747 Thu, 30 Jul 2020 11:09:59 +0200 Nachruf für Klaus Fuhrmann https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2747&cHash=6c16df9e3e16c9614625eaf2786e6b01 Wir trauern um unseren ehemaligen Kollegen Pastor Klaus Fuhrmann, der am 21. Juli verstorben ist. Von 1965 bis 1995 wirkte er als Direktor am Theologischen Seminar in Buckow und als Dozent für Praktische Theologie in Buckow und Hamburg. Dankbar blicken wir auf sein großes und kompetentes Engagement in jenen bewegten Zeiten zurück. 

Sein Nachruf kann hier als PDF heruntergeladen werden:
Nachruf für Klaus Fuhrmann

 

 

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news-2745 Fri, 24 Jul 2020 10:35:09 +0200 Aussendungsfeier der Absolvierenden 2020 https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2745&cHash=0e09495d56e80cbdbfd3401c294ff4da Die diesjährige Aussendungsfeier der Absolvierenden der Theologischen Hochschule Elstal fand am Samstag, den 18.07.2020, in einem anderen Setting als gewohnt statt: Mit Abstand, viel frischer Luft und bei herrlichem Wetter feierten wir den Aussendungsgottesdienst auf der Wiese neben der Hochschule. Trotz der Corona-Einschränkungen konnten so die insgesamt 13 Absolvierenden in einem feierlichen Rahmen von der Hochschulgemeinschaft gesegnet und in ihre zukünftigen Dienstbereiche ausgesendet werden.

Die Aussendungsfeier bestand aus einer bunten Mischung aus Vortragsliedern, Reden, Grußworten und Segensgebeten. Prof. Dr. Michael Kißkalt leitete durch die Feier und überreichte den einzelnen Absolvierenden ein Buchgeschenk des Fördervereins sowie das frisch erschiene Themenheft „Gewagt! 500 Jahre Täuferbewegung“. Pastor Michael Noss, Präsident des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, richtete persönliche Worte an die Absolvierenden und ermutigte sie, offen für Gottes Weg und Wirken zu sein und sich stets als zu den Menschen Gesandte zu verstehen. Die Predigt hielt Prof. Dr. Volker Spangenberg über die Bibelstelle 1. Petrus 3, 9: Er erinnerte daran, wie wichtig die Einheit untereinander sei und es darum den Willen brauche, sich in andere hineinzuversetzen und sie zu verstehen. Wir alle haben Gottes Segen als Erbe empfangen – der Segen Gottes ist die Kraft zum Wachstum nach innen und nach außen, er ist eine Zusage an uns und eine Zusage, die wir anderen zusprechen dürfen: Dazu sind wir berufen.

Genau das wurde in dem festlichen Gottesdienst dann auch reichlich getan. Nicht nur die Absolventinnen und Absolventen wurden gesegnet; die Studierenden sprachen den Dozierenden und Mitarbeitenden der Theologischen Hochschule ein großes Dankeschön für die vergangenen Jahre aus und segneten sie ebenfalls mit einem Gebet. Neben vielen berührenden Momenten sorgten die Reden des Abschlussjahrganges und der Studierendenschaft auch für manche Heiterkeit. Der Absolvent Benjamin Nutzinger berichtete in seiner Rede, wie Gott ihn durch das Studium getragen habe und wie unter den Studierenden Leben geteilt und Glaube gelebt würden. Der Studierendensprecher Jonathan Kedaj erzählte von seiner ersten Begegnung mit dem jetzigen Abschlusssemester und blickte dankbar auf die gemeinsamen Jahre zurück. Das alles wurde gerahmt von einer kleinen Musik- und Gesangsgruppe von Studierenden, die mit ihren Liedern und Musikstücken schöne Akzente setzten.

Dank der guten Arbeit der Techniker konnte die Feier live übertragen werden, so dass Familienangehörige und Freunde sowie die Studierenden, denen es nicht möglich war, vor Ort zu sein, dabei sein konnten. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde weiter gefeiert: Dank des guten Wetters konnte draußen gemeinsam gegessen werden und das erste Mal seit langer Zeit haben wir nicht nur digital Gemeinschaft gelebt, sondern „richtig echt“. In der Hochschulgemeinschaft wurde spürbar, was Prof. Dr. Spangenberg in seiner Predigt mit einem Zitat von Theophil Askani ausdrückte: „Jeder von uns ist ein besonderer Gedanke Gottes, wir sollten das einander spüren lassen.“

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news-2738 Mon, 06 Jul 2020 12:15:33 +0200 Spiritualität und Worship / Kinder und Jugend / Theologie Flex https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2738&cHash=0ee631e1e4b128c2cb5cf5ce1d2e93d7 Neue Spezialmodule im Bachelorstudiengang Evangelische Theologie Ab dem Wintersemester 2020/21 gibt es wichtige Neuerungen im Bachelor-Studiengang der TH Elstal:

Wir wünschen uns, dass unsere Theologie-Studierenden ihre individuellen Talente, Interessen und Leidenschaften noch mehr in ihr Studium integrieren können und wollen sie darin fördern. Dies wird jetzt durch die Wahlmöglichkeit von drei verschiedenen Spezialmodulen ermöglicht. Bereits ab dem zweiten Semester kann so ein eigener Schwerpunkt im Studium gesetzt werden – ganz gleich ob Lobpreis, Musik und Spiritualität, die Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen oder eine Leidenschaft für bestimmte theologische Fächer: Unseren Studierenden wird so ein größerer Raum an individuellen Wahlmöglichkeiten geboten!

In den Spezialmodulen „Spiritualität und Worship“ liegt der Fokus auf praktischen und theoretischen Inhalten, wie der Geschichte von Anbetung und Spiritualität und deren theologische Bezüge, das Mitwirken in einer Lobpreisband und die theologische Reflexion verschiedener Erfahrungen. Du bist interessiert an Lobpreis, Anbetung und den verschiedenen Formen von Spiritualität? Dann erfahr mehr hier: BA-Spezialmodule „Spiritualität und Worship“.

Die Spezialmodule „Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ bieten Studierenden, die sich für die gemeindliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen interessieren, eine besondere Option: In Zusammenarbeit mit dem Gemeindejugendwerk (GJW) des BEFG haben wir eine Kooperation zur Ausbildung von Kinder- und Jugendreferenten eingerichtet. Studierende der Theologischen Hochschule Elstal können im Rahmen des Bachelor-Studiengangs Evangelische Theologie eine Zusatzqualifikation zur Kinder- und Jugendreferent(in) erwerben. Du arbeitest gern mit Kindern und Jugendlichen und möchtest während deines Theologie-Bachelors diese Zusatzqualifikation erwerben? Dann erfahr mehr hier: BA-Spezialmodule „Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“.

Die Spezialmodule „Theologie Flex“ geben Studierenden eine große Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen theologischen Fächern: Ob Neues oder Altes Testament, Kirchengeschichte, Systematische Theologie oder Veranstaltungen aus dem Bereich Mission und Diakonie oder Praktische Theologie – die Auswahl ist groß. Die Spezialmodule bieten zudem Raum für den vertieften Erwerb der biblischen Sprachen bis zum Hebraicum oder Graecum. Du liebst es, in theologischen Büchern zu stöbern und komplexen theologischen Fragestellungen nachzugehen und möchtest dabei Deine eigenen Schwerpunkte setzen können? Dann erfahre mehr hier: BA-Spezialmodul „Theologie Flex“.

In allen unseren Spezialmodulen gibt es zudem spezielle Studienbegleitungen. Die behandelten Inhalte können so individuell abgestimmt und intensiv ausgewertet werden.

Du bist interessiert? Dann kannst Du Dich hier bewerben: Bewerbung für ein Studium

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news-2723 Mon, 22 Jun 2020 11:30:44 +0200 Online-Schnupperwoche an der Theologischen Hochschule Elstal https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2723&cHash=54ee99e01b68e4bf023866e12c6a560a Vom 15. bis 19. Juni fand das Schnupperstudium an der Theologischen Hochschule Elstal statt. Dieses Jahr konnten Studieninteressierte eine ganze Woche lang am Hochschulgeschehen teilhaben. Doch wie genau können Schnupperstudierende in der aktuellen Situation mit in das Hochschulleben hineingenommen werden - auch wenn sie nicht vor Ort sind? Die Antwort lautet: Online.

So konnten sich Interessierte in der letzten Woche aus ganz Deutschland bequem von zuhause aus einen Eindruck vom Hochschul- und Campusleben machen, indem sie an Online-Lehrveranstaltungen teilnahmen und in digitalen Gesprächsrunden mit den Dozierenden und Mitarbeitenden wie auch den Studierenden ihre Fragen loswerden konnten. Für einen persönlichen Austausch wurden digitale Pausenräume geschaffen, in denen Studierende und am Studium Interessierte die Zeit nutzten, sich gegenseitig ein wenig kennenzulernen. In einer speziell für das Schnupperstudium erstellten Campusführung nahmen Studierende des ersten Jahrgangs die Schnupperstudierenden mit in das Campusleben hinein.

Auch dieses Jahr durfte der Open-Air-Gottesdienst als Teil des Schnupperstudiums nicht fehlen und so wurde der Gottesdienst, der unter dem Thema „Called to be courageous“ stand, live über den YouTube-Kanal der TH Elstal gestreamt.

Im Hinblick auf die außergewöhnliche Situation, das Hochschul- und Campusleben online vorzustellen, freuen wir uns als Hochschule über die positiven Rückmeldungen, die uns zur Online-Schnupperwoche erreicht haben: Schnupperstudierende erzählten, wie dankbar sie über die Möglichkeit waren, online an Vorlesungen und Seminaren teilzunehmen und auch digital die lebendige Atmosphäre mitzuerleben, die auf dem Campus herrscht. Vor allem die Möglichkeit der persönlichen Gespräche in den Pausenräumen, die digitale Campusführung und die Betreuung während der Schnupperwoche begeisterten die Teilnehmenden, sodass sie dankbar auf die Woche zurückschauen.

Wir sind gespannt, wen wir zum nächsten Semesterbeginn an der Hochschule begrüßen können!

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news-2720 Tue, 09 Jun 2020 12:05:14 +0200 Fasten- und Gebetswoche an der Theologischen Hochschule Elstal https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2720&cHash=1835e2071b523611c14e16aaa242c699 Vom 25. Mai bis zum 5. Juni 2020 haben sich Studierende, Dozierende und Mitarbeitende der Theologischen Hochschule Elstal dreimal täglich zu gemeinsamen Gebets-, Bibellese- und Lobpreiszeiten versammelt. Diese beiden Fasten- und Gebetswochen wurden von Studierenden initiiert. Ziel war es, sich bewusst Zeit zu nehmen, um gemeinsam im Gebet und im Lobpreis vor Gott zu kommen und für Anliegen der Hochschule und der Welt zu beten. In den Morgenstunden wurde gemeinsam das Buch Daniel gelesen, in der Mittagspause gab es für ungefähr zehn Minuten Raum zum Innehalten, für einen kurzen geistlichen Impuls und Gebet.

In der ersten Woche abends lag der Schwerpunkt auf Lobpreis und Anbetung, in der zweiten Woche abends wurde zu bestimmten Themen der Hochschule zusammen gebetet. Die verschiedenen Angebote liefen alle online – so konnte von verschiedenen Orten aus teilgenommen werden, und es entstand trotz der räumlichen Distanz eine Gemeinschaft unter den Mitarbeitenden und den Studierenden der TH Elstal.

Der Rückblick auf die vergangenen zwei Wochen und das Feedback zeigen, wie kreativ und intensiv solch eine Gebetszeit auch im Online-Format sein kann. Die bewussten Unterbrechungen im Alltag dienten der Besinnung und Ausrichtung auf Gott. Und das allgemeine Fazit war: „Es hat einfach nur gutgetan.“ Die Gebetswoche hat zentrale Anliegen der Hochschulgemeinschaft zum Leuchten gebracht: miteinander leben, lernen und Glauben teilen. Dies war besonders wertvoll, da durch die Corona-Pandemie die Veranstaltungen, in denen wir normalerweise Gemeinschaft erleben, größtenteils weggefallen sind.

Ein großes Dankeschön gebührt dem Engagement und den vielen Vorbereitungen der Studierenden. Wir sind dankbar für das, was in diesen zwei Wochen bei jedem Einzelnen bewegt wurde und hoffen darauf, die nächste Gebetswoche mit persönlichen Begegnungen in den Räumen der Hochschule durchführen zu können.

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news-2717 Mon, 08 Jun 2020 11:12:41 +0200 Neuerscheinung: Handreichung zur Taufe https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2717&cHash=4c30cad7caa33107a61736dd03f4ce93 Wie sieht die baptistische Taufpraxis aus? Im fünften Band der Edition BEFG gibt das Kollegium der TH Elstal eine Orientierung zum Thema Taufe. Aus dem Vorwort: Diese Handreichung gemeinsam zu erarbeiten, hat uns als Kollegium der Theologischen Hochschule Elstal große Freude gemacht. In unseren Gesprächen und Diskussionen zu den verschiedenen Aspekten der Taufpraxis haben wir, nicht überraschend, wahrgenommen, dass sich in der Taufe die Tiefe und Weite unseres Glaubens widerspiegelt. Grundzüge einer baptistischen Tauftheologie werden auf den ersten Seiten dargestellt. Das eigentliche Anliegen ist allerdings die Praxis der Taufe in den evangelisch-freikirchlichen Gemeinden.
Die Themen reichen hier vom Aufruf zur Taufe über die Begleitung und Vorbereitung derjenigen, die sich taufen lassen wollen, den Taufgottesdienst bis zur Begleitung nach der Taufe.

Das Kollegium der Theologischen Hochschule Elstal:
Carsten Claußen, Ralf Dziewas, Michael Kißkalt, Andrea Klimt, Martin Rothkegel, Dirk Sager, Volker Spangenberg, Uwe Swarat

Die Handreichung zum Thema Taufe kann hier bestellt werden: https://shop.oncken.de/artikel-auf-der-startseite/taufe-eine-handreichung-fur-die-gemeindepraxis.html

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news-2713 Wed, 27 May 2020 12:28:40 +0200 Ausschreibung Gastprofessur oder Dozentur für Altes Testament (50%) https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2713&cHash=2016f309f0d62b01948c14ff9bbd37e5 An der Theologischen Hochschule Elstal ist zum 1. Oktober 2020 eine Gastprofessur oder Dozentur für Altes Testament mit 50% auf drei Jahre befristet zu besetzen. Informationen zum Bewerbungsverfahren und Anforderungen an den oder die Stelleninhaber/in können aus der vollständigen Stellenausschreibung entnommen werden:
Stellenausschreibung Gastprofessur Altes Testament

Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2020.

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen werden per E-Mail an sekretariat@th-elstal.de gesendet.

Wir freuen uns auf alle Bewerbungen!

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news-2694 Mon, 27 Apr 2020 09:40:35 +0200 Beginn der Vorlesungszeit im Online-Format https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2694&cHash=081aa9898328104a4624ec3346a7a2c6 Die TH Elstal startet das Sommersemester 2020 mit Lehrveranstaltungen im Online-Format. Das Sommersemester wurde letzten Montag, am 20. April 2020, gestartet. Nicht in Präsenz- sondern in Online-Lehrveranstaltungen versammeln sich seither Studierende und Dozierende, um weiterhin Theologie und Diakonie zu studieren. Dies ist für uns alle eine neue Form des Lernens und des Lehrens – eine Herausforderung, die wir gemeinsam zu meistern versuchen. Wir sind dankbar für die Medien, die uns zur Verfügung stehen und die Geduld und Kooperation von allen Seiten.

Über unsere Social-Media-Kanäle kommunizieren wir viel miteinander und fühlen uns so, trotz der räumlichen Distanz, auf eine bestimmte Art verbunden. Nicht nur die Lehrveranstaltungen, sondern auch die Hochschulgremiensitzungen und die Studierendenversammlungen, laufen online. Über sechs Wochen war die Bibliothek geschlossen, ist nun aber glücklicherweise wieder, unter strengen Regeln, zugänglich. Zudem sorgt das Social-Media-Team der TH Elstal, mit Unterstützung der Studierenden und Mitarbeitenden, dafür, dass auch unsere Lobpreisandachten und geistlichen Impulse weiterhin, zum Teil per Live-Stream auf Instagram, stattfinden können. Dennoch wünschen wir uns sehr, dass wir bald wieder die Lehrsäle unserer Hochschule nutzen dürfen und die Räume, die uns gegeben sind, mit Leben füllen können.

Die ersten Rückmeldung sind dennoch ermutigend: Die meisten Vorlesungen und Seminare können wie geplant durchgeführt werden, die Form des Online-Studiums ist für viele neu, aber keine schlechte Erfahrung. So auch ein erstes Feedback unseres Rektors, Prof. Dr. Michael Kißkalt: „Bei aller Mühe bin ich dankbar, dass wir doch die meisten Veranstaltungen des Sommersemesters durchführen können und dass sich alle Betroffenen so kooperativ und kreativ an den neuen Formen des Lehrens und Lernens beteiligen. Ich hoffe, dass sich die neuen digitalen Pfade, die wir uns schaffen mussten, als ein langfristig wirkender Impuls für die Hochschulentwicklung auswirken.“

Auch weiterhin werden wir alle Entwicklungen zur aktuellen Situation verfolgen und im Gebet darüber bleiben.

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news-2664 Mon, 30 Mar 2020 11:22:36 +0200 Bericht der Hochschule für den Bundesrat 2020 https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2664&cHash=c10d0bc8bfd53157172be68d22914b4e Im Berichtsheft für den Bundesrat bietet die Theologische Hochschule Elstal in ihrem Bericht einen kleinen Überblick über die Ereignisse an der Theologischen Hochschule im vergangenen Jahr und interessante Informationen über die Vorgänge im Bereich Lehre und Forschung. 

Der gesamte Bericht steht allen Interessierten jetzt auch als Download zur Verfügung:
Berichtsheft Bundesrat 2020

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news-2657 Wed, 18 Mar 2020 15:21:46 +0100 Aktuelles zur Corona-Pandemie https://www.th-elstal.de/hochschule/hintergrundinformationen/corona/#c24028 Theologische Hochschule Elstal verschiebt Semesterstart auf 20.04.2020 news-2634 Tue, 03 Mar 2020 11:45:07 +0100 Willow-Creek Leitungskongress in Karlsruhe https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2634&cHash=8354dc7c87d7b58f1578126d62dae1b3 Gemeinsam mit dem GJW (Gemeindejugendwerk) und der Evangelisch-Freikirchlichen Akademie durfte die Theologische Hochschule Elstal den Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden auf dem Willow-Creek Leitungskongress in Karlsruhe vertreten.

An dem Gemeinschaftsstand konnten die Kongressbesucher in ihren Pausen Informationen zu den verschiedenen Bereichen des Bundes bekommen, Inspiration sammeln und Mitarbeitende kennenlernen. Zudem wurden im Lounge-Bereich des Standes bei einer Tasse Kaffee viele Gespräche geführt und neue Bekanntschaften geschlossen. Die Theologische Hochschule Elstal wurde vertreten durch die Studierenden Jonathan Kedaj (Studierendensprecher) und Johanna Panter (Repräsentationsbeauftragte) sowie der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Dana Weiner und Michael Kißkalt, dem Rektor der TH Elstal. Besonders spannend waren Gespräche zum Theologiestudium oder zu Fragen, was Baptisten im kirchlichen Spektrum besonders auszeichnet und was sie zur Mission oder zu gesellschaftlichen Herausforderungen beitragen können.

Das Programm des Kongresses war sehr reichhaltig: Themen wie der richtige Umgang mit Macht (Prof. Dr. Michael Herbst), warum die Schönheit Gottes wichtig ist (Johannes Hartl) und wie Sexismus überwunden werden kann (Danielle Strickland) sind nur einige Beispiele dafür. Auf ihre je eigene Art gaben die Referenten wichtige Impulse für die Entwicklung von Kirche und Gemeinde.

Leider musste der Willow-Creek Leitungskongress vorzeitig beendet werden. Informationen dazu können auf der offiziellen Seite des Kongresses gefunden werden. Wir sind dennoch dankbar für die Zeit, die wir in Karlsruhe hatten, für die Vielfalt, die Begegnungen und all die guten Impulse!

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news-2596 Tue, 07 Jan 2020 15:52:41 +0100 Einkehrtag am 06.01.2020 https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2596&cHash=45942027f9a27f58e1b93a9e5051ff7f Die Theologische Hochschule Elstal startete am 6. Januar mit einem Einkehrtag in das Jahr 2020, zu dem Dr. Heinrich Christian Rust als Gastreferent eingeladen war. Nachdem die Hochschulgemeinschaft mit einem „Meet and Greet“ bei Kaffee und Kuchen in den Tag startete, war danach in einem gottesdienstlichen Teil Zeit, Gott im Lobpreis oder im Gebet zu begegnen.

 In seinem Impulsreferat „Theologie und Spiritualität“ sprach Heiner Rust über die Frage, wie unsere Gottesbeziehung mit unserer Ratio, unserem Verstand zusammenkommt. Dabei sei die Gottesgemeinschaft und die Gotterkenntnis zentral. Theologie sei ein dynamisches „geistliches Geschehen“, das man mit dem ganzen Menschsein studiere.    

Bezüglich der Praxis gelebter Spiritualität sprach der ehemalige Pastor der Braunschweiger Friedenskirche über das Beziehungsdreieck von Gottes-, Selbst- und Schöpfungserkenntnis. Weil Gott aus seinem liebenden Wesen heraus initiativ auf uns Menschen zugehe, können wir Menschen darauf reagieren (Spiritualität). Gottes Geist befähige uns dazu, mit Gott eins zu werden, da Gott in uns Menschen lebe und wir Menschen in Gott. Die Frage sei also nicht „Was kann der Mensch tun, damit Gott wirkt?“, sondern „Was tut Gottes Geist?“.

Um die Spiritualität zu leben, gibt es verschiedene geistliche „Übungen“. So sprach Heiner Rust über die Vergebung, das Gebet, das Abendmahl, das eigene Leben als Hingabe an Gott, die Gemeinschaft, die Stille und das Lesen der Bibel.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen beging die Hochschulgemeinschaft den zweiten Teil des Einkehrtages. Dr. Heinrich Christian Rust referierte hierbei über die missionale Spiritualität als ganzheitliche Nachfolge. Ausgehend von der Liebe Gottes, die über uns alle ausgegossen wird und von den unterschiedlichen Orten, an denen wir Gottes Reich erleben, können wir uns die Frage stellen „Wo will Gott mich gebrauchen?“. Dabei betonte Rust, dass Berufung nicht nur geistliche Ämter und Positionen, sondern auch das alltägliche Leben miteinbeziehe, wie z.B. die Mutter, die in der Erziehung ihrer Kinder ihre Berufung gefunden habe. Der Pastor beschrieb die verschiedenen Bereiche, in die Gott uns hineinsendet, wie z.B. Politik, Familie, Bewahrung der Schöpfung und des Friedens in der Gesellschaft: „In all diesen Bereichen braucht Gott Menschen, die in der Realität des Reiches Gottes leben.“ Die Kirche habe darin eine steuernde Funktion inne.

Abschließend sprach Heiner Rust über die verschiedenen Geistesgaben und ermutigte die Hochschulgemeinschaft, Gott immer wieder neu um diese zu bitten und darum, die Gaben zu erkennen. Das Wichtigste in der Gemeinde sei aber, die Menschen aus Gottes Liebe heraus zu lieben, denn alle seien mit Barmherzigkeit und Gnade gekrönt.

Der Abschluss des Einkehrtages bestand in einem zweiten gottesdienstlichen Teil, in dem u.a. die Möglichkeit genutzt wurde, sich gegenseitig zu segnen und füreinander zu beten.

 

(Ein Bericht von Dorothee Marks)

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news-2589 Wed, 11 Dec 2019 20:03:17 +0100 Jährliches Adventskonzert der TH Elstal https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2589&cHash=06e06c76fb8a20109976aeef348862a7 Am gestrigen Dienstagabend hat an der Theologischen Hochschule Elstal das alljährliche Adventskonzert stattgefunden. Zu diesem Anlass haben Studierende, Mitarbeitende und BewohnerInnen des Campus schöne und besinnliche Beiträge zunächst eingeübt und dann gestern Abend präsentiert. Erstmalig gab es eine Kinderbetreuung als besonderes Angebot für Familien mit Kindern, weshalb auch diese vertreten waren.

Das bunte Programm, welches aus einer Vielzahl musikalischer Beiträge, gemeinsamem Singen von Advents- und Weihnachtsliedern und einigen Gedanken zur Adventszeit bestand, wurde auch dieses Jahr wieder von Prof. Dr. Uwe Swarat moderiert. Von klassischen Klavier- und Streicherstücken über mehrsprachige Liedbeiträge bis hin zu selbstgeschriebenen Klavier-, Gesangs- und Bandstücken war für alle BesucherInnen etwas dabei.

Das musikalische Können der Studierenden wurde unter anderem in einer internationalen Version des Liedes "Gloria in excelsis deo" in den Sprachen Französisch, Spanisch, Koreanisch, Englisch, Deutsch sowie auch ein wenig Latein und einer vierstimmigen Version des Liedes "Oh holy night" demonstriert.

Prof. Dr. Andrea Klimt hat den Abend in einer kleinen Andacht passender Weise unter das Thema "Advent" gestellt und erläutert, um was es in der Adventszeit konkret geht: Jeder Mensch entscheidet für sich selbst, ob man sich Jesus öffnet, denn die Tür des Herzens muss jeder Mensch selbst von innen öffnen.

Bei dem gemeinsamen Weihnachtssingen haben die Campusgemeinschaft und ihre Gäste einige Weihnachtsklassiker in sowohl deutscher als auch englischer Sprache gesungen und unter Anleitung von Prof. Dr. Carsten Claußen sogar ein eher unbekanntes Lied, "In the bleak midwinter" (Bläst der Wind im Winter), gelernt.

Im Anschluss an das Adventskonzert waren alle BesucherInnen dazu eingeladen, den Abend bei einem Glas Punsch und Weihnachtsleckereien in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.

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news-2583 Fri, 06 Dec 2019 15:02:51 +0100 Adventskonvent an der Theologischen Hochschule Elstal https://www.th-elstal.de/hochschule/studienangebot/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2583&cHash=c1850b5eb867b9fea3d1edeed1887b83 Der diesjährige Adventskonvent der Pastoren und Pastorinnen, sowie Diakone und Diakoninnen aus dem Landesverband Berlin-Brandenburg, fand am 4. Dezember 2019 zu dem Thema der Jahreslosung 2020 statt: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ (Mk 9,24)

Die gemeinsame Zeit wurde begonnen mit einer Campusandacht und einer Verkündigung von Prof. Dr. Volker Spangenberg zu Lukas 17,6: „Herr, stärke uns den Glauben!“ Bei anschließendem Kaffee und weihnachtlichem Gebäck gab es Raum für Begegnung und Austausch, bevor es inhaltlich weiter um das Thema der Jahreslosung 2020 ging. Prof. Dr. Ralf Dziewas und Prof. Dr. Andrea Klimt beleuchteten hierfür unterschiedliche Herangehensweisen für die Aufarbeitung der Jahreslosung im gemeindlichen Kontext. Ralf Dziewas legte seinen Schwerpunkt auf die exegetische Erarbeitung des Verses, während Andrea Klimt die gemeindepädagogischen Impulse der Losung aufführte.

„Ungläubig glauben“ – Markus 9, 24 als ein Vers, der voller subjektiver und objektiver Spannung steckt und auch religionspädagogisch von Bedeutung ist: Denn das Aushalten von Spannung ist wichtig für die persönliche Entwicklung. Nach den Vorträgen war Zeit für eine persönliche Reaktion und Rückmeldungen auf das Gehörte, was auch bei dem gemeinsamen Mittagessen noch vertieft werden konnte.

Die Theologische Hochschule Elstal hat sich über jeden gefreut, der die Einladung wahrnehmen konnte und an diejenigen gedacht, die aus verschiedenen Gründen nicht anwesend sein konnten. Wir sind dankbar für all die Begegnungen, den Austausch und die gemeinsame Zeit.

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