
Aussendungsfeier
Traditionell endet unser Sommersemester mit der feierlichen Aussendungsfeier – ein besonderer Moment, an dem Dozierende, Absolventinnen und Absolventen mit ihren Familien sowie Jubilarinnen und Jubilare zusammenkommen, um gemeinsam auf das Vergangene zu blicken und die neuen Wege zu segnen.
Der Nachmittag begann mit einem Kaffeetrinken in herzlicher Atmosphäre, das Raum für persönliche Begegnungen und Gespräche bot. Im Anschluss überraschte der Förderverein die Anwesenden mit einem besonderen Highlight: Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens spendierte er allen ein köstliches italienisches Eis aus dem eigens angereisten Eiswagen – eine willkommene Erfrischung bei sommerlichen Temperaturen und ein Ausdruck der wertschätzenden Verbundenheit mit der Hochschule.
Anschließend versammelten wir uns zum gemeinsamen Gottesdienst, den Prof. Dr. Ralf Dziewas mit einer eindrücklichen Predigt gestaltete. Er sprach über Gottes Auftrag an uns als Christinnen und Christen, Verantwortung zu übernehmen – für die Gemeinde, für das Evangelium und für die Menschen, die uns anvertraut sind. Dabei betonte er, dass dieser Ruf besonders auch an diejenigen geht, die sich nun auf den Weg in den Gemeindedienst machen – aber ebenso die ganze Gemeinde betrifft: Wir alle sind berufen, das Wort von der Gnade Gottes in die Welt zu tragen.
In einem bewegenden Moment konnten wir acht Studierende und zwei Teilnehmende am nxtchapter-Programm aussenden, die ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben bzw. in den kommenden Monaten abschließen werden. In Präsenz oder in Abwesenheit wurden sie gesegnet und ins Gebet eingeschlossen. Ihr Studium in Elstal hat sie durch das persönliche Miteinander mit Lehrenden sowie durch ein vielfältiges Lehrangebot gut auf ihre Aufgaben im Gemeindedienst vorbereitet. Einige treten unmittelbar in den Dienst, während andere sich auf die nächsten Schritte vorbereiten.
Ein weiterer Höhepunkt war der kreative Beitrag der ausscheidenden Studierenden. Unter dem Titel „Ein Spaziergang durch den Hamburger Zoo“ nahmen sie uns mit auf eine humorvolle und zugleich nachdenkliche Reise durch ihre Studienzeit – eine bunte Mischung aus Rückblicken, Anekdoten und Dankbarkeit.
Zum Abschluss richteten die Studierendenvertretung, die Präsidentin unseres Bundes und der Förderverein ihre Wünsche an die Hochschule und an die Auszusendenden – begleitet von Worten der Ermutigung und Anerkennung. Ein Ensemble aus zwei Dozierenden und zwei Studierenden sorgte für eine klangvolle und stimmige musikalische Umrahmung.
Besonders erfreulich war in diesem Jahr die große Zahl der Jubilare, die den Jahrestag ihres Abschlusses mit uns feierten. Ehemalige Studierende aus Buckow, Hamburg, und Elstal kamen nach 25, 40 oder 50 Jahren wieder zusammen. Sogar aus dem Abgangsjahrgang 1965 kam Peter Muttersbach, der vor 60 Jahren in Hamburg ausgesandt wurde. Die Jubilare, die vor 40 Jahren (1985) in Hamburg und vor 50 Jahren (1975) in Buckow abgegangen waren, trafen sich zudem über das gesamte Wochenende zum Semestertreffen. Das lebendige Miteinander von Ehemaligen und aktuell Studierenden ist eine große Bereicherung und ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit und Kontinuität, die auch den Förderverein seit 25 Jahren prägen. Sein Engagement, etwa in der finanziellen Unterstützung einzelner Studierender, zeigt eindrucksvoll, wie Gemeinschaft über Generationen hinweg trägt.





