Sprachkurs „Hebräisch II“

WS 2018/19

Dr. Walburga Zumbroich

Pflichtlehrveranstaltung im Modul 102 (Basismodul Hebräisch)
(2-stündig; 3 Leistungspunkte)

Relevanz:

„Die ebräische Sprache ist fur andern wol einfältig, aber majestätisch und herrlich,schlicht und wenig von Worten, aber da viel hinter ist… . Wenn ich jünger wäre, sowollte ich diese Sprache lernen, denn ohne sie kann man die h. Schrift nimmermehrrecht verstehen.“ Martin Luther

Ziele:

Zunächst gilt es, die im Kurs „Hebräisch I“ erworbenen Grundkenntnisse zu reaktivieren, und zu festigen. Darüber hinaus werden Ihre Hebräischkenntnisse in Bezug auf Satztypen und Satzbau erweitert. Dazu gehören auch die wichtigsten sprachlichen Besonderheiten der „poetischen“ Literatur.

Inhalte:

Ausgangspunkt für die Erarbeitung des grammatischen Stoffes sind jeweils Texte. Inhaltlich behandelt der Hebräisch-II-Kurs das Thema "Heiligkeit". Die Textauswahl orientiert sich an diesem Thema. Sprachliche Phänomene werden in der Regel anhand der Texte, z.T. aber auch in gesonderten Textübungen behandelt.

Arbeitsweise:

Die sprachliche Analyse und Übersetzung der im Laufe des Semesters angegebenen Texte sollen in Hausarbeit vorbereitet werden.

Voraussetzungen:

In der Regel erfolgreicher Besuch von „Hebräisch I“

Literatur / Unterrichtsmaterial:

Wir arbeiten mit dem Hebräisch-Lehrbuch von Wolfgang Schneider (Neubearbeitung von Peter Mommer). Weitere, eigene Materialien werden ausgegeben. Mommer legt die Grammatik von A. Ernst zugrunde: ERNST, A., Kurze Grammatik des Biblischen Hebräisch, Neukirchen-Vluyn 2008. Außerdem empfehlenswert ist KRAUSE,MARTIN, Hebräisch, Biblisch-hebräische Unterrichtsgrammatik, Berlin 2008 (3. Aufl. 2012). Keine der beiden Grammatiken muss angeschafft werden, die ausgegebenen Ar-beitsblätter genügen zur Wiederholung und Erarbeitung der Grammatik.

Glauben, Denken, Handeln